Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Kries (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen derer von Kries
Kries ist der Name einer ursprünglich aus Thüringen stammenden Familie, deren Stammreihe mit Jobst Kries beginnt, der um 1595 aus Heberndorf nach Lehesten kam.
In Blau zwei aufwärts geschrägte goldene Ährenbündel. Auf dem Helm mit blau-goldenen Decken ein offener von Blau und Gold übergeteilter Flug.
Besitz
Plan des Schlosses/Domäne Roggenhausen Kreis Graudenz, Generationen in Pacht der Familie v. Kries; erstellt: Conrad Steinbrecht (1849–1923)
Aus Domänen- und Gutspächtern wurden Besitzer von Gütern und Rittergütern. Zu einem der Stammgüter entwickelte sich Smarzewo im westpreußischen Kreis Marienwerder gelegen, welches später in Kriesfelde umbenannt und zu einem Familienfideikommiss bestimmt wurde. Die Erbfolge war zuletzt im Minorat. Das ebenfalls über mehrere Generationen betreute 1141 ha Gut Groß- und Klein Watzmi(e)rs (Waćmierz) befand sich gleichfalls in Westpreußen, im Kreis Dirschau.
Bekannte Familienmitglieder
Adolf von Kries (Politiker) (1808–1889), Sohn von Nathanael Kries, Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses
Walter von Hueck: GHdA. Adelslexikon. Band VII, Band 97 der Gesamtreihe GHdA, C. A. Starke Verlag, Limburg an der Lahn 1989, ISBN 3-7980-0797-7.
Gottfried Graf Finck von Finckenstein, Christoph Franke: Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser. Band XXXVI, Band 158 der Gesamtreihe GHdA, C. A. Starke Verlag, Limburg an der Lahn 2015, S.350–375. ISBN 978-3-7980-0858-8.
↑Fr. Calsow:General-Adressbuch der Ritterguts- und Gutsbesitzer in Norddeutschland. Mit Angabe ihrer Besitzungen dem Areal nach von 500 Morgen aufwärts, aus amtlichen Quellen zusammengestellt. In: Landwirtschaftlich-Statistisches Bureau (Hrsg.): GAB. 1. Auflage. IV. Westpreussen, Der Kreis Preuß. Stargard. Selbstverlag. Druck M. Niethe., Berlin 1872, S.98ff. (Online).
↑Westpreußisches Güter-Adressbuch 1903. Verzeichnis sämtlicher Güter. Nach amtlichen Quellen und auf Grund direkter Angaben bearbeitet. In: Paul Niekammer (Hrsg.): Niekammer’s Güter-Adressbücher. Band I. 1. Auflage. II. Regierungsbezirk Marienwerder., Kreis Marienwerder. Selbstverlag Paul Niekammer, Stettin 1903, S.130f. (Online).
↑Marcelli Janecki (Hrsg.):Handbuch des Preußischen Adels. Band1, von Kries. Mittler & Sohn, Berlin 1892, S.299f. (Online).
↑Adolf Gustav von Kries:Geschichte des Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiments Nr. 1. In: Regimentsgeschichte. Paul Leist, Berlin 1889, S.1ff. (Online).
↑Jochen Lengemann:Das Deutsche Parlament (Erfurter Unions-Parlament). Ein Handbuch: Mitglieder, Amtsträger, Lebensdaten, Fraktionen. In: Historische Kommission für Thüringen (Hrsg.): Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen / Große Reihe. Band6. Urban und Fischer, Jena / München 2000, S.190.ISBN 3-437-31128-X.