Zur Ortschaft gehören Murzhube (Murtzhube; Nr. 1 und 2; östlich davon befand sich früher noch die Machuly-Hube), Fuchshube (Nr. 3), Wildbacher-Hube (früher: Linder; Nr. 4), Weischnig (Nr. 5), Schöbelnig-Hube (Nr. 7) und Schöbelnig-Auszughaus (Nr. 7a), Moser (Nr. 8) und ein in der Nähe befindliches Haus ohne Vulgonamen (Nr. 10) sowie Leitner-Hube (Nr. 9).
Geschichte
Der Ortsname leitet sich vom slowenischen Meholice (= Dorf des Mehola) ab.
Infolge eines Blitzschlags brannte am 30. August 1859 der Hof vulgo Weischnig zur Gänze ab.
Seit Gründung der Ortsgemeinden Mitte des 19. Jahrhunderts gehört Machuli zur Gemeinde Straßburg.
Moser, Machuli Nr. 8
Schöbelnig, Machuli Nr. 7
Leitner, Machuli Nr. 9
Bevölkerungsentwicklung
Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen:
1869: 9 Häuser, 78 Einwohner
1880: 9 Häuser, 77 Einwohner
1890: 8 Häuser, 65 Einwohner
1900: 9 Häuser, 61 Einwohner
1910: 8 Häuser, 79 Einwohner
1923: 8 Häuser, 69 Einwohner
1934: 72 Einwohner
1951: 7 Häuser, 40 Einwohner
1961: 7 Häuser, 33 Einwohner
2001: 9 Gebäude (davon 7 mit Hauptwohnsitz) mit 10 Wohnungen; 56 Einwohner und 5 Nebenwohnsitzfälle; 9 Haushalte; 1 Arbeitsstätte, 4 land- und forstwirtschaftliche Betriebe
↑K. K. Statistische Central-Commission: Orts-Repertorium des Herzogthumes Kärnten. Auf Grundlage der Volkszählung vom 31. Dezember 1869. Carl Gerold’s Sohn, Wien 1872. S. 67.
↑K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 31. December 1880. Alfred Hölder, Wien 1882. S. 54.
↑K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im Österreichischen Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890. V. Kärnten. Alfred Hölder, Wien 1894. S. 55.
↑K. K. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1900. V. Kärnten. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1905. S. 72.
↑Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium der Österreichischen Länder. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910. V. Kärnten. Verlag der Staatsdruckerei, Wien 1918. S. 37.
↑Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930. Abschnitt Kärnten, S. 15.
↑handschriftlicher Nachtrag im Ortsverzeichnis 1923 (Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930.) mit der Signatur II 28238 der Universitätsbibliothek Klagenfurt. Abschnitt Kärnten, S. 15.
↑Österreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis von Österreich. Wien 1953. S. 175.
↑Österreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 21. März 1961. Österreichische Staatsdruckerei, 1965. S. 255.
↑Statistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis 2001 Kärnten. Wien 2004. S. 123.
↑Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Kärntner Ortsverzeichnis. Gebietsstand 1. 1. 2014. Klagenfurt, 2014. S. 47.
↑Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik (Hrsg.):Ortsverzeichnis Kärnten. Daten Volkszählung 2021. Klagenfurt 2024, S.48 (ktn.gv.at[PDF; abgerufen am 24.Januar 2025]).