Labastida

Gemeinde Labastida
Labastida/Bastida – Ortsansicht
Wappen Karte von Spanien
Labastida (Spanien)
Labastida (Spanien)
Basisdaten
Land: Spanien Spanien
Autonome Gemeinschaft: Autonome Gemeinschaft Baskenland Baskenland
Provinz: Álava
Comarca: Rioja Alavesa
Gerichtsbezirk: Vitoria-Gasteiz
Koordinaten: 42° 35′ N, 2° 48′ WKoordinaten: 42° 35′ N, 2° 48′ W
Höhe: 555 msnm
Fläche: 38,11 km²
Einwohner:1.558 (Stand: 2025)
Bevölkerungsdichte:41 Einw./km²
Postleitzahl(en): 01330
Gemeindenummer (INE): 01028 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Bürgermeisterin: Laura Pérez Borinaga
Website: Labastida
Lage des Ortes
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Labastida (baskisch Bastida; offiziell Labastida/Bastida) ist ein Ort und eine Gemeinde (municipio) mit 1.558 Einwohnern (Stand: 2025) in der Autonomen Gemeinschaft Baskenland im Norden Spaniens. Der Ort gehört zur Weinbauregion Rioja Alavesa.

Lage und Klima

Der Ort Labastida liegt am Fluss Ebro in einer Höhe von etwa 555 m im äußersten Süden der Provinz Álava nahe der Grenze zur Autonomen Gemeinschaft La Rioja. Nächstgelegene größere Stadt ist das etwa 25 km (Fahrtstrecke) nordwestlich gelegene Miranda de Ebro in der Region Kastilien-León; die Kleinstadt Haro befindet sich gut 6 km südwestlich. Das Klima ist gemäßigt bis warm; Regen (ca. 645 mm/Jahr) fällt hauptsächlich im Winterhalbjahr.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr18571900195020002018
Einwohner2.0951.5839751.2431.445

Die Reblauskrise im Weinbau, die Mechanisierung der Landwirtschaft und die Aufgabe bäuerlicher Kleinbetriebe führten bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts zu einem Absinken der Einwohnerzahlen; danach stiegen diese wieder deutlich an. Zur Gemeinde gehört ebenfalls der noch etwa 100 Einwohner zählende Weiler (pedanía) Salinillas de Buradón / Gatzaga Buradon.

Wirtschaft

In frühen Jahrhunderten lebten die als Selbstversorger wirtschaftenden Bewohner hauptsächlich von den landwirtschaftlichen Produkten der näheren Umgebung, zu denen auch der Wein gehörte. Der Ort selbst fungierte als Markt- und Handelszentrum, aber auch Handwerker ließen sich hier nieder. Die zunehmende Bedeutung des Weinbaus und des Weintourismus in der Rioja wirkt sich in den letzten Jahrzehnten auch wieder positiv auf die Beschäftigung aus.

Geschichte

Kelten, Römer, Westgoten und Mauren haben – trotz der Nähe zum Ebro-Tal – keine archäologisch verwertbaren Spuren auf dem Gemeindegebiet hinterlassen. Wahrscheinlich entstand der Ort erst im Zuge der Rückeroberung (reconquista) und Wiederbesiedlung (repoblación) der von den Mauren besetzten Gebiete im 10. und 11. Jahrhundert. Um das Jahr 1200 gab es wiederholte Auseinandersetzungen zwischen dem Königreich Navarra und der kastilischen Krone, in welchen Kastilien trotz andauernder Konflikte die Oberhand behielt. Ferdinand III. gewährte dem Ort Labastida im Jahr 1242 Privilegien (fueros). Im Jahre 1379 belehnte König Heinrich II. von Kastilien den Marschall Diego Gómez Sarmiento mit den Orten Labastida und Salinillas de Buradón, das heute ebenfalls zur Gemeinde gehört. Im 17. und 18. Jahrhundert erlebte Labastida Jahrzehnte der Ruhe und des Wohlstands.

Sehenswürdigkeiten

Nekropole von Remelluri in Labastida
Kirche Nuestra Señora de la Asunción
Rathaus (Casa consistorial)

Salinillas de Buradón / Gatzaga Buradon

Commons: Labastida – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Gesamtzahl der Dateien Geografische Nomenklatur der Gemeinden und Bevölkerungseinheiten: 1 Datei:MUNICIIOS.csv Spalte:ALTITUD
  2. ↑ Gesamtzahl der Dateien Geografische Nomenklatur der Gemeinden und Bevölkerungseinheiten: 1 Datei:MUNICIIOS.csv Spalte:SUPERFICIE
  3. ↑ Instituto Nacional de Estadística Municipal Register of Spain
  4. ↑ Labastida – Bevölkerungsentwicklung