Unmittelbar nördlich des Weilers mündet der Klingenbach als linker Zufluss in den Schönbach, der wiederum ein linker Zufluss der Sulzach ist. Der Ort liegt in Hanglage inmitten von Grünland mit vereinzeltem Baumbestand und Ackerland. Im Südosten liegt das Flurgebiet In der Lehmgrube, 1km östlich erhebt sich der Vogelbuck (505mü.NHN). Eine Wetterstation befindet sich 0,75km nördlich des Ortes auf dem Flurgebiet Schäferslacken. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Schönmühle (0,6km westlich) bzw. nach Lichtenau (1,4km östlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt nach Bernau (1,3km südlich).
Geschichte
Der Ortsname bedeutet abgeholzter Berg. Am 15. Juni 1396 verkaufte Hans Pryol aus Metzlesberg u. a. alle seine Güter, die er dort besaß, für 220 rheinische Gulden an das Feuchtwanger Stift. Das Stift hatte dort einen großen Schafhof mit ausgedehnten Weidegerechtigkeiten. In den Kirchenbüchern des 16.Jahrhunderts wurde der Ort als Etzelsberg bezeichnet.
↑Metzlesberg auf der Website geschichte-feuchtwangen.de
↑1574, Nr. 133: 21. Dezember 1574, Jentsch Maria; Feuchtwang. Balthasar Jentsch, des Raths, ein Tochter mit Namen Maria. Gevatter Christina, des Peter Cronheimers, Scheffers zum Ezelsberg Dochter. Actum den 21. Decemb., in festo S. Thomae.
↑Johann Bernhard Fischer:Mezlesberg. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC159872968, S.189 (Digitalisat).
↑J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd.3, Sp.593.
↑Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“.