Sasoher

Sasoher
Sasoher (Osttimor)
Sasoher (Osttimor)
Sasoher
Koordinaten 8° 45′ S, 125° 26′ OKoordinaten: 8° 45′ S, 125° 26′ O

Karte des Sucos Riheu
Basisdaten
Staat Osttimor
Gemeinde Ermera
Verwaltungsamt Ermera
Suco Riheu
Einwohner 524 (2015)
Politik
Chefe de Aldeia Manuel E. Gusmão (2023)

Sasoher (Sosoher) ist eine osttimoresische Aldeia im Suco Riheu (Verwaltungsamt Ermera, Gemeinde Ermera). 2015 lebten in der Aldeia 524 Menschen.

Geographie

Sasoher bildet den Mittelteil des Sucos Riheu. Südlich befindet sich die Aldeia Raebliri und nördlich die Aldeia Gomhei. Im Nordwesten grenzt Sasoher an den Suco Poetete Lodudu, im Nordosten an den Suco Lauala und im Westen und Osten an den Suco Humboe.

Die verschiedenen Wasserläufe der Aldeia gehören zum Flusssystem des Lóis. Die Grenze zu Lauala bildet der Roumetalena. An der Nordwestecke entsteht der Goumeca aus dem Zusammenfluss der Flüsse Mauceun, Buro und Manolldodo. Der letztere entspringt in Sasoher. Das bewaldete Quellgebiet wird von zwei Straßen umschlossen, die in Nord-Süd-Richtung durch die Aldeia führen. Die Verbindungsstraße zwischen den beiden Hauptverkehrsachsen markiert die Grenze zu Raebliri. Dadurch liegen die Dörfer an der Straße in beiden Aldeias. Dies sind Manuten, beziehungsweise Nunutali (Nunu-Tali), und südöstlich davon Plemerudu. An der östlichen Straße befinden sich die Orte Fatubuti lara, Lebuhei und Meailalu, an der Straße im Westen Manten. Weitere Siedlungen befinden sich entlang der Ost- und Westgrenze.

In Manuten befindet sich die Grundschule Nunutali.

Geschichte

Am 6. September 1999 ermordete die pro-indonesische Miliz Darah Integrasi in Manten-Nunutali eine Unabhängigkeitsaktivistin aus Lauala.

Politik

2023 wurde Manuel E. Gusmão zum Chefe de Aldeia gewählt.

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 4 5 Direcção-Geral de Estatística: Atlas der Gemeinde Ermera (Memento vom 14. August 2022 im Internet Archive)
  2. ↑ Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015 (Memento vom 23. September 2019 im Internet Archive).
  3. ↑ Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  4. ↑ „Chapter 7.2 Unlawful Killings and Enforced Disappearances“, S. 1081 (PDF; 2,3 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)
  5. ↑ Gemeinde Ermera: POSTO ADMINISTRATIVO ERMERA, abgerufen am 9. Mai 2026.