Limlingerode

Limlingerode
Gemeinde Hohenstein
Koordinaten: 51° 33′ N, 10° 32′ OKoordinaten: 51° 32′ 35″ N, 10° 31′ 43″ O
Höhe: 232 m ü. NN
Fläche: 10,05 km²
Einwohner: ca. 296 (2011)
Bevölkerungsdichte: 29 Einwohner/km²
Eingemeindung: 18. Oktober 1996
Postleitzahl: 99755
Vorwahl: 036336
Teilansicht von Limlingerode
Teilansicht von Limlingerode
Die Kirche in Limlingerode

Limlingerode ist ein Ort am südlichen Harzrand im Norden Thüringens. Er gehört zur Gemeinde Hohenstein im westlichen Teil des Landkreises Nordhausen.

Lage

Limlingerode liegt im Nordwesten des Landkreises Nordhausen im Grenzbereich zum thüringischen Landkreis Eichsfeld im Westen und zum niedersächsischen Landkreis Göttingen im Norden. Die Gemarkung befindet sich im Ackerhügelland des Nordthüringer Hügellandes am Übergang zum bewaldeten Silkeroder Hügelland (bis ca. 320 m). Durch den Ort fließt die Sete, ein Zufluss der Helme.

Geschichte

Das Dorf wurde erstmals 1233 als Lummolingerode erwähnt. Es soll aber bereits im 9. Jahrhundert als Rodeort existiert haben. Er entwickelte sich dann als Straßendorf mit Vierseithöfen. Der Kirchturm von 1824 wurde im April 1945 durch amerikanische Artillerie zerstört. Limlingerode lag zur Zeit der DDR in der Fünf-Kilometer-Sperrzone der innerdeutschen Grenze. Am 18. Oktober 1996 wurde Limlingerode durch die Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Grenzland ein Ortsteil der Gemeinde Hohenstein, im gleichen Jahr „Schönstes Dorf“ des Landkreises Nordhausen. Die Fachwerkhäuser wurden unter anderem mit Fördermitteln saniert.

Sehenswürdigkeiten

Umgebung

Verkehr

Limlingerode ist über die Bundesstraße 243 von Mackenrode aus zu erreichen.

Vereine

Persönlichkeiten

Persönlichkeiten mit Beziehung zum Ort

Commons: Limlingerode – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Gemarkung Limlingerode, Gemeinde Hohenstein. In: GEOindex. Abgerufen im November 2025.
  2. ↑ StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1996