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Marcus Bredt kam 1992 nach Berlin und absolvierte dort eine klassische Fotografie-Ausbildung am Lette Verein Berlin. Im Anschluss daran gründete er mit seinem Freund und Kollegen Jan Bitter das Büro Bitter Bredt Fotografie. Die langjährige Zusammenarbeit war insbesondere durch die Projekte von Daniel Libeskind geprägt, die in ihrer Gänze bis 2008 durch sie dokumentiert wurden. Seit 2005 arbeitet Marcus Bredt nun in Eigenregie (Bredt Fotografie). Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt nach wie vor in der Architektur, wird aber immer intensiver durch zahlreiche Städtedokumentationen erweitert und bereichert. Besonders seine Langzeitbeobachtung der Stadt Lingang, ist hier hervorzuheben. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro von Gerkan, Marg und Partner (gmp), ist auch die Stadionfotografie in den letzten Jahren immer mehr ins Zentrum seiner Arbeit gerückt. 2015 wurde Marcus Bredt vom Goethe-Institut unter die 10 besten Architekturfotografen Deutschlands gewählt. 2017 leitete er den Workshop point of view für das Goethe-Institut in Alexandria. Er fotografiert weltweit für namhafte Architekten und Magazine und zeigt seine Bilder in internationalen Ausstellungen und zahlreichen Buchpublikationen.
Marcus Bredt ist Gründungsmitglied des Bundesverbandes Architekturfotografie (BVAF), der sich dafür einsetzt, die Öffentlichkeit für den Wert und die Qualität der Architekturfotografie zu sensibilisieren. Darüber hinaus ist er Teil des 2018 gegründeten Fotografenkollektivs Neue Langeweile, welches aus David Hiepler, Fritz Brunier, Simon Schnepp, Morgane Renou und ihm besteht.
Marcus Bredt lebt mit seiner Ehefrau und seiner Tochter in Berlin.
Ausstellungen (Auswahl)
2024: Crestet vu par Marcus Bredt, Presbytère de Crestet, Crestet
↑Marcus Bredt, Hubert Nienhoff:Reverences - references: Volkwin Marg - stadium architecture by von Gerkan, Marg and Partners (=Baumeister Edition). 1. Auflage. Georg D. W. Callwey GmbH & Co KG, München 2016, ISBN 978-3-7667-2261-4 (dnb.de[abgerufen am 20.Januar 2020]).