Markus Jeschaunig

Markus Jeschaunig bei der Eröffnung der Königsgrube, März 2025

Markus Jeschaunig (* 1982 in Graz) ist ein österreichischer bildender Künstler und Architekt.

Werdegang

Markus Jeschaunig wurde 1982 in Graz geboren. Nach dem Abitur studierte er Architektur an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz, der Mimar Sinan Üniversitesi (Mimar Sinan Universität der Schönen Künste) in Istanbul und an der Technischen Universität Wien. Das Studium schloss er 2010 an der Kunstuniversität Linz mit dem Architekturdiplom ab. 2011 arbeitete er im Büro des Architekten Christian Kerez in Zürich und gründete 2012 unter dem Titel Agency in Biosphere seine eigene künstlerische Praxis. Im selben Jahr nahm er an der vom Club of Rome organisierten „Change Course Conference“ in Winterthur teil.

Von 2012 bis 2013 arbeitete Markus Jeschaunig als externer Lehrbeauftragter im Institut für Architektur & Landschaft und ab 2014 im Institut für zeitgenössische Kunst der Technischen Universität Graz. 2019/20 war er als externer Lehrbeauftragter im Institut für Raumgestaltung dieser Universität tätig. Seit 2022 ist er Lehrbeauftragter an der FH Joanneum in Graz. Daneben war er ab 2023 externer Lehrbeauftragter an der Kunstuniversität Linz und 2024 an der Akademie der bildenden Künste Wien. Er lebt und arbeitet in Graz und Unterpremstätten.

Künstlerisches Wirken

Österreichischer Pavillon Expo 2015

Markus Jeschaunig führte verschiedene nationale und internationale Kunstprojekte durch und beteiligt sich mit Werken und Installationen an Ausstellungen. Als Mitglied von team.breathe.austria war er Co-Autor von „Breathe.Austria“ – Österreichischer Pavillon auf der Expo 2015 in Mailand. Er ist Mitbegründer des transdisziplinären Think-tanks Breathe Earth Collective – Verein zur Förderung von Klima-Kultur. Die Mitglieder der Gruppe aus den Gebieten Architektur, Landschaftsarchitektur und Kunst widmen sich ökologischen Fragestellungen wie dem Klimawandel und der transdisziplinären Arbeit an der Erforschung von Möglichkeiten zur Verbesserung der Lebensqualität vor allem in urbanen Räumen.

Markus Jeschaunig beschäftigt sich in seiner künstlerischen Arbeit mit aktuellen Herausforderungen des Klimawandels und der Wechselbeziehung zwischen Mensch und Umwelt. In seiner künstlerischen Forschung versucht er Lösungswege für zukünftige globale Problemstellungen zu entwickeln und umzusetzen. Seine Installationen bewegen sich in den Bereichen zwischen Ökologie, Landschaft, Urbanismus, öffentlicher Raum und Technologie.

Permanente Arbeiten (Auswahl)

Ausstellungen und temporäre Installationen (Auswahl)

You are co-pilot of Spaceship Earth, Wien

Auszeichnungen und Stipendien

Publikationen (Auswahl)

Commons: Markus Jeschaunig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Markus Jeschaunig. In: Urbane Künste Ruhr. Abgerufen am 17. März 2025
  2. 1 2 3 4 Markus Jeschaunig. In: Kulturserver Graz. Abgerufen am 17. März 2025
  3. 1 2 3 CV Markus Jeschaunig. In: agencyinbiosphere.com. Abgerufen am 17. März 2025
  4. 1 2 Vor Ort mit Markus Jeschaunig. In: Emscherkunstweg. Abgerufen am 17. März 2025
  5. 1 2 3 Artists’ Homes: Markus Jeschaunig. In: gat.news. Abgerufen am 17. März 2025
  6. 1 2 3 Kühlendes Habitat als Denkraum. In: Denken + Glauben. Herbst, Nr. 193, S. 19–21. Abgerufen am 17. März 2025
  7. 1 2 3 4 Martin Walpot: Der Klimaqpirat. In: Spirit of Styria vom 1. Oktober 2024. Abgerufen am 18. März 2025
  8. ↑ Jens Dirksen: Königsgrube Herne: Die Dreckpumpe wurde zum Kunst-Biotop. In: Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung vom 19. März 2025. Abgerufen am 29. März 2025
  9. ↑ Vera Battis-Reese, Karola Geiß-Netthöfel, Ulrich Paetzel, Britta Peters: Emscherkunstweg. Hatje Cantz 2023, S. 26–28
  10. ↑ Königsgrube. In: Emscherkunstweg. Abgerufen am 12. März 2025
  11. ↑ Vera Battis-Reese, Karola Geiß-Netthöfel, Ulrich Paetzel, Britta Peters: Emscherkunstweg. Hatje Cantz 2023, S. 142–151
  12. ↑ Der Windfänger ist eröffnet. In: Landeshauptstadt St. Pölten vom 14. November 2024. Abgerufen am 17. März 2025
  13. ↑ Architecture. In: agencyinbiosphere.com. Abgerufen am 17. März 2025
  14. ↑ Susanne Veronik: Altarweihe mit Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl. In: Mein Bezirk vom 5. Februar 2022. Abgerufen am 17. März 2025
  15. ↑ Kirchenrenovierung. In: Pfarre Deutschlandsberg. Abgerufen am 17. März 2025
  16. ↑ Susanne Veronik: Heller Glanz für die Stadtpfarrkirche Deutschlandsberg. In: Mein Bezirk vom 13. August 2021. Abgerufen am 17. März 2025
  17. 1 2 GerambRose 2022. In: gat.news. Abgerufen am 17. März 2025
  18. ↑ Susanne Veronik: Geramb Rose für die Wolfgangi Kirche. In: Mein Bezirk vom 28. Oktober 2022. Abgerufen am 18. März 2025
  19. ↑ Klima Kohl. In: agencyinbiosphere.com. Abgerufen am 18. März 2025
  20. ↑ Hier kommt die Erde. Und dann lange nichts. In: KÖR Kunst im öffentlichen Raum Wien. Abgerufen am 18. März 2025
  21. ↑ "Klima Aal" gewinnt "Environment and Art Award 2024" der Kummer-Vanotti-Stiftung. In: NR-Kurier vom 1. Oktober 2024. Abgerufen am 18. März 2025
  22. ↑ Award „KlimARS 2016“ für Markus Jeschaunig. In: Kunstuniversität Linz. Abgerufen am 18. März 2025
  23. ↑ Kunst zum Klimawandel: Unis vergaben Preise. In: ORF-Landesstudio Steiermark. Abgerufen am 18. März 2025
  24. ↑ Markus Jeschaunig – line projects | Linienprojekte. In: Bibliothek der Provinz, 2014. Abgerufen am 16. März 2025
Personendaten
NAME Jeschaunig, Markus
KURZBESCHREIBUNG österreichischer bildender Künstler und Architekt
GEBURTSDATUM 1982
GEBURTSORT Graz