Landgericht Pappenheim
Struktur
Im Jahr 1856 hatte das Landgericht Pappenheim 2,61 Quadratmeilen (≈168 km²) und 8070 Einwohner (7801 Katholiken, 53 Protestanten und 216 Juden). Es gab 51 Ortschaften (1 Stadt , 8 Pfarrdörfer , 3 Kirchdörfer , 4 Dörfer , 13 Weiler und 22 Einöden ) und 20 Gemeinden (1 Magistrat 3. Klasse, und 19 Landgemeinden):
Bieswang mit Mittelmarterhof ;
Büttelbronn mit Mauthaus ;
Dettenheim mit Hagenau , Markhof , Naßwiesen , Neuheim und Stadelhof ;
Dietfurt mit Bergnershof und Grafenmühle ?;
Eßlingen mit Hochholz ;
Geislohe ;
Göhren ;
Grönhart ;
Haag mit Höfen , Hürth , Lohhof , Neufang , Neuherberg und Rutzenhof ;
Haardt ;
Langenaltheim mit Altheimersberg ;
Neudorf ;
Osterdorf ;
Pappenheim ;
Rehlingen ;
Rothenstein ;
Schambach mit Bonhof , Flemhof , Flemmühle , Kohlmühle , Lehnleinsmühle und Weinbergshof ;
Solnhofen ;
Übermatzhofen mit Niederpappenheim ;
Zimmern .
Zum 1. Oktober 1857 kamen Graben und Suffersheim vom Landgericht Ellingen , Ochsenhart vom Landgericht Eichstätt sowie Treuchtlingen vom Landgericht Heidenheim hinzu, so dass es zuletzt 24 Gemeinden gab, für die das Landgericht Pappenheim zuständig war.
Literatur
Kreis bayerischer Gelehrter (Hrsg.) : Oberfranken und Mittelfranken (= Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern . Band 3 ). Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1865, DNB 56034290X , OCLC 165629235 , S. 1278– 1280 ( Digitalisat ).
Pleikard Joseph Stumpf : Landgericht Pappenheim . In: Bayern. Ein geographisch-statistisch-historisches Handbuch des Königreiches . Zweiter Theil. München 1853, OCLC 643829991 , S. 748– 751 ( Digitalisat ).
Eduard Vetter (Hrsg.) : Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern . Brügel’sche Officin, Ansbach 1856, OCLC 635005088 , S. 261– 266 ( Digitalisat ).
Wilhelm Volkert (Hrsg.) : Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980 . C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7 , S. 592–593 .
Fußnoten
↑ Bekanntmachung, die Gerichts- und Polizeibehörden in dem Regierungsbezirke von Mittelfranken betr. Vom 24. September 1852 (Regierungs-Blatt für das Königreich Bayern, Nr. 48/1852, Spalte 1018-1019)
↑ Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. 1856, S. 261ff.
↑ Bekanntmachung, die Landgerichtsformation von Mittelfranken betreffend. Vom 18. April 1857 (Regierungs-Blatt für das Königreich Bayern, Nr. 20/1857, Spalte 422-424)
↑ Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.) : Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875 . Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026 , 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1269–1272 , urn : nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 ( Digitalisat ).