| Mikia | ||||||||||||
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Mikia tepens in der Provinz Hubei (China) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Mikia | ||||||||||||
| Kowarz, 1885 |
Mikia ist eine Gattung in der Familie der Raupenfliegen (Tachinidae). Das Taxon wurde 1885 von dem böhmisch-österreichischen Entomologen Ferdinand Kowarz eingeführt. Der Gattungsname ehrt den tschechischen Entomologen Josef Mik, den Erstbeschreiber der ursprünglichen Typusart, Fabricia magnifica Mik, 1884. Später wurde Fabricia magnifica mit Tachina tepens Walker, 1849 synonymisiert.
Mikia wird der Tribus Tachinini innerhalb der Unterfamilie Tachininae zugeordnet.
Synonyme von Mikia sind:
Es handelt sich um 14–19 mm lange beborstete Fliegen. Im Folgenden eine Merkmalskombination für die Gattung Mikia nach Cerretti et al. (2012). Das Scutellum ist mit mindestens fünf Paaren von Randborsten besetzt. Die hinteren Tibien sind mit drei dorsalen präapikalen Borsten von etwa gleicher Länge besetzt. Die Wangenerweiterung ist ausschließlich mit gelben Borstenhärchen besetzt. Die Männchen sind mit nach vorn gerichteten (proklinaten) Orbitalborsten besetzt. Die abdominalen Tergite sind miteinander verwachsen.
Die Gattung Mikia kommt in weiten Teilen Asiens vor. In Europa wurde die Gattung bisher offenbar nur im europäischen Teil Russlands nachgewiesen.
Die Mikia-Arten sind Endoparasitoide von Schmetterlingsraupen. Bekannte Wirte von M. tepens gehören zu den Lasiocampidae und Lymantriinae. Das Weibchen legt gewöhnlich ein schlüpfreifes Ei an der Wirtslarve ab. Die Parasitenlarve entwickelt sich innerhalb der Wirtslarve. Sie ernährt sich dabei von der Körperflüssigkeit der Wirtslarve.
Die Gattung Mikia umfasst folgende Arten: