KiKA

KiKA
Fernsehsender (Öffentlich-rechtlich)
Programmtyp Spartenprogramm (Kinder)
Empfang DVB-T2, DVB-C, DVB-S2, IPTV
Bildauflösung 720p (HDTV) (KiKA HD)
Sendestart 1. Jan. 1997
Sprache Deutsch
Sitz Erfurt, Deutschland Deutschland
Sendeanstalt Landesrundfunkanstalten der ARD, ZDF
Programm­direktion Roman Twork
Marktanteil 0,6 % (ab 3 Jahren)
15,0 % (3–13 Jahre) (2023)
Liste der Listen von Fernsehsendern
Website

Kika [ˈkiːkaː] (Eigenschreibweise KiKA, zuvor KI.KA) ist ein seit 1997 bestehendes öffentlich-rechtliches Kindermedienangebot von ARD und ZDF, das ein werbefreies Programm für Kinder und Jugendliche sendet und online bereitstellt.

Geschichte und Senderprofil

Gründung

Mitte der 1990er Jahre war der öffentlich-rechtliche Rundfunk in der Krise. Es gab eine verschärfte Konkurrenzsituation mit dem Privatfernsehen. Dies führte dazu, dass insbesondere Kindersendungen des ARD und ZDF unattraktive Sendeplätze erhielten, um die überwiegend erwachsenen und älteren Zuschauer auf den Sendern zu halten. Oft wurde das Kinderprogramm auf das Dritte Fernsehprogramm gelegt und fand damit nur regional statt. Zudem gab es eine öffentliche Debatte um den Einfluss von Gewalt in den Medien sowie über die Werbeflut im Privatfernsehen und ihre Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche. Erste Überlegungen zu einem Kinderfernsehsender gab es bereits 1993, scheiterte jedoch an fehlenden finanziellen Ressourcen. Im Frühjahr 1995 entschieden ARD und ZDF einen gemeinsamen, werbefreien und gebührenfinanzierten Kindersender zu betreiben. Gegründet wurde im Anschluss eine ARD/ZDF-Arbeitsgruppe unter dem Namen „Öffentlich-rechtlicher Kinderkanal“, dem unter anderem Ernst Geyer und Susanne Müller angehörten.

Als Finanzierungsbedarf wurden jeweils 67,2 Millionen DM angesetzt. Am 9. Juni 1995 stimmte der ZDF-Fernsehrat den Plänen unter vier Vorbehalten zu. So sollte gesichert werden, dass für den Kinderkanal zusätzliche Mittel aus den Gebühren bereitgestellt würden, dass die Einrichtung eines öffentlich-rechtlichen Spartenkanals für Kinder tatsächlich rechtlich zulässig sei, dass es trotz Einrichtung des neuen Senders weiterhin ein Programm für Kinder im regulären Programm des ZDF geben würde und dass die veranschlagten Kosten erneut geprüft würden. Am 13. und 14. Oktober einigten sich die Ministerpräsidenten der Länder auf die für den Sender notwendige Novellierung des Rundfunkstaatsvertrags. Es folgten weitere Verhandlungen der Rundfunkräte der einzelnen Sender. Im Anschluss stimmte auch die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) den Plänen zu. Auf der ARD-Hauptversammlung wurde am 22./23. April 1996 der MDR als zuständige Landesrundfunkanstalt gewählt, in deren Landesfunkhaus in Erfurt der Sender bis heute seinen Sitz hat. Man entschied sich auch für den 1. Januar 1997 als Starttermin. Als Programmgeschäftsführer wurde Ernst Geyer berufen.

Am 18. November 1996 wurde der Kinderkanal von ARD und ZDF erstmals offiziell vorgestellt. Frank Beckmann wurde erster Programmchef.

Aufnahme des Sendebetriebs

Unter dem Namen Der Kinderkanal von ARD/ZDF ging der Sender am 1. Januar 1997 auf Sendung. Zu Beginn sendete er elf Stunden am Tag. Privater Konkurrent war der bereits anderthalb Jahre alte Sender Super RTL. Startschwierigkeiten betrafen neben dem Programmangebot, das sich vor allem aus Archivsendungen speiste, auch den Programmplatz, den sich der Kinderkanal zunächst mit Arte teilen musste. Nach dem Ende von Nickelodeon Deutschland 1998 bis zum Neustart im Jahre 2005 hatten beide Sender eine Duopolstellung im Bereich der frei empfangbaren deutschen Kindersender.

Seit dem 1. Mai 2000 trägt er den Namen KI.KA, seit dem 14. Februar 2012 in geänderter Schreibweise KiKA. Der Sender sieht den Namen KiKA nicht als Abkürzung, sondern als Eigennamen. Der Name wird daher ohne Artikel geführt.

