| Operndaten | |
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| Titel: | Malina |
| Form: | Oper in drei Akten |
| Originalsprache: | Deutsch |
| Musik: | Peter Gilbert und Karola Obermüller |
| Libretto: | Tina Hartmann |
| Literarische Vorlage: | Ingeborg Bachmann: Malina |
| Uraufführung: | 25. April 2026 |
| Ort der Uraufführung: | Schlosstheater Schwetzingen |
| Spieldauer: | ca. 80 Minuten |
| Personen | |
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Malina ist eine Oper von Peter Gilbert und Karola Obermüller (Musik) und Tina Hartmann (Libretto) nach dem Roman Malina von Ingeborg Bachmann. Sie wurde am 25. April 2026 im Schlosstheater Schwetzingen bei den Schwetzinger SWR Festspielen uraufgeführt (in Koproduktion mit dem Theater Aachen).
Die Oper greift die Fragen nach Identität, Geschlecht und Trauma auf und stellt sie in einen künstlerischen Kontext.
Die namenlose Ich-Erzählerin lebt in der Wiener Ungargasse. Sie bewegt sich zwischen zwei Männern: ihrem verheirateten Geliebten Ivan, der im Finanzsektor tätig ist, und Malina, einem rationalen Militärhistoriker, mit dem sie zusammenlebt und der als männliches Alter Ego erscheint.
Der erste Akt beleuchtet toxische Geschlechterdynamiken, doch auch das märchenhafte Romanprojekt der Erzählerin spielt eine wesentliche Rolle.
Im zweiten Akt geht es um Träume und traumatische Aufarbeitung von Gewalterfahrungen, auch mit Bezug auf Holocaust und Patriarchat.
Der dritte Akt widmet sich mehr und mehr der Beziehung zwischen der Ich-Figur und Malina. Dieser kristallisiert sich als ihr Doppelgänger heraus, der nach ihrem Verschwinden ihre Stelle einnimmt.
Im Vorfeld des 100. Geburtstags von Ingeborg Bachmann entwickelten die Komponisten Obermüller und Gilbert und Librettistin Hartmann gemeinsam mit Isabelle Becker, Chefdramaturgin am Theater Aachen, die erste musiktheatralische Adaption des Romans Malina. Elena Tzavara, Generalintendantin am Theater Aachen, überzeugte Cornelia Bend, Künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin der Schwetzinger Festspiele, von einer Kooperation. Im Herbst 2023 stieß Regisseurin Franziska Angerer zum künstlerischen Team. Pia Dederichs konzipierte das Bühnenbild für die Aufführungen in Aachen und Schwetzingen.
Zur Besetzung der Uraufführung gehörten