Martin Schunk (* 15. September 1853 in Großbardorf; † 21. August 1933 in Waltershausen (Saal an der Saale)) war ein deutscher Landwirt und Sägewerks- und Mühlenbesitzer sowie Mitglied der bayerischen Kammer der Abgeordneten.
Martin Schunk führte in Waltershausen einen landwirtschaftlichen Betrieb, verbunden mit einem Sägewerk und einer Windmühle. Er engagierte sich im Bayerischen Bauernbund, der von 1895 bis zum Ende der Weimarer Republik die Interessen der ländlichen Bevölkerung vertrat. In der Delegiertenversammlung zur Gründung der Partei am 2. März 1895 in Regensburg wurde er neben dem Vorsitzenden Hans Karl von Thüngen als Beisitzer (2. Vorsitzender) in den Vorstand gewählt.
Von 1899 bis 1904 hatte er ein Mandat für die Kammer der Abgeordneten, die neben der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns den Bayerischen Landtag bildete. Er wurde gewählt im Wahlkreis Schweinfurt' und blieb zunächst bis 1904 (Ende der 18. Wahlperiode) in dem Parlament. Er erhielt einen Sitz im Provisorischen Nationalrat, der vom 8. November 1918 bis zum 4. Januar 1919 tagte und ein Vorläufer der Bayerischen Landtage war.
| Personendaten | |
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| NAME | Schunk, Martin |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Goldarbeiter, Mitglied des Bayerischen Landtags (SPD) |
| GEBURTSDATUM | 15. September 1853 |
| GEBURTSORT | Großbardorf |
| STERBEDATUM | 21. August 1933 |
| STERBEORT | Waltershausen (Saal an der Saale) |