Entwicklungen ab 2003

Am 1. Januar 2003 wurde der Sendeschluss von 19:00 Uhr auf 21:00 Uhr verschoben. Zwischen 21:00 Uhr und 06:00 Uhr wird eine Nachtschleife mit Bernd das Brot ausgestrahlt (nur über DVB-T2, DVB-S, IPTV und je nach Kabelnetzbetreiber über DVB-C; sonst laufen andere Kanäle, z. B. ZDFneo bei DVB-T). 2009 plante der Sender eine weitere Sendezeitverlängerung bis 23:00 Uhr. Grund war die veränderte Sehdauer bei Kindern. Doch dieses Vorhaben erwies sich als problematisch, da das ZDF sich zurückhielt. Die Verlängerung scheiterte und KiKA sendet nach wie vor bis 21:00 Uhr.

Am 5. Oktober 2009 startete KiKA unter dem Namen KiKANiNCHEN ein eigenes Programm für Vorschulkinder, das täglich vormittags ausgestrahlt wird und mit einer eigenen Webseite und einer App begleitet wird. Maskottchen dieser Sendestrecke ist ein blaues Kaninchen, das die Zuschauer motivieren soll, die Welt zu entdecken.

Am 14. Februar 2012 erhielt KiKA nicht nur ein neues Senderdesign, sondern auch ein neues Senderlogo. Das neue Design und Logo sei „online optimiert“ und wirke „jugendlicher“. Die Website von KiKA, kika.de, hat das Design im Februar 2012 ebenfalls umgestellt.

Seit dem 30. April 2012 wurde der Sender auch parallel in HD ausgestrahlt. Am 18. November 2025 wurde die Ausstrahlung in SD eingestellt und seit dem 31. Dezember 2025 sendet KiKA ohne den Zusatz HD im Senderlogo.

Bis 2033 sollte der Sender von einem klassischen Fernsehsender zu einem rein digitalen Angebot umgebaut werden. Medienpädagogische Fachleute kritisierten dies unter Verweis auf den Wert einer kuratierten, altersgerechten Sendeabfolge für die kindliche Medienkompetenz.

Empfang

Der KiKA kann über verschiedene Übertragungswege empfangen werden.

Online-Angebote von KiKA

Seit dem 1. Juli 2010 bot KiKA mit der Mediathek KiKA+ die Möglichkeit, ausgewählte Sendungen erneut anzusehen und den Livestream abzurufen. Die Mediathek war in drei Alterskategorien gegliedert. Der Rundfunkrat des Mitteldeutschen Rundfunks stimmte dem Angebot im April 2010 im Rahmen des Drei-Stufen-Tests zu. Am 12. November 2014 wurde die eigenständige Mediathek KiKA+ aufgegeben; die Inhalte wurden direkt in die Website kika.de integriert.

Ende 2017 veröffentlichte KiKA mit KiKANiNCHEN eine eigenständige App für Kinder ab drei Jahren, die weiterhin parallel zu den weiteren Digitalangeboten des Senders existiert. Im August 2018 gestaltete der Sender sein HbbTV-Angebot neu; im Oktober 2018 folgte mit dem KiKA-Player eine weitere App zum mobilen Abruf der Mediatheksinhalte für ältere Kinder. Ende August 2025 wurde diese App in „KiKA-App“ umbenannt.

Am 5. Dezember 2022 relaunchte KiKA sein Online-Angebot kika.de mit dem Ziel einer zielgruppenspezifischeren Ansteuerung von Inhalten für Vorschulkinder und Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren. Seit 2022 werden KiKA-Inhalte zudem sukzessive in die Mediatheken von ARD und ZDF integriert. Das 2009 gestartete Onlineangebot für Vorschulkinder, kikaninchen.de, wurde im November 2025 auf kika.de überführt.

Im April 2026 führte KiKA ein neu gestaltetes Smart-TV- und HbbTV-Angebot ein, das auf dem gemeinsam von ARD und ZDF entwickelten StreamingOS basiert.

Die Digitalangebote stehen im Zusammenhang mit dem im Dezember 2025 in Kraft getretenen Medienstaatsvertrag der Länder. Dieser sieht vor, KiKA bis spätestens 2033 von einem linearen Fernsehsender zu einem vollständig digitalen, non-linearen Angebot umzubauen.

Programmentwicklung

Anfangszeit

Einige der bekanntesten Figuren des deutschen Kinderfernsehens sind in Erfurt, dem Sitz des KiKA, aufgestellt: vorn das Sandmännchen, dahinter Maus und Elefant aus der Sendung mit der Maus

In den Anfangsjahren des Senders bestand das Programm hauptsächlich aus Serien und Sendungen, die bereits in den Programmen der ARD und im ZDF zu sehen waren. Auch wurden ganze Sendestrecken gleichzeitig in den Muttersendern und im Kinderkanal ausgestrahlt, beispielsweise das damalige ZDF-Nachmittagsprogramm. Magazinsendungen wie Tabaluga tivi, Löwenzahn und die Sendung mit der Maus wurden neben ihren bisherigen Sendeplätzen zusätzlich bei KiKA ausgestrahlt. Sowohl deutsche als auch internationale Serien befanden sich im Programm von KiKA. Dazu gehörten Zeichentrickklassiker der 1970er- und 1980er-Jahre (etwa Heidi, Die Biene Maja, Wickie oder Nils Holgersson) sowie Realserien (etwa Neues vom Süderhof oder Ocean Girl). Auch Klassiker des Kinderfernsehens wie die Astrid-Lindgren-Verfilmungen oder die Augsburger Puppenkiste hatten ihren regelmäßigen Platz im Programm.

In der Folge gab es auch immer mehr Erstausstrahlungen verschiedener Sendungen bei KiKA. Dazu gehörten beispielsweise die Serien Schloss Einstein, The Tribe oder die Teletubbies.

Bernd das Brot als Plastikfigur am Erfurter Fischmarkt

Vergleich mit Privatfernsehen

Das Programm des Senders unterscheidet sich von dem der privaten Mitbewerber. So zeigte Super RTL bereits von Anfang an fast ausschließlich Zeichentrickserien, während es bei RTL II samstags einen Kinderfilm gab und Nickelodeon bereits nachmittags Realserien wie beispielsweise Clarissa zeigte. Die Kinderfilme sind aus dem Programm von Super RTL und Nickelodeon fast gänzlich verschwunden. Lediglich am Wochenende werden sowohl bei Super RTL, Nickelodeon, als auch im inzwischen frei empfangbaren Disney Channel Filme gezeigt, meist allerdings als Wiederholung der Abendausstrahlung (bei Nickelodeon wird am Sonntag der Film vom Tag zuvor wiederholt). Im Gegensatz zu Super RTL und Nickelodeon sendet KiKA 63 Prozent in Europa produzierte Inhalte, davon sind 49 Prozent in Deutschland und 14 Prozent im Ausland produziert worden. KiKA produzierte 2008 54 Prozent seiner Inhalte selbst und kaufte 46 Prozent ein. Super RTL kaufte im Jahre 2008 hingegen 91 Prozent ein und produzierte neun Prozent selbst.

Regelmäßige Sendungen (Auswahl)

Aktuell

STUDIOPARK KinderMedienZentrum, ein Drehort der Serie Schloss Einstein

Ehemalig

Ausgezeichnete Sendungen

→ siehe auch: Liste der KiKA-Sendungen

Moderatoren

Aktive Moderatoren

Moderatorbeim KiKASendung(en)
Singa Gätgensseit 1997Singalarm, Tanzalarm, KiKA Baumhaus
Juri Tetzlaffseit 1997KiKA Baumhaus
Tanja Mairhoferseit 2005KiKA LIVE, Die Sendung mit dem Elefanten
Alex Huthseit 2007Tanzalarm
Benseit 2009KiKA LIVE, Schnitzeljagd, KiKA Award
Christian Bahrmannseit 2009KiKANiNCHEN
Jessica Schöneseit 2010Secrets of Schloss Einstein, Earthgame
Julia Beckerseit 2012KiKANiNCHEN
Tobi Krellseit 2013Checker Tobi, CheXperiment, Die beste Klasse Deutschlands
Stefanie Bockseit 2014KiKANiNCHEN
Tim Gailusseit 2015Team Timster
Clarissa Corrêa da Silvaseit 2016Wissen macht Ah!, Die Sendung mit der Maus, Triff …, Die beste Klasse Deutschlands
Simon Schneiderseit 2016Kummerkasten
Elisabeth Möckelseit 2020Zeig mir Feiertage
Soraya Jamalseit 2021Team Timster, Zeig mir Feiertage, Kummerkasten
Sarah Parvantaseit 2022KiKA LIVE
Noel Dederichs seit 2024 handy_crush, KiKA LIVE

Ehemalige Moderatoren

Moderatorbeim KiKASendung(en)
Franziska Rubin1997–1999Aktiv Boxx, Spiel Boxx, Verabschiedung, Expo Boxx, Weihnachtsboxx, Wenn. Dann. Die … Show!
Wolfgang Lippert1998–1999Wenn. Dann. Die … Show!
Andree Pfitzner1998–2002Kikania, TKKG – Der Club der Detektive, Aktiv Boxx, Weihnachtsboxx, Trickboxx
Tom Lehel1998–2006Toms Test, Tabaluga tivi, Tanzalarm, Toll Tom
Angela Furtkamp2000–2003Aktiv Boxx, Kikania, Weihnachtsboxx, TKKG – Der Club der Detektive
Karsten Blumenthal1997–2004KiKA LIVE, Reläxx, Kikania, Weihnachtsboxx, Wenn. Dann. Die … Show!, Aktiv Boxx
Pia Ampaw2003–2005Kikania, KiKA LIVE, Weihnachtsboxx, Spiel Boxx
Josefine Preuß2003–2006quergelesen
Dennis Wilms2004–2006Wir testen die Besten
Lukas Koch2002–2009KiKA LIVE, Fortsetzung folgt, Spiel Boxx, Kikania, Platz für Helden
Stephanie Müller-Spirra2005–2013KI.KA Kummerkasten, Kailerei
Marc Langebeck2002–2015Reläxx, quergelesen
David Friedrich2017–2018Kummerkasten
Malte Arkona2009–2020Die beste Klasse Deutschlands
Felix Seibert-Daiker2012–2020Erde an Zukunft
Matondo Castlo2021–2022KiKA Baumhaus

