Lutze & Witte

Foto-Revers: Lutze & Witte, Hof-Photographen. Berlin, Stettin, Magdeburg
Werbeanzeige der königlichen Photographen Lutze & Witte aus Berlin, in Magdeburg im Hotel »Stadt Braunschweig«, Anfang Juli 1863
Lutze & Witte, Photographen: Oel-Retouchen von Photographien zu Weihnachts-Geschenken, November 1858

Lutze & Witte war ein bekanntes Fotoatelier des 19. Jahrhunderts mit Hauptsitz zunächst in Berlin, später in Magdeburg, und mit Filialen in Erfurt, Stettin und Görlitz. Gegründet wurde es 1851 in Berlin von dem vormaligen Amateur-Fotografen Gustav Lutze (1816–1877) und von dem Apotheker Carlos Witte (1825–1871). Die Firma Lutze & Witte erlosch im Dezember 1925, etwa 74 Jahre nach ihrer Gründung.

Werdegang der Firma Lutze & Witte

Das Atelier Lutze & Witte wandte Neuerungen auf dem Gebiet der Fotografie und Fototechnik vielfach schon relativ früh praktisch an.

Das Daguerreotypie-Verfahren wurde im Jahr 1839 veröffentlicht, das Kalotypie-Verfahren nur ungefähr ein Jahr später. Während im Daguerreotypie-Verfahren seitenverkehrte Unikate (ohne Negativ) erzeugt wurden, ergab das Kalotypie-Verfahren ein (Papier-)Negativ, von dem nahezu beliebig viele seitenrichtige Abzüge hergestellt werden konnten. Gleichwohl war die Daguerreotypie in den Jahren von 1839 bis um die Mitte der 1850er Jahre viel weiter verbreitet als die Kalotypie; erst gegen Ende der 1850er Jahre setze sich in Deutschland die Vervielfältigungsphotographie allmählich durch, wurde also die Daguerreotypie allmählich durch solche fotografischen Verfahren verdrängt, die ein Negativ erzeugten und Abzüge ermöglichten.

Das Fotoatelier Lutze & Witte bot schon im Jahr 1852 auch Negativ-Fotografie an. Dass sich damit relativ leicht und kostengünstig zum Beispiel Lagepläne und Landkarten vervielfältigen ließen, machte Negativ-Verfahren auch für das Militär interessant.

Nachdem in den Jahren 1850/51 die Kollodium-Nassplatte entwickelt worden war, waren Lutze & Witte wiederum unter den ersten deutschen Fotografen, die diese praktisch anwandten. Carlos Witte hatte als Apotheker chemische Kenntnisse, die es ihm erleichterten, das Kollodiumverfahren für Glas-Negative schon bald sicher anzuwenden. Gustav Lutze hatte fotografische Erfahrungen als Amateur gesammelt, bevor er Berufsfotograf wurde. Lutze & Witte unterrichteten Daguerreotypisten, die das neue Kollodium-Verfahren für Glas-Negative erlernen wollten, gegen ein mäßiges Honorar. Der Andrang zu diesen Kursen war eine Zeit lang hoch; Daguerreotypisten, die sich zunächst noch abwartend verhalten hatten, hatten es nun eilig, sich durch Erlernen der neuen Fototechnik konkurrenzfähig zu machen.

Bei dem in den Jahren 1850/1851 entwickelten Kollodium-Nassplatten-Verfahren konnten die Glasplatten für die Aufnahmen erst unmittelbar vor der Belichtung angefertigt werden; sie mussten zudem unmittelbar nach ihrer Belichtung entwickelt werden. Bis im Jahr 1871 das Gelatine-Trockenverfahren veröffentlicht wurde, das die Vorbereitung der Platten lange vor der Aufnahme und ihre Entwicklung auch längere Zeit nach der Aufnahme ermöglichte, war Negativ-Fotografie nur in der Nähe eines geeigneten Fotolabors möglich. Für ortsfeste Bild-Sujets wie Landschaften, Architekturen oder Interieurs mussten mobile Fotolabore verwendet werden, die in Pferdewagen oder in Zelten untergebracht wurden. Im Jahr 1857 betrieben Lutze & Witte ein mobiles Fotolabor in einem Pferdewagen, um Berliner Bauwerke wie die Neue Wache, das Brandenburger Tor oder den Dom fotografieren zu können. Mit diesem fahrbaren Fotolabor erregten Lutze und Witte einiges Aufsehen.

Bei der Ausstellung für Fotografie und Heliografie (Tentoonstelling van Photographie en Heliographie) in Amsterdam im Jahr 1855 stellten Lutze & Witte im Kollodium-Negativ-Verfahren aufgenommene Landschafts- und Porträtfotografien sowie Foto-Chemikalien aus und gewannen eine silberne Medaille.

Im Jahr 1856 ernannte der damalige Prinz von Preußen, der spätere Kaiser Wilhelm I., Lutze & Witte zu Hof-Photographen. Sie waren damit, zusammen mit Johann Ferdinand Behrends, die ersten Fotografen in Preußen, denen das Prädikat „Hof-Photograph“ verliehen wurde.

Ebenfalls im Jahr 1856 standen die vier Fotografen Gustav Lutze, Carlos Witte, Carl Wilhelm Rudolph Schwartz und Albert Julius Zschille sowie der Kunsthändler Ferdinand Schneider, alle aus Berlin, wegen eines Urheberrechtsverstoßes vor dem Berliner Kriminalgericht. Die vier Fotografen hatten von einem im Verlag von Carl Waagen in München erschienenen, nach Wilhelm von Kaulbachs Gemälde „Zerstörung Jerusalems durch Titus“ von Heinrich Merz gestochenen Kupferstich eine Fotografie angefertigt, der Kunsthändler Ferdinand Schneider hatte Abzüge dieser Fotografie des Kupferstichs verkauft, ohne dazu die Erlaubnis des Verlegers Carl Waagen eingeholt zu haben.

