Max Beheim-Schwarzbach

Max Beheim-Schwarzbach (* 15. April 1839 in Berlin; † 22. Juli 1910) war ein deutscher Schriftsteller, Heimatforscher und Historiker.

Familie

Max Beheim-Schwarzbach entstammte der Patrizierfamilie Behaim von Schwarzbach auf Kirchensittenbach. Er studierte an der Friedrichs-Universität Halle und wurde 1860 im Corps Normannia Halle aktiv. Als Inaktiver wechselte er an die Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin. 1863 wurde er in Halle zum Dr. phil promoviert. Er saß im Direktorium des Pädagogiums, das sein Vater bei Filehne im Regierungsbezirk Bromberg begründet hatte. Er befasste sich unter anderem mit Friedrich Wilhelm I. und seiner Kolonisation Preußisch Litauens durch Salzburger Exulanten.

Schriften

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Rodgero Prümers: Max Beheim-Schwarzbach. † 22.7.1910. In: Historisches Monatsblatt für die Provinz Posen, Jg. 12 (1911), S. 17–22.
  2. ↑ Kösener Corpslisten 1960, 22/120
  3. ↑ Dissertation: De coloniis a Friderico II in eos agros deductis, qui in prima partitione regni Polonici ei cesserunt.
  4. ↑ Friedrich Wilhelm's I. Colonisationswerk in Lithauen, vornehmlich die Salzburger Colonie (archive.org)
Personendaten
NAME Beheim-Schwarzbach, Max
KURZBESCHREIBUNG deutscher Schriftsteller, Heimatforscher und Historiker
GEBURTSDATUM 15. April 1839
GEBURTSORT Berlin
STERBEDATUM 22. Juli 1910