
Der Malerweg ist ein Wanderweg im Elbsandsteingebirge. Seinen Namen erhielt er, weil viele Maler (z. B. Ludwig Richter und Caspar David Friedrich) in den vergangenen Jahrhunderten oftmals romantische Ansichten der Felsformationen anfertigten.

Er verläuft vom Liebethaler Grund bei Pirna über Lohmen, den Uttewalder Grund, Stadt Wehlen, die Bastei, den Kurort Rathen, Hohnstein, den Brand, Altendorf, weiter über die Schrammsteine und Affensteine, den Lichtenhainer Wasserfall, die Neumannmühle bis zur Räumichtmühle, wo er den östlichsten Punkt erreicht. Von dort verläuft er weiter westführend über Zeughaus und den Großen Winterberg nach Schmilka. In Schmilka wird die Elbe überquert und es geht weiter über Schöna, Krippen, den Papststein und den Gohrisch nach Königstein, die Festung Königstein, Weißig bis Pirna. Der Malerweg ist insgesamt 112 km lang, davon entfallen 68 km auf den rechtselbischen Teil bis Schmilka und 44 km auf den linkselbischen Teil.
Der Weg ist in der Örtlichkeit seit 2006 mit dem Malerweg-Zeichen markiert.
Der Malerweg ist in folgende Etappen gegliedert:
Die erste bis sechste Etappe folgt in Teilen der örtlich nachweisbaren historischen Malerweg- bzw. Fremdenwegsroute, die ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bis in das 20. Jahrhundert hinein maßgeblich die Sächsische Schweiz erschloss und u. a. mit Namen wie Adrian Zingg, Anton Graff, Caspar David Friedrich, Johan Christian Dahl, Carl Gustav Carus und Ludwig Richter verbunden ist. Der Malerweg beginnt im Liebethaler Grund, der möglicherweise Dahls Schlucht in der Sächsischen Schweiz ist. Auf km 9 wird das häufig wiedergegebene Uttewalder Felsentor durchwandert, auf km 17 das Neurathener Felsentor, das Hauptmotiv von Friedrichs Felsenschlucht, nahe km 65 die Kipphornaussicht, Friedrichs Ausblick ins Elbtal, und auf km 72 befindet sich an der Kaiserkrone die Felsgruppe, auf welcher Friedrichs Wanderer über dem Nebelmeer steht.
Die siebente Etappe führt an dem Biedermannschen Mausoleum (erbaut 1923) bei Thürmsdorf vorbei, welches 1994/1995 und erneut 2016 auf Initiative des Thürmsdorfer Schlossbesitzers Sven-Erik Hitzer saniert wurde. Am 3. Juni 2016 erfolgte auf sein Hinwirken auch die ökumenische Weihe des Denkmals als Malerweg-Kapelle.
2007 wurde der Malerweg von der Zeitschrift Wandermagazin zum schönsten Wanderweg Deutschlands in der Rubrik Wandertouren und -routen gekürt.