Manuten

Manuten
Manuten (Osttimor)
Manuten (Osttimor)
Manuten
Koordinaten 8° 45′ S, 125° 26′ OKoordinaten: 8° 45′ S, 125° 26′ O

Karte des Sucos Riheu
Basisdaten
Staat Osttimor
Gemeinde Ermera
Verwaltungsamt Ermera
Suco Riheu
Aldeia Sasoher
Höhe 901 m

Manuten oder Nunutali (Nunu-Tali) ist ein osttimoresischer Ort im Suco Riheu (Verwaltungsamt Ermera, Gemeinde Ermera).

Geographie

Manuten liegt im Südosten des Sucos Riheu in einer Meereshöhe von 901 m. Manuten teilt eine Straße. Nördlich der Straße liegt die Grundschule Nunutali. Der Teil gehört zur Aldeia Sasoher. Südlich befinden sich der Dorfplatz und auch das Haus (Lage), in dem sich einst Xanana Gusmão versteckte (siehe Kapitel Geschichte). Diese gehören zur Aldeia Raebliri. Drei Straßen treffen hier aufeinander. Aus dem Norden aus der Gemeindehauptstadt Gleno, aus dem Westen aus der alten Hauptstadt Ermera und aus Osten, aus dem südlich gelegenen Ort Letefoho. Östlich von Manuten liegt das Dorf Plemerudu, nördlich die Siedlung Manten und südwestlich das Dorf Borohei. Im Norden erstreckt sich das bewaldete Quellgebiet des Manolldodo, der zum Flusssystem des Lóis gehört. Auch südlich liegt Wald.

Geschichte

Xanana Gusmão besucht Armanda de Araújo Arranhado Hallima, bei der er sich 1991 versteckte (2020)

1991 versteckte sich der damalige Rebellenführer Xanana Gusmão vor der indonesischen Armee im Haus von Armanda de Araújo Arranhado Hallima in Nunutali.

Am 6. September 1999 ermordete die pro-indonesische Miliz Darah Integrasi im Wald von Manten-Nunutali eine Unabhängigkeitsaktivistin aus Lauala.

Einzelnachweise

  1. 1 2 Direcção-Geral de Estatística: Atlas der Gemeinde Ermera (Memento vom 14. August 2022 im Internet Archive)
  2. 1 2 Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  3. ↑ Xanana Gusmao's residence in Ermera Nunutali in 1991, 2025, abgerufen am 26. Juni 2026.
  4. ↑ GMN-TV: Premierminister Kay Rala Xanana Gusmão würdigt den verstorbenen Armanda de Araújo Arranhado „HALLIMA“ in Nunutali Ermera, 2026, abgerufen am 26. Juni 2026.
  5. ↑ „Chapter 7.2 Unlawful Killings and Enforced Disappearances“, S. 1081 (PDF; 2,3 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)