Im Jahr 1857 erschien bei dem Berliner Kunstverlag L. Haase & Comp. ein Raffael-Album mit Fotografien von Lutze & Witte von Kupferstichen nach Marienbildnissen des italienischen Renaissance-Künstlers. L. Haase & Comp. war um 1857 General-Agent von Lutze & Witte. Um bei den Abzügen einen gefälligen, sepia-braunen Farbton zu erzielen, und vielleicht auch, um Silbernitrat zu sparen, haben Lutze & Witte ihr Fotopapier offenbar mit Milch-Serum (Molke) präpariert.

In späteren Jahren wurden die Fotografien von Lutze & Witte offenbar nicht mehr von L. Haase & Comp., sondern von der Firma Eduard Quaas vertrieben, einer Sortimentsbuchhandlung mit Kunsthandel in Berlin.

Im Januar 1858 beauftragte der preußische Prinz Friedrich Wilhelm, der spätere 99-Tage-Kaiser Friedrich III., das Atelier Lutze & Witte in Berlin damit, ein Porträtfoto von ihm anzufertigen und mehrere Abzüge davon mit Öl-Farben zu retuschieren. Er wollte sein Konterfei verschiedenen Mitgliedern der englischen Königsfamilie zu schenken, der auch seine spätere Ehefrau Victoria von Großbritannien und Irland angehörte. Öl-Retuschen von Porträtfotografien von Lutze & Witte waren offenbar auch in bürgerlichen Kreisen ein beliebtes Weihnachtsgeschenk.

Ab März 1865 gingen Gustav Lutze und Carl Witte getrennte Wege. Witte schied aus der gemeinsamen Firma aus, Lutze wurde alleiniger Inhaber der Firma Lutze & Witte.

Im September 1869 erklärte Gustav Lutze die bisherige Zweigniederlassung in Magdeburg zum Hauptsitz der Firma Lutze & Witte. Das Berliner Geschäftslokal von Lutze & Witte Unter den Linden 68a wurde nunmehr zur Filiale.

Die Firma Lutze & Witte mit Sitz in Magdeburg erlosch im Dezember 1925.

Hauptsitz und Filialen

Überblick

Das 1851 in Berlin von Gustav Lutze und Carl Witte gegründete Fotoatelier Lutze & Witte hatte seinen Sitz in Berlin von 1853 bis 1865 in der Neuen Friedrichstraße 50, von 1870 bis 1872: Unter den Linden 68 und von 1872 bis 1873: Unter den Linden 68a. Im Juli 1873 ist die Firma Lutze & Witte in Berlin erloschen, sie wurde jedoch in Görlitz bis März 1889 und in Magdeburg bis November 1925 fortgeführt.

Im September 1869 wurde die bisherige Zweigniederlassung in Magdeburg zum Hauptsitz der Firma Lutze & Witte; das Berliner Geschäftslokal von Lutze & Witte Unter den Linden war dessen Filiale.

Offenbar betrieben Lutze & Witte gelegentlich auch temporäre Ateliers, zum Beispiel in Gasthöfen. So gab es im April 1861 in Stralsund, Slorweden C. 3, „bei dem Kaufmann Herrn A. Holst“ ein ‚fliegendes‘ Atelier von Lutze & Witte. im Juni 1861 in Greifswald in der Steinbeckerstraße 5 und im September 1861 in Demmin „im Rudolphy’schen Gasthofe“.

In anderen Städten waren Lutze & Witte-Filialen in speziellen Atelier-Räumlichkeiten (und nicht nur für wenige Wochen) tätig. Solche festen Filialen von Lutze & Witte gab es zeitweilig in Erfurt, Magdeburg, Stettin und Görlitz.

Erfurt

Die Ende 1861 oder Anfang 1862 in Erfurt gegründete Zweigniederlassung von Lutze & Witte in der Kaufmannsstraße 1372 bestand wohl nur etwa ein Jahr lang. Sie stand unter der Leitung des Photographen Anton Friedrich Larché.

Anton Friedrich Larché war zeitweilig Prokurist bei Lutze & Witte in Stettin. Larché arbeitete offenbar insgesamt etwa zehn Jahre lang für Lutze & Witte und leitete ab 1870 das fotografische Atelier von Rudolph Rehfisch in Posen.

Stettin

Ab Dezember 1862 bestand auch eine Lutze & Witte-Filiale in Stettin in der Kleinen Domstraße im Jenny'schen Haus. Prokurist war Anton Friedrich Larché, der zuvor schon etwa ein Jahr lang für die Lutze & Witte-Filiale in Erfurt tätig gewesen war. Im Dezember 1868 wurde die Firma Lutze & Witte aus dem Stettiner Handelsregister gelöscht.

Magdeburg

Ab Juli 1863 gab es eine Zweigniederlassung von Lutze & Witte in Magdeburg; der Fotograf Ewald Ludwig Franz Kollberg aus Magdeburg wurde Prokurist der Firma. Von 1863 bis 1886 befand sich das Magdeburger Atelier von Lutze & Witte im Breiteweg 140 („Stadt Braunschweig“), von 1887 bis 1907 im Breiteweg 32 und von 1908 bis 1912 im Breiteweg 187. Den Hauptsitz der Firma Lutze & Witte in Magdeburg übernahm nach Lutzes Tod, im August 1877, der Photograph Ewald Ludwig Franz Kollberg. Zum Jahreswechsel 1898/1899 übernahm der Fotograf Paul Wölffling die Magdeburger Firma Lutze & Witte. Im Oktober 1902 übernahm dann der Fotograf Erich Wölffling die Firma Lutze & Witte in Magdeburg. Im April 1904 wurde wieder der Fotograf Paul Wölffling als Inhaber der Firma Lutze & Witte in Magdeburg ins Handelsregister eingetragen. Im November 1925 erlosch dann die Firma Lutze & Witte.

Görlitz

Lutze & Witte hatten ab März 1873 eine Filiale in Görlitz in der Moltkestraße 11a. Ende März 1873 wurde der Hof-Fotograf Gustav Adolph Lutze als Inhaber der Firma Lutze & Witte in das Görlitzer Firmen-Register eingetragen.