Sommertour

Anfang und Ende der Touren

Bernd das Brot als Kletterwand bei der Sommertour 2010 in Hannover
Sommertour 2010 mit Auftritt von Chili dem Schaf, Bernd das Brot und Briegel dem Busch

Von 2004 bis 2010 veranstaltete der KiKA jährlich eine Sommertour und besuchte viele deutsche Städte. Hier konnten die Zuschauer bei freiem Eintritt Moderatoren und Figuren des Programms treffen und sich an verschiedenen Aktionen beteiligen. Im Jahr 2012 gab es anlässlich des 15-jährigen Geburtstags ein Party-Wochenende in Erfurt mit prominenten Gästen. 2013 fand ein Sommerfest in Erfurt statt. Der Ablauf lehnte sich an die ehemalige Tour an.

Moderatoren der KiKA Sommertour

Marktanteile

ProzentJahr05101520251995200020052010201520202025ab 3 Jahre3–13 Jahre
Marktanteil von KiKA beim Gesamtpublikum (ab 3 Jahren) und in der Zielgruppe der 3-bis-13-Jährigen in den Jahren 2003 bis 2024
Jahr ab 3 Jahre 3–13 Jahre
19970,6 %k. A.
19980,9 %k. A.
19991,3 %k. A.
20001,2 %k. A.
20011,2 %k. A.
20021,1 %k. A.
20031,2 %12,1 %
20041,2 %12,2 %
20051,2 %15,6 %
20061,1 %15,5 %
20071,2 %17,4 %
20081,3 %19,5 %
20091,4 %19,7 %
20101,4 %20,0 %
20111,3 %19,9 %
20121,3 %21,8 %
20131,2 %20,1 %
20141,2 %19,7 %
20151,1 %20,1 %
20161,1 %19,7 %
20171,1 %19,2 %
20180,9 %17,7 %
20190,9 %17,7 %
20200,8 %16,8 %
20210,7 %17,2 %
20220,6 %15,9 %
20230,6 %15,0 %
20240,5 %13,9 %
202515,8 %

Zielgruppe 3–13 Jahre

Seit 2003 veröffentlicht KiKA jährlich einen Marktanteil in der Zielgruppe der Drei- bis 13-Jährigen. Man lag seit Sendebeginn durchweg auf Platz zwei hinter Super RTL. 2015 erreichte KiKA erstmals die Spitze mit 20,1 Prozent Marktanteil vor Super RTL mit 19,3 %. Betrachtet wird hierbei lediglich der Zeitraum von 6:00 bis 20:15 Uhr.

Ab drei Jahren

Seit 1997 veröffentlicht KiKA seine jährlichen Quoten. Nach dem Konkurrenten Super RTL (1,2 %) und Disney Channel (0,7 %) belegte KiKA 2022 Platz drei der freiempfangbaren Kinderfernsehsender in Deutschland. 2022 hatte KiKA einen Marktanteil von 0,6 Prozent.

Rezeption

Qualität

In einem Interview mit der Frankfurter Rundschau im Jahr 2009 bezeichnete der Erfinder der Sendung mit der Maus, Armin Maiwald, das Programm des Kinderkanals als: „…nur schrill und schreiend bunt […] Heute werden Millionen für Sportrechte rausgeballert, aber im Kinderprogramm muss gespart werden […] Der Kinderkanal diene ohnehin nur als Alibi für ARD und ZDF, um in ihrem Hauptprogramm kein Kinderprogramm mehr zeigen zu müssen.“ Auf die Frage, ob es gut sei, dass Kinder im Alter von elf bis dreizehn täglich im Schnitt etwa 100 Minuten fernsehen, antwortete er: „Natürlich nicht. Es stimmt, dass es damals Kritik gehagelt hat, als wir angefangen haben, Fernsehen für Kinder zu machen. Wie konnten wir nur! Alle, die uns heute loben […], die hätten uns damals am liebsten auf den Mond geschossen. Heute ist die Entwicklung aber eine andere. Das Problem ist nicht das Kinderfernsehen, es nützt ja nichts, die Kinder von etwas fernzuhalten, das die Erwachsenen die ganze Zeit tun. Das Problem ist die Qualität des Kinderfernsehens. Wenn sie sich auf solche Läden wie RTL II einlassen, wo ein Schundprogramm läuft, dann können Samson und die Maus nichts dafür. […] Ich halte das für eine schlechte Entwicklung, dass die ARD sich immer mehr aus dem Kinderprogramm zurückzieht und diesen Läden das Kinderfernsehen überlässt. Vor Jahren noch gab es etwa im WDR eine lange Strecke für Kinderprogramm, die ist weg, alles abgebaut zugunsten von irgendwelchen Talkshows oder sonstigem Kram. Seit 20 Jahren herrschen nur noch Quotendruck und Kommerz.“ Auf die Kritik von Armin Maiwald zum Inhalt des Programms erklärte ARD-Koordinator Gerhard Fuchs vom BR: „Die Programmangebote haben sich der Zeit angepasst. Früher haben die Kinder mit der Modelleisenbahn gespielt […] Heute verbringen sie ihre Zeit auch am Computer, der Spielekonsole – und eben auch am Fernseher.“ Er gab weiterhin indirekt zu, dass heute mehr auf Quantität als auf Qualität im Kinderfernsehen gesetzt werde. In einer Ausgabe von Fernsehkritik-TV wird unter anderem kritisiert, dass man die Kinder „verdumme“, indem man sie Doku-Soaps gnadenlos aussetzte: „Ist dies mit dem öffentlich-rechtlichen Bildungsauftrag vereinbar?“

