| Kyma Sea Conservation & Research | |
|---|---|
| Rechtsform | Verein |
| Gründung | 2019 |
| Sitz | Winterthur |
| Schwerpunkt | Meeresschutz |
| Vorsitz | Sandra Ludescher, Fiona Trachsel |
| Website | kyma-sea.org/ |
Kyma Sea Conservation & Research (Eigenschreibweise KYMA sea conservation & research), abgekürzt KYMA, ist eine Schweizer Meeresschutzorganisation.
KYMA sea conservation & research wurde 2019 als Verein gegründet. Er ist im Kanton Zürich als gemeinnützig anerkannt und hat seinen Sitz in Winterthur. Sein Ziel ist es, das Leben in den Ozeanen zu schützen. Die Organisation versteht sich als Wissensplattform, führt Forschungsprojekte und Kampagnen durch und ist im Bereich Schutz der Ökologie der Meere beratend tätig. KYMA finanziert sich über Spenden und Mitgliederbeiträge, während die jährlichen Forschungsexpeditionen von teilnehmenden Freiwilligen getragen werden.
KYMA führt jährlich mehrere Forschungsexpeditionen auf dem Mittelmeer durch. Dabei werden unter anderem Daten über die Verbreitung und Entwicklung von Meerestier-Populationen und die Qualität ihres Lebensraumes gesammelt.
2021 lancierte die Organisation mit dem Slogan «Die Meeresverschmutzung beginnt hier» eine Kampagne gegen Mikroplastik. Nebst den in den Sozialen Medien und auf Plakaten verbreiteten Sujets mit Meerestieren reichte KYMA eine Petition mit fast 13’000 Unterschriften bei der Bundeskanzlei ein.
2023 startete die Organisation eine Petition an Bundesrat und Parlament zum Thema Ökozid. Sie forderte, dass die vorsätzliche und grossflächige Zerstörung von Ökosystemen zu internationalen Verbrechen erklärt werden sollte. Gleichzeitig sollen Schweizer Unternehmen für gravierende Umweltvergehen strafrechtlich verurteilt werden können. Die Petition wurde im März 2025 mit fast 7000 Unterschriften eingereicht.
2024 fiel die Organisation für die Mitwirkung bei einer Kunstaktion auf, bei der das Künstlerkollektiv Captain Boomer im Rahmen des Zürcher Theaterspektakels eine Walstrandung in Zürich inszenierte. Dabei wurde beim Zürcher Utoquai ein 15 Meter langer, täuschend echt wirkender, vermeintlich gestrandeter Pottwal aufgestellt. Die Aktion sollte laut den Verantwortlichen für Umweltzerstörung, Artensterben und die Gefährdung von natürlichen Lebensräumen sensibilisieren. Über die Walstrandung in Zürich wurde international berichtet.
2025 veröffentlichte KYMA einen Ratgeber für gesunde Ernährung ohne Fisch und andere tierische Produkte aus dem Meer.