Margarete Herta Pflagner, geborene Schneider (Pseudonym: Margit Pflagner; * 13. September 1914 in Bielitz, Schlesien; † 29. November 2010 in Eisenstadt, Burgenland), war eine österreichische Schriftstellerin, Hörspielautorin, Lyrikerin, Verlagslektorin, Biographin und Übersetzerin.
Pflagner, eine Nichte des Lemberger Historikers Ludwig Schneider, absolvierte von 1934 bis 1939 ein Studium der Germanistik, Romanistik und Zeitungswissenschaft an der Universität Wien und absolvierte die Lehramtsprüfung. Sie war als Verlagslektorin in Wien und Eisenstadt sowie als freie Journalistin tätig. Sie arbeitete vor allem als Kulturjournalistin, wurde freie Mitarbeiterin beim ORF und betätigte sich als Schriftstellerin. Sie verfasste unter anderem Jugend- und Reisebücher sowie literarhistorische Arbeiten, etwa zur Kultur und Literatur des rumänischen Banat und Ungarns. Sie übersetzte unter anderem Werke von Gautier und Prévost.
Bemerkenswert ist ihre Redaktion der Tagebücher von Heinrich Harrer, womit dessen Werk Sieben Jahre in Tibet entstand.
Pflagner lebte in Eisenstadt, war evangelisch; ihre 1949 geschlossene Ehe, aus der die Tochter Hedda-Maria hervorging, wurde geschieden.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Pflagner, Margit |
| ALTERNATIVNAMEN | Schneider, Margarete Herta (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichische Autorin, Hörspielautorin, Lyrikerin, Biographin und Übersetzerin |
| GEBURTSDATUM | 13. September 1914 |
| GEBURTSORT | Bielitz, Schlesien |
| STERBEDATUM | 29. November 2010 |
| STERBEORT | Eisenstadt, Burgenland |