Kleingressingen Markt Ebrach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 50′ N, 10° 28′ O |
| Höhe: | 387 m ü. NHN |
| Einwohner: | 41 (25. Mai 1987) |
| Postleitzahl: | 96157 |
| Vorwahl: | 09553 |

Kleingressingen ist ein Gemeindeteil des Marktes Ebrach im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern). Kleingressingen liegt in der Gemarkung Großgressingen.
Das Dorf liegt in einer noch erkennbaren Waldlichtung am linken Quellfluss der Mittelebrach. Im Norden ist der Weihergrund bei Ebrach, der unter Naturschutz steht. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Großgressingen (1,2 km östlich).
Der Ort wurde im Jahre 1317 als „Grungresen“ erstmals urkundlich erwähnt. Im Ebracher Urbar des Jahres 1340 wurde der Ort „Gresen minor“ genannt. Die Bezeichnung als „Grüngresen“ zur Unterscheidung von „Dürrengresen“ (=Großgressingen) war damals auch üblich. Kleingressingen wurde als Walddorf angelegt.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Kleingressingen aus 8 Anwesen (1 Hof, 4 Güter, 3 Sölden) und einem Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht übte das würzburgische Centamt Oberschwarzach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über sämtliche Anwesen hatte das Kloster Ebrach.
Im Jahre 1802 kam Kleingressingen an das Herzogtum Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Kleingressingen dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Großgressingen und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Großgressingen zugewiesen. Am 1. Januar 1972 wurde Kleingressingen im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Ebrach eingemeindet.
In Kleingressingen gibt es zwei Baudenkmäler:
| Jahr | 1818 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 67 | 70 | 75 | 76 | 56 | 57 | 82 | 58 | 48 | 41 |
| Häuser | 10 | 12 | 10 | 9 | 11 | 10 | 11 | |||
| Quelle |
Kleingressingen ist römisch-katholisch geprägt und war ursprünglich nach St. Peter und Paul (Oberschwarzach) gepfarrt, seit dem 19. Jahrhundert ist die Pfarrei Mariä Himmelfahrt (Ebrach) zuständig.