Die Einöde Lenach liegt östlich und nördlich der Alten Kinsach an deren linkem Ufer, die hier an der ehemaligen Mündung der Kinsach in den Alte Donau genannten Altarm der Donau einen Knick macht. Im Norden verläuft die Staatsstraße2125.
Geschichte
Früher bestand der Ort aus dem Lenachhof an der Stelle des heutigen Lenach und der 300 Meter bachaufwärts bestehenden Lenachmühle. Beides zusammen wurde als Weiler Lenach geführt. 1835 gehörte der Ort zum Landgericht Mitterfels und zur ExpositurReibersdorf der im Bezirk des Landgerichts Straubing liegenden Pfarrei Parkstetten und bestand aus zwei Häusern mit 21 Einwohnern. Bei der Volkszählung 1871 gehört Lenach zur Landgemeinde Oberalteich des Landgerichts Bogen. Zum 1. Januar 1978 wurde die Gemeinde Oberalteich in die Stadt Bogen eingemeindet und Lenach somit ein Ortsteil von Bogen.
Die Lenachmühle hatte 1854 die Hausnummer 170 und bestand aus einem gemauerten Wohnhaus, Mühlgebäude, Stall, Stadl und Backofen und knapp zehn Tagwerk Fläche. In der Uraufnahme wurde allerdings noch die fast vierfache Fläche als zur Mühle gehörig ausgewiesen.
Einwohnerentwicklung
Jahr
1835
1860
1871
1875
1885
1900
1913
1925
1950
1961
1970
1987
Einwohner
21
22
19
25
17
23
18
19
42
19
9
2
Weblinks
Commons: Lenach– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
↑
Bistum Regensburg (Hrsg.):Matrikel des Bisthums Regensburg: nach der allgemeinen Pfarr- und Kirchen-Beschreibung von 1860… Regensburg 1863, S.316 (Digitalisat).
↑
Bistum Regensburg (Hrsg.):Matrikel der Diözese Regensburg. hrsg. i. A. Sr Exzellenz des Hochwürdigsten Herrn Bischofs Dr. Antonius von Henle vom Bischöflichen Ordinariate Regensburg. Regensburg 1916, S.137 (Digitalisat).