Die Görlitzer Lutze & Witte-Filiale führte offenbar ein Fotograf namens B. Ernst.

Nach dem Tod Gustav Adolph Lutzes im Mai 1877 wurden die Atelierräume der Lutze & Witte-Filiale in Görlitz in der Moltkestraße 11a offenbar vermietet und ihr Inventar verkauft. Die Firma Lutze & Witte wurde jedoch erst im Jahr 1889, also zwölf Jahre später, aus dem Görlitzer Firmenregister gelöscht. Ein gewisser Reinhold Ernst, möglicherweise ein Angehöriger von B. Ernst, übernahm das Görlitzer Atelier in der Moltekstr. 11 a und führte es zunächst unter dem Namen „Lutze & Witte Nachf.“ weiter.

Biographische Angaben zu den Inhabern

Gustav Adolph Lutze wurde am 4. April 1816 in Berlin geboren. Seine Eltern waren der Kaufmann Johann August Lutze und Caroline Wilhelmine, geborene Thiem. Er heiratete im Jahr 1852 Emma Ida Clara, geborene Gaede, in Lindenberg. Er starb am 14. Mai 1877 in Görlitz.

Carlos Johann Georg Adolf Witte wurde am 12. September 1825 im mecklenburgischen Wesenberg geboren. Seine Eltern waren der Apotheker Carl Anton Christian Witte (geb. ca. 1787; gest. 21. März 1848) und Caroline, geborene Schmedicke. 1856 heiratete er in Berlin Catherine Franciske Babette, geborene Warmuth. Er starb am 15. Juni 1871 in Berlin.

