Martin Eitzenberger (* 16. August 1855 in Eltmann im Landkreis Haßberge; † 21. März 1910 in Würzburg) war ein deutscher Eisenbahnbeamter und Mitglied der bayerischen Kammer der Abgeordneten.
Martin Eitzenberger war bei den Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen als Eisenbahnexpeditor tätig und in dieser Funktion für die Abwicklung des Güter- und Personenverkehrs an der Bahnstation oder Güterexpedition Sanderau in der Stadt Würzburg verantwortlich. 1897 folgte die Beförderung zum Eisenbahnoberexpeditor.
Er engagierte sich verbandspolitisch und war Vorsitzender des Bezirksverbandes Würzburg des Bayerischen Verkehrsbeamtenvereins. In dieser Stellung beantragte er für seine Kollegen am 31. März 1985 bei der Generaldirektion der Staatseisenbahnen, alle betroffenen Eisenbahnbeamten nach 25-jähriger Dienstzeit zu Oberexpeditoren zu ernennen. Dieser Antrag fand auf Seiten der Arbeitgeber keine Zustimmung.
1905 wurde er als Mitglied der Zentrumspartei im Wahlkreis Haßfurt in die Kammer der Abgeordneten, die neben der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns den Bayerischen Landtag bildete, gewählt. Noch vor Ablauf der Legislaturperiode endete sein Mandat am 20. März 1907, da er zum Eisenbahnsekretär bei der Betriebsinspektion Würzburg ernannt worden war.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Eitzenberger, Martin |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Eisenbahnbeamter, Mitglied des Bayerischen Landtags (Zentrumspartei) |
| GEBURTSDATUM | 16. August 1855 |
| GEBURTSORT | Eltmann |
| STERBEDATUM | 21. März 1910 |
| STERBEORT | Würzburg |