Das Dorf liegt in der Talmulde des Ransbachs, eines rechten Zuflusses der Sulzach, und ist von den bewaldeten Sulzacher Randhöhen, einem Abschnitt der Frankenhöhe, umgeben. Das Waldgebiet nordwestlich des Ortes heißt Lohholz, das Waldgebiet im Westen Taubenschläglein. 1km südwestlich liegt Steinberg (521mü.NHN), 1km östlich der Kronberg (507mü.NHN). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Unterransbach (1,2km östlich) bzw. nach Sperbersbach (1,5km westlich).
Geschichte
Der Ort hieß ursprünglich „Oberramsbach“. Der Ortsname leitet sich vom gleichlautenden Gewässernamen ab, dessen Bestimmungswort wahrscheinlich raban in der zusammengezogenen Form ram (ahd. für Rabe) ist. Das Feuchtwangener Stift hatte dort sechs Lehengüter.
Flachsbrechhaus; östlich der Ortschaft, am Wege nach Weiler am See; Bruchsteingebäude mit innen offenen Satteldach; Eckverquaderung; am Türsturz Jahreszahl „1766“
Kreuzstein, wohl mittelalterlich; am nordöstlichen Ortsrand am Wege nach Sperbersbach.
↑Johann Bernhard Fischer:Oberamspach. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC159872968, S.190 (Digitalisat).
↑J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd.4, Sp.212.
↑Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“.