Betrugsvorwürfe

Am 7. Dezember 2010 teilte der KiKA mit, dass ein Mitarbeiter aufgrund des Verdachts auf Untreue und Betrug suspendiert wurde. Dem Herstellungsleiter wurde vorgeworfen, er habe seit 2005 erfundene Dienstleistungen im Wert von fünf Millionen Euro mit 72 Rechnungen bezahlen lassen. Die Rechnungsbeträge sollen teilweise in die eigene Tasche geflossen sein. Bereits vor 2005 soll durch den mittlerweile gekündigten Mitarbeiter ein ähnlicher Betrug stattgefunden haben, der jedoch bereits verjährt ist. Der geschätzte Schaden soll sich laut Medienberichten auf insgesamt sieben Millionen Euro belaufen. Die Vorwürfe über den betroffenen Mitarbeiter sollen bereits seit 2009 dem MDR anhand Informationen aus dem Tätigkeitsbericht 2009 des MDR-Anti-Korruptions-Beauftragten bekannt gewesen sein. Auch hatte das ZDF den federführenden MDR frühzeitig gewarnt. Der Bericht der gemeinsamen Revision von MDR und ZDF belastet vor allem den ehemaligen und mittlerweile verurteilten Herstellungsleiter schwer, legt aber auch Versäumnisse anderer nahe. Im Dezember 2012 beurlaubte die MDR-Intendantin im Zusammenhang mit der Affäre auch den seit 2008 amtierenden Programmgeschäftsführer Steffen Kottkamp, im März 2013 wurde er entlassen. Im Januar 2014 wurde die Kündigung in Form einer einvernehmlichen außergerichtlichen Einigung rückgängig gemacht. Alle Vorwürfe wurden fallen gelassen und Kottkamp rückwirkend bis zum ursprünglichen Ende seiner Amtszeit (31. Dezember 2013) weiterbeschäftigt.

Bibelserie CHI RHO

Seit November 2010 lief auf KiKA täglich die Sendung CHI RHO – Das Geheimnis. Die Serie mit vorerst 26 Folgen entstand mit finanzieller Unterstützung der Evangelischen und Katholischen Kirche. Udo Hahn, Leiter des Medienreferats der Evangelischen Kirche in Deutschland, bezeichnete die Serie als das „derzeit innovativste Vorhaben, Kinder mit der Bibel vertraut zu machen“. Kindern soll mit der Serie die Bibel nähergebracht werden. Kritiker werfen KiKA vor, keine weltanschaulich neutrale Position einzunehmen und Kinder mit religiösen Sendungen zu missionieren. Kritisiert wurde auch, dass der Großteil der Produktionskosten an der Missionssendung vom Steuerzahler in den überwiegend atheistisch geprägten Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen getragen wurde.

Tahsins Beschneidungsfest

Eine für den 19. Januar 2014 angesetzte Sendung der Reihe Schau in meine Welt! hat weite Proteste im Internet ausgelöst. So wird in der Folge „Tahsins Beschneidungsfest“ laut offizieller Ankündigung die Beschneidung von Tahsin, einem elfjährigen Jungen aus der Türkei gezeigt. Auf KiKA heißt es im Ankündigungstext der Folge, „Wenn ich beschnitten bin, dann bin ich ein echter Mann“. Der Programmankündigung wird unterstellt, dass die Zwangsbeschneidung von Jungen verherrlicht wird.

Bezugnehmend auf das umstrittene Beschneidungsgesetz erschien auf Humanist News ein Artikel, der Kritik an der Ausstrahlung der Folge „Tahsins Beschneidungsfest“ übte und sich dabei auf den Ärzteverband deutscher Kinderärzte berief.

