| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 52° 47′ N, 7° 26′ O | |
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Emsland | |
| Samtgemeinde: | Sögel | |
| Höhe: | 28 m ü. NHN | |
| Fläche: | 50,96 km² | |
| Einwohner: | 1067 (31. Dez. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 21 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 49777 | |
| Vorwahl: | 05965 | |
| Kfz-Kennzeichen: | EL | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 4 54 050 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Sögeler Straße 2 a 49777 Stavern | |
| Website: | www.stavern.de | |
| Bürgermeister: | Gerd Rode (UWG) | |
| Lage der Gemeinde Stavern im Landkreis Emsland | ||
Stavern ist eine Gemeinde im Landkreis Emsland in Niedersachsen und gehört zur Samtgemeinde Sögel.
Die Gemeinde Stavern liegt am Südende des Hümmlings, einer Geestlandschaft im Emsland rund 15 Kilometer nordöstlich von Meppen. Unmittelbar östlich vorbei am Ort verläuft ein Abschnitt der Nordradde, eines östlichen Nebenflusses der Ems.
Westlich vom Ort erstreckt sich das 3200 ha große Naturschutzgebiet (NSG) Tinner und Staverner Dose. Es ist Bestandteil des rund 3500 ha großen NSG Tinner Dose-Sprakeler Heide, das zum 31. März 2012 als Naturschutzgebiet ausgewiesen wurde.
Nachbargemeinden sind im Nordwesten die Gemeinde Lathen, im Nordosten die Gemeinde Sögel, im Osten die Gemeinden Groß Berßen und Klein Berßen, im Süden die Stadt Meppen und im Westen die Stadt Haren.
Das Gemeindegebiet von Stavern gehört hydrologisch zum Einzugsgebiet der Hase und damit zum Flusssystem der Ems.
Auf dem Gebiet der Gemeinde Stavern befinden sich mehrere Oberflächengewässer, darunter Abschnitte der Mittelradde sowie kleinere Entwässerungsgräben und Stillgewässer, die überwiegend der landwirtschaftlichen Wasserregulierung dienen. Zudem prägen vermoorte Niederungsbereiche und künstlich angelegte Wasserflächen Teile der lokalen Gewässerlandschaft.
Auf dem Gemeindegebiet befinden sich ausgedehnte Moor- und Feuchtgebietsflächen, die überwiegend Teil des Naturschutzgebietes Tinner Dose-Sprakeler Heide sind (NSG WE 177). Das Gebiet umfasst Hochmoor-, Heide- und Feuchtheidebereiche sowie vermoorte Niederungen und zählt zu den bedeutenden Moorlandschaften des Emslandes. Große Teile stehen zugleich unter europäischem Schutz als Fauna-Flora-Habitat (FFH-Gebiet 044) und Vogelschutzgebiet (EU-Vogelschutzgebiet V15).
In der Region Stavern gab es bereits eine Besiedlung während der Jungsteinzeit. Davon zeugen Großsteingräber, unter anderem das Großsteingrab Groß-Stavern 1, das Großsteingrab Groß-Stavern 3 sowie die Großsteingräber Deymanns Mühle I–IV am Ostrand von Klein-Stavern.
Die Gemeinde Stavern entstand am 1. März 1974 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Groß Stavern und Klein Stavern. Die neue Gemeinde gehört seitdem zur Samtgemeinde Sögel.
Der Gemeinderat hat elf gewählte Mitglieder. Die allgemeine Wahlperiode beginnt am 1. November nach der letzten Wahl und endet nach fünf Jahren zum 31. Oktober.
Ihm gehören seit der Kommunalwahl am 13. September 2026 zwei Parteien bzw. Wählergemeinschaften an.
Bürgermeister ist Gerd Rode von der UWG (Unabhängige Wählergemeinschaft); er wurde am 4. November 2021 mit sechs Ja-Stimmen, bei drei Enthaltungen und zwei Nein-Stimmen, gewählt.
Blasonierung: „Von Gold über Blau im Wellenschnitt geteilt, darin oben ein rotes Hünengrab mit zwei Tragesteinen und großem Deckstein, unten ein goldenes Wassermühlrad.“
Das Hünengrab bezieht sich auf die prähistorischen Megalithgräber, die Wellenteilung und das Blau der unteren Schildhälfte auf den Wasserlauf der Nordradde, das Mühlrad auf die Wassermühle Bruneforth. Die Farben Rot und Gold sind die Wappenfarben der Reichsabtei Corvey, in deren Besitz Stavern 1037 gelangte, und außerdem die des Hochstifts Münster, zu dessen Niederstift der Ort von 1252 bis zum Reichsdeputationshauptschluss im Jahre 1803 gehörte. Das Wappen wurde von dem Heraldiker Ulf-Dietrich Korn aus Münster gestaltet.
Stavern liegt nahe den Bundesstraßen 70 sowie 402 und ist über die Anschlussstellen Meppen und Lathen der Bundesautobahn 31 erreichbar. In diesen Orten befinden sich auch die nächsten Bahnstationen.