| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 51° 48′ N, 13° 26′ O | |
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Elbe-Elster | |
| Amt: | Schlieben | |
| Höhe: | 102 m ü. NHN | |
| Fläche: | 33,79 km² | |
| Einwohner: | 785 (31. Dez. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 23 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 04936 | |
| Vorwahl: | 035364 | |
| Kfz-Kennzeichen: | EE, FI, LIB | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 62 289 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Herzberger Straße 7 04936 Schlieben | |
| Website: | www.amt-schlieben.de | |
| Bürgermeister: | Marcus Klee | |
| Lage der Gemeinde Lebusa im Landkreis Elbe-Elster | ||
Lebusa (niedersorbisch Lubuš) ist eine im Norden des Landkreises Elbe-Elster gelegene Gemeinde in Brandenburg. Sie gehört dem Amt Schlieben mit Sitz in der Stadt Schlieben an.
Lebusa liegt mit seinen Ortsteilen in den südlichen Ausläufern des Niederen Fläming, welche die Landschaft maßgeblich prägen.
Ortsteile der Gemeinde sind Freileben, Körba und Lebusa. Hinzu kommen die Wohnplätze Striesa, Vorwerk und Weidmannsruh.

Der Ort wurde 1346 erstmals urkundlich in der Meißener Bistumsmatrikel als Lebbusse erwähnt.
Lange Zeit vermuteten Historiker, die Burg Liubusua, welche Thietmar von Merseburg in seiner Chronik erwähnt, sei mit Lebusa identisch. Die moderne Archäologie konnte jedoch bisher keinerlei Nachweis für die Identität von Liubusua, dem Hauptsitz des Slawenstammes der Lusici, und Lebusa finden. Die These, Liubusua hätte in der Nähe von Löbsal bei Meißen gelegen, konnte jedoch durch archäologische Funde untermauert werden und ist derzeit gültige Lehrmeinung.
Lebusa gehörte seit 1816 zum preußischen Landkreis Schweinitz in der Provinz Sachsen (nach 1945 Land Sachsen-Anhalt), ab 1950 zum Kreis Herzberg (Land Sachsen-Anhalt, seit 1952 DDR-Bezirk Cottbus). Seit 1993 ist die Gemeinde Teil des Landkreises Elbe-Elster.
Zwischen Lebusa und Dahme wurde zu DDR-Zeiten vom „VEB Kraftverkehr Leipzig“ ein Kinderferienlager errichtet und unterhalten, das nach 1990 dem Verfall preisgegeben wurde.
Am 31. Dezember 2001 wurden die bis dahin selbstständigen Gemeinden Freileben und Körba eingegliedert.
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Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1991), ab 2011 auf Basis des Zensus 2011, ab 2022 auf Basis des Zensus 2022
Die Gemeindevertretung von Lebusa besteht aus acht Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 9. Juni 2024 führte zu folgendem Ergebnis:
| Partei / Wählergruppe | Ergebnis 2024 |
Sitze 2024 |
Ergebnis 2019 |
Sitze 2019 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Bürger für die Gemeinde | 76,3 % | 6 | 96,3 % | 8 | |
| Wählergemeinschaft für eine bürgernahe Alternative in Lebusa | 23,7 % | 2 | – | – | |
| Die Linke | – | – | 3,7 % | – | |
| Wahlbeteiligung | 77,4 % | 65,6 % | |||
Klee wurde in der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 mit 83,0 % der gültigen Stimmen für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren gewählt. Er wurde bei der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024 bei einem Gegenkandidaten mit 78,4 % der gültigen Stimmen für eine weitere Amtszeit gewählt.



In der Liste der Baudenkmale in Lebusa und in der Liste der Bodendenkmale in Lebusa stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmale.
Lebusa liegt an der Landesstraße L 70 zwischen Dahme/Mark und Doberlug-Kirchhain.
Der Haltepunkt Hohenbucko-Lebusa lag an der Bahnstrecke Falkenberg/Elster–Beeskow, die 1995 stillgelegt wurde.