Malvina, Diaa und die Liebe

Im Januar 2018 erhielt der am 26. November 2017 ausgestrahlte und vom Hessischen Rundfunk produzierte 24-minütige Dokumentarfilm Malvina, Diaa und die Liebe (Autor: Marco Giacopuzzi) aus der Reihe Schau in meine Welt! mediale Aufmerksamkeit. In der Sendung berichten eine 16-jährige Deutsche und ihr syrischer Freund über ihre Liebesbeziehung. Im Fokus stehen aus weltanschaulichen Differenzen entstehende Beziehungsprobleme und die auch mit den Eltern diskutierte Frage, welche Kompromisse Malvina in Bezug auf Diaas islamisch-konservative Werte und Verhaltensnormen eingehen möchte und welche nicht. Beispielsweise hätte Diaa es gern, dass Malvina keine kurze Kleidung mehr trägt, ihre männlichen Freunde nicht mehr umarmt und zum Islam konvertiert. Eine Konversion zum Islam und das Tragen eines Kopftuches lehnt Malvina ab, verzichtet für ihren Freund jedoch auf das Essen von Schweinefleisch und trägt meist lange Kleidung. Die O-Ton-Dokumentation verzichtete auf eine Kommentierung der Äußerungen.

Nachdem ein Blogger aus dem politisch rechten Spektrum sechs Wochen nach der Ausstrahlung auf die Dokumentation aufmerksam gemacht hatte und sich infolgedessen rechte Politiker wie der AfD-Abgeordnete Dirk Spaniel äußerten, interessierten sich auch einige Medien für das Format. Auch Politiker wie Marcus Weinberg (CDU) und Wolfgang Kubicki (FDP) kritisierten die Sendung. Im Verlauf der Berichterstattung korrigierte KiKA das in einer Bildunterschrift mit 17 Jahren angegebene Alter des zu diesem Zeitpunkt 19-jährigen Diaa. Der Hessische Rundfunk ergänzte eine Neuausstrahlung der Dokumentation um eine Diskussionsrunde.

Das Paar aus der Doku stand ab Mitte Januar 2018 unter Polizeischutz, nachdem beide im Internet massiv bedroht wurden.

Programmgeschäftsführer

Senderlogos

Begründung eines eigenen Preises

Im Jahr 2020 hob der Sender zusammen mit den Muttersendern ARD und ZDF den KIKA Award aus der Taufe. Mit dieser Live-Preisverleihung des Kinderkanals werden Persönlichkeiten aus der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen geehrt – von bekannten Musikern und Sportlern bis hin zu engagierten Schülern. Der Preis besteht aus mehreren Kategorien, darunter Engagement.
So erhielt der elfjährige Felix Silberzahn aus Berlin-Friedrichshain im Juli 2026 diese öffentliche Auszeichnung von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung. Er ist Schüler der Justus-von-Liebig Grundschule und engagiert sich gegen Obdachlosigkeit, wobei er eng mit der Organisation Housing First Berlin zusammenwirkt: sammelt Spenden, stellt die Aktivitäten in anderen Schulen, sogar im Öffentlichen Rundfunk, vor.

