Seit Gründung der Ortsgemeinden Mitte des 19. Jahrhunderts gehört Unterfarcha zur Gemeinde Straßburg. Zunächst wurde der Ort als Ortschaftsbestandteil von Zwischenwässern betrachtet, wobei die Abgrenzung zu anderen Ortschaftsbestandteilen schwankte. So wurde um die Wende zum 20. Jahrhundert zeitweise auch der Hof Laure (heute Drahtzug Nr. 1) zu Unterfarcha gezählt.
Seit 1971 wird Unterfarcha als eigene Ortschaft geführt.
Bevölkerungsentwicklung
Für Unterfarcha ermittelte man folgende Einwohnerzahlen:
1880: 2 Häuser, 31 Einwohner
1890: 2 Häuser, 11 Einwohner
1900: 3 Häuser, 45 Einwohner
1910: 4 Häuser, 37 Einwohner
1923: 5 Häuser, 87 Einwohner
1951: 3 Häuser, 27 Einwohner
1961: 3 Häuser, 21 Einwohner
2001: 4 Gebäude (davon 3 mit Hauptwohnsitz) mit 4 Wohnungen; 14 Einwohner und 1 Nebenwohnsitzfall; 3 Haushalte; 0 Arbeitsstätten, 2 land- und forstwirtschaftliche Betriebe
↑K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 31. December 1880. Alfred Hölder, Wien 1882. S. 55.
↑K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im Österreichischen Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890. V. Kärnten. Alfred Hölder, Wien 1894. S. 55.
↑K. K. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1900. V. Kärnten. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1905. S. 74.
↑Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium der Österreichischen Länder. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910. V. Kärnten. Verlag der Staatsdruckerei, Wien 1918. S. 37.
↑Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930. Abschnitt Kärnten, S. 16.
↑Österreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis von Österreich. Wien 1953. S. 175.
↑Österreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 21. März 1961. Österreichische Staatsdruckerei, 1965. S. 255.
↑Statistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis 2001 Kärnten. Wien 2004. S. 124.
↑Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Kärntner Ortsverzeichnis. Gebietsstand 1. 1. 2014. Klagenfurt, 2014.
↑Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik (Hrsg.):Ortsverzeichnis Kärnten. Daten Volkszählung 2021. Klagenfurt 2024, S.48 (ktn.gv.at[PDF; abgerufen am 24.Januar 2025]).