Literatur

Commons: Lutze & Witte – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. ↑ So: Friedrich Wilde, Belichtung, Stimmung und Daheimphotographie. In: Photographische Chronik, Nr. 99, 6. Dezember 1908, S. 605–609, S. 609, Digitalisat: „…Lutze und Witte, die schon im Jahre 1851 in Berlin, Neue Friedrich- und Burgstrassenecke, ein Atelier nur für Photographie eröffneten,…“. Abweichend: Wilhelm Dost und Erich Stenger, Die Daguerreotypie in Berlin 1839–1860. Ein Beitrag zur Geschichte der photographischen Kunst, R. Bredow-Verlag, Berlin, 1922, S. 97, Digitalisat: „Lutz [sic!] und Witte, Neue Friedrichstr. 50, gegr. 1853.“. Dass das Fotoatelier Lutze & Witte, wie Dost und Stenger schreiben, erst 1853 gegründet worden wäre, erscheint vor dem Hintergrund unplausibel, dass dieses Atelier bereits im Juni 1852 in der Presse erwähnt wurde, siehe: Preußische Wehr-Zeitung : militairische Zeitschrift, So., 20. Juni 1852, S. 4, Digitalisat und Oesterreichischer Soldatenfreund : Zeitschrift für militärische Interessen, Do., 24. Juni 1852, S. 4, Digitalisat
  2. ↑ Friedrich Wilde, Haben es die alten Photographen so gut gehabt, wie die jungen glauben? (Mitteilungen aus dem Leben eines alten Photographen.). In: Photographische Chronik, Nr. 18, 25. Februar 1912, ab S. 105, S. 106, Digitalisat: „Hier [d.h.: in Berlin] beschäftigte sich schon Gustav Schauer, Oehme & Jamrath, Halfter und ein Amateur Lutze (später Mitinhaber der Firma Lutze & Witte) mit der Photographie.“
  3. ↑ Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger, Fr., 04. Dezember 1925, S. 18, Digitalisat: „Magdeburg [97349] In unser Handelsregister ist heute eingetragen worden: […] 6. In Abt. 1 unter Nr. 1281 bei der Firma Lutze & Witte in Magdeburg: Die Firma ist erloschen. […] Magdeburg, den 27. November 1925, Amtsgericht A. Abt. 8.“
  4. ↑ Friedrich Wilde, Belichtung, Stimmung und Daheimphotographie. In: Photographische Chronik, Nr. 99, 6. Dezember 1908, S. 605–609, S. 609, Digitalisat: „Sie [= Lutze & Witte] haben zur rapiden Entwicklung der Photographie in Deutschland anerkennenswert beigetragen.“
  5. ↑ August Beer, Zur Geschichte der Berliner Photographie. Von A. Beer, Nachfolger von Ph. Graff. In: Photographische Mitteilungen, III. Halbjahr, Nr. 16, Juli 1865, S. 52/53, Digitalisat: „Mit der Photographie auf Papier wurden vielleicht auch hier und da (in Berlin) Experimente gemacht, jedoch ist vor dem Jahre 1848 mir nichts davon bekannt geworden, ausser mehrfachen Versuchen, welche Philipp Graff im Jahre 1847 und 48 nicht ohne Erfolg machte; aber gegenüber dem so vollständig angegrenzten Geschäftsbetrieb der Daguerreotypie nur als Versuche gelten liess. […] Im genannten J. [=Jahr] 1851 machte auch ich [= August Beer] einzelne Photographien, deren Negativ Papier.“
  6. ↑ Brian Coe: Das erste Jahrhundert der Photographie. 1800–1900. Gondrom, Bindlach 1986, ISBN 3-8112-0484-X, S. 19/20: „Das Daguerreotypie-Verfahren blieb in Europa bis zur Mitte der 1850er Jahre allgemein in Gebrauch; in den Vereinigten Staaten noch länger.“ S. a.: Institut für Auslandsbeziehungen (Hrsg.), Porträtfotografie in Deutschland 1850–1918, Ausstellungsserie Fotografie in Deutschland von 1850 bis heute, zusammengestellt von Claudia Gabriele Philipp, verantwortlich: Hermann Pollig, Nora Friedrich, Ostfildern bei Stuttgart, 1991, S. 7: „Sämtliche […] Verfahren aus der Frühzeit der Fotografie erlaubten keine direkte Reproduktion durch Abzüge. Entwicklungsgeschichtlich führten sie in eine Sackgasse und verloren ihre Bedeutung für die Bildproduktion im großen und ganzen um 1860.“
  7. ↑ Preußische Wehr-Zeitung: militairische Zeitschrift, So., 20. Juni 1852, S. 4, Digitalisat: „Eine neue Art von Daguerreotypie, unter dem Namen Talbotypie (nach ihrem Erfinder genannt), wird gegenwärtig von den Herren Lutze und Witte hier (Neue Friedrichsstraße Nr. 50) mit großem Erfolge betrieben. Die dadurch erzeugten Portraits auf Papier sind in der That vorzüglich gelungen. Wichtig für militairische Zwecke ist, daß sich durch die Talbotypie auch Karten, Situationspläne und Croqui's mit wunderbarer Schärfe und Genauigkeit copiren lassen. Wie man hört, haben sich die Herren Witte und Lutze der Beachtung des Kriegs-Ministeriums zu erfreuen und es sollen Unterhandlungen wegen Vervielfältigung von Karten zu militairischen Zwecken mit ihnen statt finden.“
  8. ↑ Wolfgang Baier, Quellendarstellungen zur Geschichte der Fotografie, Schirmer/Mosel, München, 1977, Lizenzausgabe im VEB Fotokinoverlag, Leipzig 1977, Lizenz-Nr. 110-210/327/77, S. 166, Digitalisat: „Zu den ersten Fotografen, die das Kollodiumverfahren in Deutschland benutzten, gehörte neben Hermann Krone der Berliner Apotheker Witte.“
  9. ↑ Friedrich Wilde, Belichtung, Stimmung und Daheimphotographie. In: Photographische Chronik, Nr. 99, 6. Dezember 1908, S. 605–S. 609, S. 609, Digitalisat
  10. ↑ Friedrich Wilde, Haben es die alten Photographen so gut gehabt, wie die jungen glauben? (Mitteilungen aus dem Leben eines alten Photographen.). In: Photographische Chronik, Nr. 18, 25. Februar 1912, ab S. 105, S. 106, Digitalisat: „Hier [d.h.: in Berlin] beschäftigte sich schon Gustav Schauer, Oehme & Jamrath, Halfter und ein Amateur Lutze (später Mitinhaber der Firma Lutze & Witte) mit der Photographie.“
  11. ↑ Friedrich Wilde, Belichtung, Stimmung und Daheimphotographie. In: Photographische Chronik, Nr. 99, 6. Dezember 1908, S. 605–S. 609, S. 609, Digitalisat