Siehe auch

Commons: KiKA – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Rekordjahr für Nitro, ZDFneo, Disney und Comedy Central. In: DWDL.de. 2. Januar 2024, abgerufen am 19. Februar 2024.
  2. ↑ KiKA-Kinderkanal von ARD und ZDF: Über KiKA: Informationen zum Kinderkanal von ARD und ZDF | KiKA. 15. Mai 2025, abgerufen am 17. Juni 2025.
  3. 1 2 deutschlandfunk.de: 25 Jahre Kinderkanal KIKA – Qualitätsfernsehen, das Kinder ernst nimmt. 13. Januar 2022, abgerufen am 17. August 2024.
  4. 1 2 KiKA: Weshalb der Kinderkanal gegründet wurde. (PDF; 41 kB) In: Bundeszentrale für politische Bildung. Abgerufen am 17. August 2024.
  5. ↑ "Von 8 bis 8" – eine Adresse für Kinder! Interview mit Susanne Müller, ZDF, und Ernst Geyer, ARD/BR. In: Televizion. August 1995, S. 4 (br.de [PDF; 426 kB]).
  6. ↑ Walter Oberst: Der Kinderkanal von ARD und ZDF in der Diskussion. In: Media Perspektiven. Band 1, 1997, S. 25 f. (ard-media.de).
  7. ↑ 18. November 1996 – Der ARD/ZDF-Kinderkanal wird offiziell vorgestellt. 18. November 2011, abgerufen am 17. August 2024.
  8. ↑ Bundeszentrale für politische Bildung: Kommerzialisierung (BRD). 1. Juni 2021, abgerufen am 17. August 2024.
  9. ↑ Hans-Dieter Kübler: Vom Fernsehkindergarten zum multimedialen Kinderportal: 50 Jahre Kinderfernsehen in der Bundesrepublik Deutschland. Hrsg.: Internationales Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen. S. 13.
  10. ↑ AP/dpa WELT: Nun Kika mal da! - WELT. Abgerufen am 2. Juni 2026.
  11. ↑ "Blick ins Universum der Phantasie!" / Der Kinderkanal von ARD und ZDF hat sein neues Design vorgestellt. 16. März 2000, abgerufen am 2. Juni 2026.
  12. ↑ "Alles neu macht der Mai" / Neues Gesicht, neuer Name, eine neu gestaltete Sendestrecke und eine erweiterte Internetpräsenz - der KI.KA ab 1. Mai im neuen Outfit. 27. April 2000, abgerufen am 2. Juni 2026.
  13. ↑ KI.KA für Schul-Kids, Kontakter vom 6. Februar 2012.
  14. ↑ Thomas Lückerath: Neues vom Kinderkanal: Mehr Zeit, mehr Zuschauer. In: DWDL.de. 18. Dezember 2002, abgerufen am 28. Januar 2022.
  15. ↑ ARD und ZDF planen KIKA bis 23:00 Uhr auszustrahlen. In: topnews.de. 6. Mai 2009, archiviert vom Original am 17. Mai 2013; abgerufen am 27. Dezember 2014.
  16. ↑ Jochen Voß: Kika: Ausweitung der Sendezeit problematisch. In: dwdl.de. 29. Mai 2009, abgerufen am 27. Dezember 2014.
  17. ↑ KiKANiNCHEN. In: udoschoebel. Abgerufen am 5. Dezember 2020.
  18. ↑ „Frischer & jugendlicher“: Neuer Anstrich für den Kika. In: DWDL.de.
  19. ↑ ZDF schiebt auch Ki.Ka und 3Sat in HDTV ab Mai 2012 an den Start (Memento vom 11. September 2012 im Webarchiv archive.today) auf satundkabel.de vom 14. Juli 2011.
  20. ↑ Wird KiKA abgeschafft? Klares Nein! 19. November 2025, abgerufen am 2. Januar 2026.
  21. ↑ Entgegen falscher Gerüchte: KiKa sendet weiter. 21. November 2025, abgerufen am 2. Januar 2026.
  22. ↑ Denise Orlean: KiKA wird abgeschafft? Was wirklich geplant ist. 25. November 2025, abgerufen am 2. Januar 2026.
  23. 1 2 Katholische Nachrichten-Agentur (KNA): Streaming-Zukunft kontra TV-Erfolg: Warum der KiKA trotzdem bleiben sollte. In: newsroom.de. 5. August 2025, abgerufen am 15. Juli 2026.
  24. ↑ Pressemitteilung zu KI.KAplus (Memento vom 2. Mai 2014 im Internet Archive)
  25. ↑ Frisches Design mit neuen Funktionen: Der Relaunch von kika.de / Neu konzipierte Homepage des Kinderkanals von ARD und ZDF geht am 12. November online.
  26. ↑ Timo Niemeier: Neue App für die Jüngsten: Das ist der KiKA-Player. In: DWDL.de. 20. August 2018, abgerufen am 15. Juli 2026.
  27. ↑ Kikaninchen: Spiele und Videos. Google Play Store, abgerufen am 15. Juli 2026.
  28. ↑ Timo Niemeier: App für Mediathek: KiKA veröffentlicht den KiKA-Player. In: DWDL.de. 16. Oktober 2018, abgerufen am 15. Juli 2026.
  29. ↑ KiKA: Videos für Kinder – Versionshinweise. Apple App Store, 31. August 2025, archiviert vom Original am 27. Juni 2026; abgerufen am 15. Juli 2026.
  30. ↑ Alexander Krei: Digitalagenda: KiKA mit Relaunch seines Online-Angebots. In: DWDL.de. 5. Dezember 2022, abgerufen am 15. Juli 2026.
  31. ↑ Öffentlich-Rechtliche starten TV-Format "Kikaninchen" und umstrittene Website. In: Horizont. 2. Oktober 2009, abgerufen am 15. Juli 2026.
