| Marktgemeinde Enzesfeld-Lindabrunn | ||
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| Wappen | Österreichkarte | |
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Land: | ||
| Politischer Bezirk: | Baden | |
| Kfz-Kennzeichen: | BN | |
| Fläche: | 15,77 km² | |
| Koordinaten: | 47° 55′ N, 16° 11′ O | |
| Höhe: | 314 m ü. A. | |
| Einwohner: | 4.297 (1. Jän. 2026) | |
| Bevölkerungsdichte: | 272 Einw. pro km² | |
| Postleitzahlen: | 2544, 2551, 2552 | |
| Vorwahl: | 02256 | |
| Gemeindekennziffer: | 3 06 08 | |
| NUTS-Region | AT122 | |
| Adresse der Gemeinde- verwaltung: |
Rathausplatz 1 2551 Enzesfeld-Lindabrunn | |
| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Stefan Rabl (LS) | |
| Gemeinderat: (Wahljahr: 2025) (25 Mitglieder) |
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| Lage von Enzesfeld-Lindabrunn im Bezirk Baden | ||
Bürgerspitalskirche | ||
| Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria | ||
Enzesfeld-Lindabrunn ist eine Marktgemeinde mit 4297 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026) in Niederösterreich im Bezirk Baden. Den Namen trägt sie seit der Gemeindezusammenlegung im Jahre 1970.

Die Gemeinde liegt an der Triesting in den östlichen Ausläufern der Niederösterreichischen Kalkalpen am Rand des Wiener Beckens.
Die Seehöhe von Enzesfeld beträgt 314 m ü. A. und die von Lindabrunn 331 m. Die Gemeinde hat eine Fläche von 15,77 km², der Anteil der Waldfläche beträgt 60,71 %.
Die Gemeinde besteht aus der wesentlich größeren Ortschaft Enzesfeld mit ca. 3.400 Einwohnern und dem kleineren Lindabrunn, die vor der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung mit 1. Jänner 1970 freiwillig zusammengelegt wurden.
Das Gemeindegebiet umfasst folgende Ortsteile (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2022):
Das Gemeindegebiet umfasst die beiden Katastralgemeinden (Fläche Stand 31. Dezember 2023)
Die Nachbargemeinden sind: Berndorf, Hernstein, Hirtenberg, Leobersdorf und Matzendorf-Hölles.
| Berndorf | Hirtenberg | |
| Hernstein | Leobersdorf | |
| Matzendorf-Hölles (WB) |

Beide Orte wurden erstmals im 12. bzw. im 13. Jahrhundert erwähnt. Bereits im 18. Jahrhundert gab es hier einen Pechereibetrieb, der bis 1965 arbeitete. Von 1833 bis 1883 (sowie 1919/20) wurde in dem an St. Veit an der Triesting sowie Kleinfeld grenzenden Waldgebiet Jauling (heute: Bereich Golfclub Enzesfeld, Club in der Jauling) Braunkohle abgebaut.
Enzesfeld und Lindabrunn waren bereits einmal, 1850 –1866, vereint.
1905 entstand in Enzesfeld die „Anton Keller Metallwerk und Munitionsfabrik“. In diesem Unternehmen ereignete sich in der Nacht vom 23. auf den 24. März 1944 eine schwere Explosion, durch welche Fensterscheiben bis in das Gebiet von Wiener Neustadt zu Bruch gingen und das Werk zerstört wurde. Beim Hantieren mit Granaten hatte sich Trinitrotoluolstaub entzündet, was zur Explosion von ca. 20 Tonnen TNT führte.
| Enzesfeld-Lindabrunn: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2026 | ||||
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| Jahr | Einwohner | |||
| 1869 | 902 | |||
| 1880 | 1.067 | |||
| 1890 | 1.211 | |||
| 1900 | 1.419 | |||
| 1910 | 1.837 | |||
| 1923 | 2.287 | |||
| 1934 | 1.996 | |||
| 1939 | 2.156 | |||
| 1951 | 3.024 | |||
| 1961 | 3.078 | |||
| 1971 | 3.230 | |||
| 1981 | 3.298 | |||
| 1991 | 3.589 | |||
| 2001 | 4.019 | |||
| 2011 | 4.159 | |||
| 2021 | 4.183 | |||
| 2026 | 4.297 | |||
| Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021 | ||||


Die Metallwarenfabrik Kromag betreibt seit 1863 in Enzesfeld einen Standort, auf dem fast flächendeckend Verunreinigungen durch Schwermetalle, Mineralöl- und Teerölkohlenwasserstoffe vorhanden sind. Die Verunreinigungen sind teils von hoher Intensität, aber meist nur auf geringmächtige Untergrundbereiche beschränkt. Außer im Verfüllungsbereich einer ehemaligen Schottergrube im Südwesten des Standorts, wo der Untergrund im Ausmaß von ca. 5.000-7.000 m³ mit Teerölkohlenwasserstoffen erheblich kontaminiert ist und eine erhebliche Gefahr für die Umwelt darstellt, sind sonst die Auswirkungen der Verunreinigungen auf die Grundwasserqualität sehr gering.
In Lindabrunn befindet sich die Sportschule Lindabrunn des NÖFV.

Der Gemeinderat hatte bis 2004 23 Mitglieder und ab dem Jahr 2005 25 Mitglieder. Nach den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich hatte/hat der Gemeinderat folgende Verteilungen:

Dieses 1953 verliehene Wappen ist vom Wappen der Engelschalksvelder abgeleitet.