  12. ↑ Lazi Akademie, Wiki, Mediengeschichte, »Kollodium-Nassplatten-Verfahren – Frederick Scott Archers Glasnegativ-Revolution«, online; Peter Michels, »Was ist die Kollodium-Nassplatte?«, Angewandte Fotogeschichte(n) und analoge Fotografietechnik, online
  13. ↑ Deutschland. In: Beilage zur Bonner Zeitung No. 132 vom Do., den 11. Juni 1857, Bonner Zeitung, Do., 11. Juni 1857, S. 5, Digitalisat: „— Es ist schon erwähnt worden, daß die Hof-Photographen Lutze und Witte einen besonderen Wagen haben bauen lassen, um mit Hülfe desselben die merkwürdigsten Bauwerke Berlins photographisch aufzunehmen. Diese fahrende Lichtbildnerei ist nunmehr im Gange, und das mobile Atelier hat bereits an der Neuen Wache, dem Brandenburger Thor, der Domkirche u. s. w. sein Probestück gemacht. Wie von der Wißbegier namentlich des jüngeren Berlins nicht anders zu erwarten ist, geht und steht das pittoreske Fuhrwerk nirgends ohne ein Gefolge von Schaulustigen. —“. Ebenso: Vermischte Nachrichten. In: Staats- und gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten, Do., 11. Juni 1857, S. 3, Digitalisat
  14. ↑ Tentoonstelling van Photographie en Heliographie. Amsterdam 1855. Catalogus van voorwerpen, ingezonden op de tentoonstelling van photographie … von Vereeniging voor Volksvlijt (Amsterdam), S. 15, Digitalisat: „Lutze & Witte, te Berlijn 26. Photographiën: a. 2 Stadsgezigten, van negatieven, op collodion. b. 5 Portretten, van negatieven, op collodion. c. 1 kistje met chemicaliën voor Photographie. d. 1 kistje met 7 negatieve collodions“
  15. ↑ Vermischte Nachrichten. In: Kölnische Zeitung, Di., 03. Juli 1855, S. 3, Digitalisat
  16. ↑ Friedrich Wilde, Belichtung, Stimmung und Daheimphotographie. In: Photographische Chronik, Nr. 99, 6. Dezember 1908, S. 605–609, S. 609, Digitalisat: „Lutze und Witte waren die ersten, die das Prädikat Hofphotograph erhielten, und zwar vom damaligen Prinzen von Preussen, dem späteren Kaiser Wilhelm I.“
  17. ↑ Königliche Preußischer Staats-Anzeiger, Nr. 175, Berlin, So., 27. Juli 1856, S. 1, Digitalisat: „Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht: Dem Photographen Johann Ferdinand Behrends das Prädikat eines Königlichen Hof-Photographen zu verleihen.“
  18. ↑ Sibylle Ruth Schmidtsiefen, Die Fotografenfamilie Albert Grundner 1854-1904. 50 Jahre Ateliergeschichte im Berlin des 19. Jahrhunderts, Diplomarbeit, Berlin, November 2007, S. 34, Fußnote Nr. 108, online: „Geheimes Preußisches Staatsarchiv: „Verzeichnis der seit dem Jahr 1860 mit dem Königlichen Hofpraedikat beliehenen Personen“, BHP Rep. 113 Sign. 2399: Leopold Haase 1860, Schnaebeli 1868, Loescher & Petsch 1874, J. C. Schaarwächter 1889. Datenbank FHTW nennt weitere zwei: Wilhelm Höffert 1875, Reichard & Lindner 1882. Nach neueren Forschungsergebnissen wurde als erster Berliner Atelierfotograf Johann Ferdinand Behrends im Jahr 1856 zum Hoffotografen des Preußischen Königs ernannt. […] aus GStPK: „Gesuche um Verleihung des Hofprädikates an Fotografen“ Band 1-4, 1860ff. I. HA Rep. 100 Nr. 561 (A-F), 562 (G-K), 563 (L-R)., Nr. 564 (S-Z): 1856 Lutz & Witte (Gustav Lutz und Karl Witte), 1857 Heinrich Risch, 1863 Jamrath & Sohn“
  19. ↑ Zwei Nachdrucks-Fälle. In: Archiv für preussisches Strafrecht, Band 5, 1857, Verlag: Deckerschen Geheimen Ober-Hofbuchdruckerei, S. 618-628, Digitalisat; Bonner Zeitung, Do., 30. Oktober 1856, S. 2, Digitalisat; Ein Nachdrucksproceß. In: Neue Münchener Zeitung Nr. 265, Mi., 05. November 1856, S. 1058, Digitalisat; Weimarer Sonntagsblatt, So., 08. Februar 1857, S. 20, S. 72, Digitalisat
  20. ↑ Würzburger Anzeiger, Beiblatt No. 289, 18. Oktober 1857, S. 1, Digitalisat: „Vermischtes […] Berlin. Die Kunsthandlung von Haase und Comp. dahier kündigt ein Raphael-Album in Photographien an, welches in den nächsten Wochen bei ihr erscheinen wird; dasselbe soll folgende 12 Nummern enthalten: Titel mit dem Porträt Raphaels in Photographie, Madonna Sixtina, Madonna della Sedia, Madonna aus Wien, Vierge au donataire dite de foligno, Vierge à la legende, Madonna mit dem Fisch, Heilige Familie, Heilige Cäcilie, Transfiguration, Triomphe de Galatée, Inhaltsverzeichniß. Sämmtliche Platten der Photographien sind in dem Atelier der Hofphotographen Lutze und Witte zu diesem Werke ganz neu nach den besten Stichen von Anderloni, Morgben, Müller etc. (in der Sammlung des Herzogs von Anhalt-Dessau-Köthen) angefertigt. Das Ganze, in eleganter Mappe, soll 6 fl. 45 kr. kosten.“
  21. ↑ Börsenblatt für den deutschen Buchhandel, Mi., 18. März 1857, S. 15, Digitalisat: „[3844.] Nicht zu übersehen! […] L. Haase & Co., General-Agenten des Photographischen Ateliers von C. W. Adlich, Lutze und Witte, Hofphotographen u. A.“
  22. ↑ Friedrich Bollmann, Photographisch-chemikalisches Lexikon. Mit zahlreichen Illustrationen, Verlag von H. Neuhoff & Comp., 1862, S. 59/60, Digitalisat: „In neuester Zeit ist Milchserum mit grossem Vortheil und grosser Ersparniss an Silbernitrat zu photographischen Bildern verwendet worden, die den schönen Ton haben, welche die Bilder des Raphael-Album, gefertigt von Lutze & Witte, herausgegeben von Haase & Comp., charakterisiren. […] Die Copieen sind schön sepiabraun.“