  32. ↑ KiKA von ARD und ZDF stärkt Vorschulwelt auf kika.de. In: presseportal.de. KiKA – Der Kinderkanal ARD/ZDF, 13. November 2025, abgerufen am 15. Juli 2026.
  33. ↑ Timo Niemeier: Kika startet neues Smart-TV-Angebot für Kinder. In: DWDL.de. 9. April 2026, abgerufen am 15. Juli 2026.
  34. ↑ Udo Michael Krüger: Programmanalyse von KI.KA, Super RTL und Nick – Zwischen Spaß und Anspruch: Kinderprogramme im deutschen Fernsehen. (PDF; 316 kB).
  35. ↑ MDR Aktuell: Goldener Spatz für Schloss Einstein. Abgerufen am 30. April 2010.
  36. 1 2 ZDF-Jahrbuch 2006.
  37. ↑ Neues Seitenstark-Gütesiegel – 31 herausragende Kinderwebseiten ausgezeichnet. In: klicksafe. 6. Dezember 2022, abgerufen am 11. Dezember 2022.
  38. ↑ KiKa-Serie gewinnt Internationalen Emmy, tagesschau.de, 25. November 2025, abgerufen am 28. November 2025
  39. ↑ Mitfeiern beim KiKA-Sommerfest (Memento vom 30. Oktober 2014 im Internet Archive)
  40. ↑ Kennzahlen | KiKA. KIKA, 10. März 2026, abgerufen am 17. April 2026.
  41. ↑ Quotenmeter.de: Der TV-Markt der Kleinen 2015: Tolle Entwicklung für Gold, Nitro und sixx stagnieren.
  42. ↑ Armin Maiwald im Interview: „Das tut fast weh“. In: fr-online.de. 9. November 2009, abgerufen am 27. Dezember 2014.
  43. ↑ ARD-Koordinator weist Kritik an KI.KA zurück. (Memento vom 28. Mai 2010 im Internet Archive) In: medienhandbuch.de.
  44. ↑ Sendercheck: Kinderkanal auf Fernsehkritik.tv.
  45. ↑ Betrugsverdacht: Polizei nimmt Kinderkanal-Mitarbeiter fest. In: Spiegel Online. 7. Dezember 2010, abgerufen am 27. Dezember 2014.
  46. ↑ Kirst, Nina: Verdacht auf Untreue und Betrug: Ki.Ka suspendiert Mitarbeiter. 7. Dezember 2010, abgerufen am 22. Dezember 2010.
  47. ↑ Kirst, Nina: Ki.Ka-Betrugsfall: Mitarbeiter gekündigt, sieben Mio Euro Schaden. 21. Dezember 2010, abgerufen am 22. Dezember 2010.
  48. ↑ Betrugsverdacht: MDR gerät bei Kika-Affäre unter Druck. In: Spiegel Online. 11. Dezember 2010, abgerufen am 27. Dezember 2014.
  49. ↑ Martin U. Müller: Froh um jeden Ostdeutschen. In: Der Spiegel. Nr. 51, 2010 (online).
  50. ↑ Martin U. Müller: Geschichten von Herrn K. In: Der Spiegel. Nr. 18, 2011 (online).
  51. ↑ MDR beurlaubt Kika-Geschäftsführer. (Memento vom 31. Dezember 2012 im Internet Archive) Meedia vom 20. Dezember 2012, abgerufen am 31. Dezember 2012.
  52. ↑ Joachim Huber: Kika-Chef entlassen – der wehrt sich. In: tagesspiegel.de. 15. März 2013, abgerufen am 27. Dezember 2014.
  53. ↑ Alexander Krei: Ex-Kika-Chef einigt sich doch noch mit dem MDR. In: dwdl.de. 15. Januar 2014, abgerufen am 27. Dezember 2014.
  54. ↑ Kinderverblödung auf KI.KA. Humanistischer Pressedienst, abgerufen am 4. Februar 2013.
  55. ↑ „Tahsins Beschneidungsfest“. KiKA, archiviert vom Original am 18. Januar 2014; abgerufen am 18. Januar 2014.
  56. ↑ Trotz Kritik: Kinderkanal will die Beschneidung eines 11-Jährigen ausstrahlen. Humanist News, archiviert vom Original am 17. Januar 2014; abgerufen am 18. Januar 2014.
  57. ↑ Malvina, Diaa und die Liebe, Folge vom 26. November 2017, auf kika.de, abgerufen am 16. Januar 2018.
  58. 1 2 Moritz Eichhorn: Liebe ohne Schweinefleisch, in: F.A.S. Nr. 2, 14. Januar 2018, S. 4.
  59. ↑ Moritz Eichhorn: Debatte über Kika-Doku: Liebe ohne Schweinefleisch. In: faz.net. 14. Januar 2018, abgerufen am 14. Januar 2018.
  60. ↑ KiKa: Eine Erläuterung zu „Schau in meine Welt – Malvina, Diaa und die Liebe“. In: kika.de. 8. Januar 2018, abgerufen am 15. Januar 2018.
  61. ↑ Malvina, Diaa und der Hass, auf uebermedien.de, abgerufen am 16. Januar 2018.
  62. ↑ Deutsches Mädchen (16) liebt Syrer – Aufregung um Flüchtlings-Doku im Kinderkanal. In: bild.de. 8. Januar 2018 (bild.de [abgerufen am 18. August 2018]).
  63. ↑ Ulf Lüdeke: Flüchtlingsliebe: AfD-Politiker nennt Kika-Doku "Indoktrination Minderjähriger". In: Focus Online. 9. Januar 2018, abgerufen am 15. Februar 2025.
  64. ↑ Cornelia Karin Hendrich: Kika-Flüchtlings-Doku Facebook-Like für Salafisten irritiert auch Hessischen Rundfunk. In: welt.de. 14. Januar 2018, abgerufen am 15. Januar 2018.
  65. ↑ Drohungen im Internet, Polizeischutz für Paar nach KiKA-Doku (Memento vom 15. März 2018 im Internet Archive), auf hessenschau.de, abgerufen am 16. Januar 2018.
  66. ↑ Michal Vogt: „Man muss etwas machen!“, Berliner Woche, 17./18. Juni 2026, S. Berlin engagiert.

Koordinaten: 50° 57′ 44″ N, 10° 59′ 44,8″ O