| SWR | |
| Fernsehsender (Öffentlich-rechtlich) | |
| Programmtyp | Vollprogramm |
|---|---|
| Empfang | Antenne, Kabel, Satellit, Streaming digital |
| Bildauflösung | 720p (HDTV) (SWR Fernsehen HD) |
| Sendestart | 5. Apr. 1969 |
| Sitz | Stuttgart, |
| Sendeanstalt | Südwestrundfunk |
| Intendanz | Kai Gniffke |
| Liste der Listen von Fernsehsendern | |
| Website | |
SWR ist das gemeinsame regionale Fernsehprogramm des Südwestrundfunks für die Länder Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Gemäß dem Staatsvertrag über den Südwestrundfunk wird bei mindestens 30 Prozent des laufenden Programms länderspezifisch auseinander geschaltet. Das Programm wird in Kooperation mit dem SR Fernsehen des benachbarten Saarländischen Rundfunk veranstaltet, das die meisten Sendungen mit eigener Sendezentrale übernimmt.
Die Landesprogramme des SWR werden aus Stuttgart (für Baden-Württemberg) und aus Mainz (für Rheinland-Pfalz) gesendet und betragen 30 Prozent vom Gesamtanteil. Die restlichen 70 Prozent werden zentral gestaltet, im Baden-Badener Play Out Center ausgespielt und sind in beiden Bundesländern zu sehen.

Das Programm existiert bereits seit dem 5. April 1969, damals noch unter dem Namen Südwest 3 in Kooperation von SDR, SWF und SR. Es wurde seinerzeit als letztes drittes Fernsehprogramm in der Bundesrepublik Deutschland eingeführt und anfangs nur am Wochenende ausgestrahlt. Besonders im Vormittags- und Nachmittagsprogramm dominierten zunächst Bildungssendungen (Schulfernsehen, Telekolleg).
Am 30. August 1998 wurde das Programm wegen der Fusion von SDR und SWF in Südwest BW beziehungsweise Südwest RP, im Jahr 2000 dann in Südwest Fernsehen umbenannt. Im Gegenzug wurde das Saarländische Programm mit eigenem Sendezentrum formal eigenständig, obwohl der Anteil der gemeinsamen Produktionen fast gleich geblieben ist. Am 11. September 2006 erfolgte die Umbenennung des Programms in SWR Fernsehen. An diesem Tag wurde auch das Bildformat geändert, es wird jetzt in der Regel in 16:9 gesendet. Auch Programmhinweise und Regionalnachrichten werden generell in 16:9 gesendet. Die beiden eigenständigen Programme sind seit dato das SWR Fernsehen BW und das SWR Fernsehen RP. Im Zuge der Transformation des SWR zum multimedialen Medienunternehmen und einer modifizierten Marken- und Absenderstrategie wurde das Programm zum 11. September 2023 einheitlich in SWR umbenannt.
Am 30. April 2012 startete ein HD-Simulcast im hochauflösenden Format 720p. Bis zum 7. Januar 2025 sendete der SWR in SD-Qualität.
Seit dem 25. Oktober 2016 wird SWR BW HD im gesamten Kabelnetz von Unitymedia eingespeist. Somit kann man den SWR neben Baden-Württemberg nun auch in Hessen und Nordrhein-Westfalen in HD sehen.
Der Empfang ist nur noch digital möglich über Antennenfernsehen (DVB-T2), Kabelfernsehen (DVB-C), Satellit (DVB-S2) und IPTV-Plattformen.
Seit dem 27. Oktober 2014 gibt es keine Unterscheidung in der Senderkennung mehr. Der Unterschied (BW oder RP) kann nurmehr über den Sendernamen festgestellt werden, den das Empfangsgerät anzeigt. Eine Woche später am 6. November 2014 wurde ein neues Logo und On-Air-Design für das SWR Fernsehen eingeführt.
Mitte Juni 2015 verkleinerte der SWR das HD-Logo, der Hinweis HD war bis zum Entfall am 1. April 2025 verkleinert und hochgestellt von der Pfeilspitze aus gesehen. Der Hinweis auf HD wurde obsolet da die Ausstrahlung über SD seit dem 7. Januar 2025 von allen Dritten Programmen sowie Das Erste der ARD eingestellt wurde, mit Ausnahme der adaptiven Auflösung bei Streaming-Angeboten.