  23. ↑ Bonner Zeitung, 25. Dezember 1862, S. 1, Digitalisat: „— In dem photographischen Atelier von Lutze und Witte sind in neuester Zeit zwei größere Blätter erschienen, welche — abgesehen von dem technischen Werthe — durch ihren Inhalt ein allgemeines Interesse in Anspruch nehmen. Das erste der Bilder stellt die vereinigte Finanz- und Handelscommission, das zweite die Budgetcommission des Hauses der Abgeordneten aus der letzten Session dar. Beide Bilder, namentlich aber das letztere, sind zu einem Zimmerschmuck oder zu einen werthvollen Erinnerungszeichen in einem Album wohl geeignet. Den Verlag der Bilder hat die Buchhandlung von Quaas.—“
  24. ↑ Bonner Zeitung, 22. Januar 1858, S. 1, Digitalisat: „Deutschland. Berlin, 19. Januar [1858] […] — Se. kgl. Hoh. der Prinz Friedrich Wilhelm hat die Hof-Photographen Lutze und Witte beauftragt, für die Mitglieder der englischen Königsfamilie sein Porträt mit Oel-Retouche anzufertigen. Die Hof-Photographen haben den Auftrag zur hohen Zufriedenheit ausgeführt und Se. kgl. Hoh. der Prinz Friedrich Wilhelm wird, wie man hört, die Bilder bei seiner bevorstehenden Abreise mit nach London nehmen und dort einem jeden Mitgliede persönlich überreichen.—“
  25. ↑ Magdeburgische Zeitung : Anhalter Anzeiger, Fr., 06. November 1863, S. 6, Digitalisat, Berlinische Nachrichten von Staats- und gelehrten Sachen, So., 21. November 1858, S. 10, Digitalisat
  26. ↑ Königlich Preußischer Staats-Anzeiger, Mi., 15. März 1865, S. 5, Digitalisat: „Unter Nr. 1057 unseres Gesellschafts-Registers, woselbst die hiesige Handlung Firma Lutze u. Witte, und als deren Inhaber die Photographen Gustav Adolph Lutze und Carlos Georg Johann Adolph Witte vermerkt stehen, ist zufolge heutiger Verfügung eingetragen: Der Hofphotograph Carlos Georg Johann Adolph Witte zu Berlin ist aus der Handelsgesellschaft ausgeschieden, der Hofphotograph Gustav Adolph Lutze zu Berlin setzt das Handelsgeschäft unter unveränderter Firma fort, die Firma ist deshalb nach Nr. 4249 des Firmen-Registers übertragen. Unter Nr. 4249 des Firmen-Registers ist heut der Hofphotograph Gustav Adolph Lutze zu Berlin als Inhaber der Handlung Firma Lutze & Witte (jetziges Geschäftslokal Neue Friedrichsstr. Nr. 50) eingetragen. […] Berlin, den 11. März 1865. Königliches Stadtgericht. Abtheilung für Civilsachen.“
  27. ↑ Königlich Preußischer Staats-Anzeiger, 29. September 1869, S. 3755, Digitalisat: „[…] 2) Der Hofphotograph Gustav Adolf Lutze zu Berlin hat die hier [= in Magdeburg] errichtete Zweigniederlassung seines zu Berlin unter der Firma Lutze & Witte betriebenen Handelsgeschäfts zur Hauptniederlassung erklärt und ist deshalb als alleiniger Inhaber der Firma Lutze & Witte hier unter Nr. 1200 des Firmenregisters eingetragen, dagegen die Firma der Zweigniederlassung Nr. 885 des Firmenregisters gelöscht. Die Prokura des Photographen Ewald Ludwig Franz Kollberg hier bleibt für die nunmehrige Hauptniederlassung hier bestehen und ist von Nr. 181 nach Nr. 268 des Prokurenregisters übertragen. […] Magdeburg, den 25. September 1869. Königliches Stadt- und Kreisgericht. I. Abtheilung.“
  28. ↑ Königlich Preußischer Staats-Anzeiger, Mo., 18. Oktober 1869, S. 9, Digitalisat: „Handels-Register. Handels-Register des Königl. Stadtgerichts zu Berlin. In das Firmenregister des unterzeichneten Gerichts ist unter Nr. 5707 der Hof-Photograph Gustav Adolph Lutze zu Berlin, Ort der Niederlassung Magdeburg mit einer Zweigniederlassung zu Berlin, jetziges Geschäftslokal Unter den Linden 68a. Firma: Lutze & Witte, zufolge heutiger Verfügung eingetragen. […] Berlin, den 15. Oktober 1869. Königliches Stadtgericht, Abtheilung für Civilsachen.“
  29. ↑ Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger, Fr., 04. Dezember 1925, S. 18, https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/HBCURXFE2ZCRXJ7SLXZT4RT4VS44LQJI?query=%22Lutze%20&%20Witte%22&issuepage=18 Digitalisat: „Magdeburg [97349] In unser Handelsregister ist heute eingetragen worden: […] 6. In Abt. 1 unter Nr. 1281 bei der Firma Lutze & Witte in Magdeburg: Die Firma ist erloschen. […] Magdeburg, den 27. November 1925, Amtsgericht A. Abt. 8.“
  30. ↑ Datenbank Berliner Fotografenateliers des 19. Jahrhunderts, Ateliers, Buchstabe L, Atelier-Nr. 460, online
  31. ↑ Berliner Börsen-Zeitung, Do., 31. Juli 1873, S. 27, S. 9, Digitalisat: Handelsregister-Nr.: 5707: „Lutze & Witte Die Firma ist erloschen“
  32. ↑ Königlich Preußischer Staats-Anzeiger, 29. September 1869, S. 3755, Digitalisat: „[…] 2) Der Hofphotograph Gustav Adolf Lutze zu Berlin hat die hier [= in Magdeburg] errichtete Zweigniederlassung seines zu Berlin unter der Firma Lutze & Witte betriebenen Handelsgeschäfts zur Hauptniederlassung erklärt und ist deshalb als alleiniger Inhaber der Firma Lutze & Witte hier unter Nr. 1200 des Firmenregisters eingetragen, dagegen die Firma der Zweigniederlassung Nr. 885 des Firmenregisters gelöscht. Die Prokura des Photographen Ewald Ludwig Franz Kollberg hier bleibt für die nunmehrige Hauptniederlassung hier bestehen und ist von Nr. 181 nach Nr. 268 des Prokurenregisters übertragen. […] Magdeburg, den 25. September 1869. Königliches Stadt- und Kreisgericht. I. Abtheilung.“
  33. ↑ Königlich Preußischer Staats-Anzeiger, Mo., 18. Oktober 1869, S. 9, Digitalisat: „Handels-Register. Handels-Register des Königl. Stadtgerichts zu Berlin. In das Firmenregister des unterzeichneten Gerichts ist unter Nr. 5707 der Hof-Photograph Gustav Adolph Lutze zu Berlin, Ort der Niederlassung Magdeburg mit einer Zweigniederlassung zu Berlin, jetziges Geschäftslokal Unter den Linden 68a. Firma: Lutze & Witte, zufolge heutiger Verfügung eingetragen. […] Berlin, den 15. Oktober 1869. Königliches Stadtgericht, Abtheilung für Civilsachen.“
  34. ↑ Stralsundische Zeitung, 28. April 1861, Nr. 98; zit. n.: Frank Biederstaedt, Die Geschichte der gewerblichen Fotografie in Vorpommern von den Anfängen bis ca. 1885. Inauguraldissertation zur Erlangung des akademischen Grades eines Doktors der Philosophie der Philosophischen Fakultät der Universität Greifswald, Greifswald, März 2023, Textteil, S. 46 und 290, online
  35. ↑ Greifswalder Kreis- und Wochenblatt, 25. Juni 1861, Nr. 76, S. 318, zit. n.: Frank Biederstaedt, Die Geschichte der gewerblichen Fotografie in Vorpommern von den Anfängen bis ca. 1885. Inauguraldissertation zur Erlangung des akademischen Grades eines Doktors der Philosophie der Philosophischen Fakultät der Universität Greifswald, Greifswald, März 2023, Textteil, S. 290, online
  36. ↑ Demminer Wochenblatt, 18. September 1861, Nr. 75, zit. n.: Frank Biederstaedt, Die Geschichte der gewerblichen Fotografie in Vorpommern von den Anfängen bis ca. 1885. Inauguraldissertation zur Erlangung des akademischen Grades eines Doktors der Philosophie der Philosophischen Fakultät der Universität Greifswald, Greifswald, März 2023, Textteil, S. 62 und 290, online
  37. ↑ Lutze & Witte. In: Greven Archiv digital, Fotografenwiki, online: „1861/62 wurde in Erfurt ein Atelier von Lutze & Witte gegründet. Im Adressbuch 1862 von Erfurt gab es dazu von Ende 1861 eine Anzeige, die auf das Atelier in der Kaufmannsstr. No. 1372 aufmerksam macht. In einem Eintrag unter „Photographische Ateliers“ steht weiter – Larché, A. F. (Firma: Lutze u. Witte). Kaufmannsstr. 1372, und dann im Wohnungsanzeiger: Larché, Ant. Friedr., Photograph, Kaufmannsstr. 1372. Das heißt, der Photograph Anton Friedrich Larché war im Auftrag von Lutze & Witte in deren Atelier tätig. Da in den Adressbüchern von Erfurt 1861 und 1863 keine solche Eintragungen zu finden sind, wird davon ausgegangen, dass das Atelier Lutze & Witte [in Erfurt] nur höchstens ein Jahr bestanden hat. Der Name des Photographen Larché ist in Erfurt ansonsten nicht aufzufinden. (Zwar ist im AB [Adressbuch] der Photographen 1863 unter Erfurt „Lutze & Witte“ / Larché noch ein Eintrag vorhanden, hier ist aber davon auszugehen, dass dieser nicht mehr aktuell war).“
  38. ↑ Königlich Preußischer Staats-Anzeiger, Mi., 23. Dezember 1868, S. 5108, S. 10, Digitalisat: „I. Die unter Nr. 802 des Firmenregisters eingetragene hiesige [= Stettin] Firma Lutze und Witte Inhaber der Hofphotograph Gustav Adolph Lutze zu Berlin ist erloschen und zufolge Verfügung vom 18. Dezember 1868 am 19. desselben Monats in dem Register gelöscht. - II. Die von dem Hofphotographen Gustav Adolph Lutze zu Berlin für seine hiesige Firma Lutze & Witte dem Anton Friedrich Larché in Stettin ertheilte und unter Nr. 148 des Prokurenregisters eingetragene Prokura ist erloschen und zufolge Verfügung vom 18. Dezember 1868 am 19. desselben Monats in dem Prokurenregister gelöscht. […] Stettin, den 19. Dezember 1868. Königliches See- und Handelsgericht.“
  39. ↑ Posener Zeitung, Jg. 73, Nr. 429, 17. Dezember 1870, Nachmittags-Ausgabe, S. 6, Digitalisat: „Anhaltende Kränklichkeit veranlaßte mich[,] für mein photographisches Atelier einen bewährten Disponenten in der Person des Herrn Larché, Maler und Photographen, welcher dem Geschäfte der Königl. Hofphotographen Lutze & Witte in Berlin während 10 Jahre selbstständig vorgestanden, zu gewinnen, und bin ich hierdurch in den Stand gesetzt[,] alle ins photographische Fach einschlagende Arbeiten künstlerisch ausgeführt zu liefern. Ich empfehle daher mein Institut zur geneigten Beachtung und sichere preiswürdige und prompte Bedienung zu. Rudolph Rehfisch, Posen, Wilhelmstr. 7, im Konditor Beely'schen Hause.“
  40. ↑ Handels-Register und Anzeige-Blatt Nr. 42 (ab S. 205), Sammlung der deutschen Handels-Register: Hrsg. mit dem Central-Organ für den deutschen Handelsstand. Band 1, 1862, Köln, Druck und Verlag von M. DuMont-Schauberg, S. 207, Digitalisat: „Stettin. Neue Firmen: Lutze & Witte zu Berlin (H.-Ges.). Zweigniederl. zu Stettin errichtet (3. Dec. [1862]).“
  41. ↑ Königlich Preußischer Staats-Anzeiger, Mi., 23. Dezember 1868, S. 5108, S. 10, Digitalisat: „I. Die unter Nr. 802 des Firmenregisters eingetragene hiesige [= Stettin] Firma Lutze und Witte Inhaber der Hofphotograph Gustav Adolph Lutze zu Berlin ist erloschen und zufolge Verfügung vom 18. Dezember 1868 am 19. desselben Monats in dem Register gelöscht. - II. Die von dem Hofphotographen Gustav Adolph Lutze zu Berlin für seine hiesige Firma Lutze & Witte dem Anton Friedrich Larché in Stettin ertheilte und unter Nr. 148 des Prokurenregisters eingetragene Prokura ist erloschen und zufolge Verfügung vom 18. Dezember 1868 am 19. desselben Monats in dem Prokurenregister gelöscht. […] Stettin, den 19. Dezember 1868. Königliches See- und Handelsgericht.“
  42. ↑ Magdeburgische Zeitung : Anhalter Anzeiger, Mi., 15. Juli 1863, S. 9, Digitalisat: »Bekanntmachung. Zufolge Verfügung vom heutigen Tage ist eingetragen worden : I. In unser Gesellschaftsregister sub Nr. 293: „die Hof-Photographen Gustav Adolph Lutze und Carlos Georg Adolph Witte, beide zu Berlin wohnhaft, als Inhaber der unter der Firma „Lutze & Witte“ zu Berlin bestehenden Handelsgesellschaft mit einer Zweigniederlassung zu Magdeburg. In unser Procurenregister sub Nr. 114: „der Photograph Ewald Ludwig Franz Kollberg zu Magdeburg ist als Procurist für die vorgedachte Firma „Lutze & Witte“ zu Berlin mit einer Zweigniederlassung zu Magdeburg von den Inhabern derselben, Hof-Photographen Gustav Adolph Lutze und Carlos Georg Johann Adolph Witte, bestellt worden. Magdeburg, den 10. Juli 1863. Königl. Stadt- und Kreisgericht, I. Abtheilung.«
