Mitgenfeld Gemeinde Oberleichtersbach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 18′ N, 9° 50′ O |
| Höhe: | 477 m ü. NHN |
| Fläche: | 4,85 km² |
| Einwohner: | 160 (25. Mai 1987) |
| Bevölkerungsdichte: | 33 Einwohner/km² |
| Eingemeindung: | 1. Mai 1978 |
| Postleitzahl: | 97789 |
| Vorwahl: | 09741 |
Heiligenhäuschen | |
Mitgenfeld ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Oberleichtersbach im Landkreis Bad Kissingen (Unterfranken, Bayern). Die Gemarkung Mitgenfeld hat eine Fläche von 4,854 km². Sie ist in 493 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 9846,46 m² haben.
Das Dorf liegt auf freier Flur. Im Südosten erhebt sich der Mettermich (585 m ü. NHN), ein Berg der Brückenauer Kuppenrhön. Die Kreisstraße KG 32 führt nach Breitenbach (0,9 km westlich) bzw. zur Bundesstraße 286 bei der Anschlussstelle 95 der Bundesautobahn 7 (1,3 km nordöstlich).
Mitgenfeld gehörte ursprünglich dem Kloster Fulda, ab 1631 dem sogenannten Buchischen Quartier, einer Reichsritterschaft, die sich dem fränkischen Ritterkanton Rhön-Werra anschloss. An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation nichts. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus vier Anwesen mit 20 Einwohnern.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) entstand die Ruralgemeinde Mitgenfeld. Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Brückenau. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Mitgenfeld am 1. Mai 1978 nach Oberleichtersbach eingemeindet.
In Mitgenfeld gibt es sieben Baudenkmäler:
Mitgenfeld ist römisch-katholisch geprägt und nach St. Peter und Paul (Oberleichtersbach) gepfarrt.