  43. ↑ Siehe auch: Magdeburgische Zeitung: Anhalter Anzeiger, Do., 02. Juli 1863, S. 7, Digitalisat und Magdeburgische Zeitung : Anhalter Anzeiger, Sa., 04. Juli 1863, S. 7, Digitalisat: „Die Königlichen Photographen Lutze & Witte aus Berlin empfehlen hiermit den kunstsinnigen Einwohnern Magdeburgs und Umgegend ihr hierselbst neu begründetes photographisches Filial-Atelier. Dasselbe ist vom Herrn Stadtbaumeister Marcks im elegantesten Styl erbaut […]“
  44. ↑ Danuta Thiel-Melerski, Gustav Adolf & Carl, Lutze & Witte, Signatur 0045, Sammlung: Thiel-Melerski, Lexikon der Fotografen, fotorevers.eu, online
  45. ↑ Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger, Fr. 31. August 1877, S. 7, Digitalisat: „Handelsregister. Das von dem Hofphotographen Gustav Adolf Lutze unter der Firma Lutze & Witte hier [= in Magdeburg] betriebene Handelsgeschäft ist nach dem Tode des Inhabers mit Uebernahme der Activa und Passiva auf den Photographen Ewald Ludwig Franz Kollberg übergegangen, der es für seine Rechnung unter der bisherigen Firma fortführt. Er ist als deren Inhaber unter Nr. 1696 des Firmenregisters eingetragen, dagegen die Firma unter Nr. 1200 desselben Registers gelöscht. Die bisherige Prokura des Photographen Kollberg für die Firma Lutze & Witte, Prokurenregister Nr. 268, ist gelöscht zufolge Verfügung von heute. Magdeburg, den 28. August 1877. Königliches Stadt- und Kreisgericht. I. Abtheilung.“
  46. ↑ Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger, Do., 05. Januar 1899, S. 16, Digitalisat: „Magdeburg. Handelsregister. [65587] […] 5) Das von dem Photographen, jetzigen Rentner, Franz Kollberg unter der Firma „Lutze & Witte“ hier betriebene Handelsgeschäft ist auf den Photographen Paul Wölffling übergegangen, welcher dasselbe für seine Rechnung unter der bisherigen Firma fortsetzt. Derselbe ist als deren Inhaber unter Nr. 3190 des Firmenregisters eingetragen, dagegen die frühere Firma unter Nr. 1696 desselben Registers gelöscht. […] Magdeburg, den 31. Dezember 1898. Königliches Amtsgericht A. Abth. 8.“
  47. ↑ Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger, Di., 07. Oktober 1902, S. 24, Digitalisat: „Magdeburg. Handelsregister. [54093] […] 6) Der Photograph Erich Wölffling zu Magdeburg ist jetzt als Inhaber der Firma Lutze & Witte unter Nr. 1281 des Handelsregisters A. eingetragen. Magdeburg, den 2. Oktober 1902. Königliches Amtsgericht A. Abtheilung 8.“
  48. ↑ Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger, Fr., 15. April 1904, S. 36, Digitalisat: „Magdeburg. Handelsregister. [4712] […] 7) Bei der Firma Lutze & Witte, Nr. 1281 desselben Registers, ist eingetragen: Der Photograph Paul Wölffling in Magdeburg ist jetzt Inhaber der Firma. […] Magdeburg, den 11. April 1904, Königliches Amtsgericht A. Abt. 8.“
  49. ↑ Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger, Fr., 04. Dezember 1925, S. 18, Digitalisat: „Magdeburg [97349] In unser Handelsregister ist heute eingetragen worden: […] 6. In Abt. 1 unter Nr. 1281 bei der Firma Lutze & Witte in Magdeburg: Die Firma ist erloschen. […] Magdeburg, den 27. November 1925, Amtsgericht A. Abt. 8.“
  50. ↑ Berliner Börsen-Zeitung, Mo., 07. April 1873, S. 14, Digitalisat: „In unser Firmen-Register ist unter No. 421 die Firma: Lutze & Witte in Magdeburg mit einer Zweigniederlassung zu Görlitz und als deren Inhaber der Hof-Photograph Gustav Adolph Lutze zu Görlitz heut eingetragen worden [17431] Görlitz, den 28. März 1873. Königl. Kreisgericht L Abtheilung.“
  51. ↑ siehe: Photographisches Wochenblatt, 1881, Nr. 19, S. 158, Digitalisat: „Verein Schlesischer Photographen zu Breslau. Sitzung vom 14. April 1881 im Etablissement »Tauenzien« […] Als neue Mitglieder melden sich: […] Herr B. Ernst (Firma Lutze & Witte), Photograph in Görlitz.“
  52. ↑ Dresdner Nachrichten, Di., 29. Mai 1877, S. 4, Digitalisat: „Unser sehr geräumiges, im besten Stadttheile gelegenes Parterre-Atelier ist Todesfalls wegen zu vermiethen. Das Inventar ist käuflich zu übernehmen. Lutze & Witte, Görlitz. Königliche Hof-Photographen, Moltkestraße 11a.“
  53. ↑ Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger, Fr., 05. April 1889, S. 18, Digitalisat: „[1129] Görlitz. Die Firma Lutze & Witte, Nr. 421 unseres Firmenregisters, ist gelöscht worden. Görlitz, den 29. März 1889. Königliches Amtsgericht.“
  54. ↑ siehe Genealogy.net, GenWiki, Ernst (Bad Warmbrunn)/Fotostudio, Verso, online
  55. ↑ Danuta Thiel-Melerski, Gustav Adolf & Carl, Lutze & Witte, Signatur 0045, Sammlung: Thiel-Melerski, Lexikon der Fotografen, fotorevers.eu, online
  56. ↑ Dritte Beilage zur Königl. privilegirten Berlinischen Zeitung, Nr. 73, Mo., 27. März 1848, Digitalisat: „Heute Nachmittag nach 1 Uhr entschlief sanft zu einem besseren Leben mein guter Stiefvater, der Apotheker Carl Anton Christian Witte, in seinem 61sten Lebensjahre. Dies zeigt tief betrübt im Namen der übrigen Geschwister allen lieben Verwandten und Freunden hierdurch an der Apotheker Fischer. Mittenwalde, den 21sten März 1848.“
  57. ↑ Danuta Thiel-Melerski, Gustav Adolf & Carl, Lutze & Witte, Signatur 0045, Sammlung: Thiel-Melerski, Lexikon der Fotografen, fotorevers.eu, online