| Moving Pictures | ||||
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| Studioalbum von Rush | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
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Format(e) |
LP | |||
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Titel (Anzahl) |
7 | |||
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39:44 | ||||
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Besetzung |
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Terry Brown und Rush | ||||
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Studio(s) |
Le Studio, Morin Heights, Quebec | |||
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Moving Pictures ist das achte Studioalbum der kanadischen Rockband Rush. Es wurde am 12. Februar 1981 unter dem Label Anthem Records veröffentlicht. Es gilt als eines der besten und erfolgreichsten Alben der Band.
Nach der Support-Tournee für ihr vorhergehendes Album, Permanent Waves, begann die Band im Sommer 1980 mit den Vorbereitungen für ein neues Album. Eigentlich war geplant gewesen, ein Livealbum der Tour zu veröffentlichen, dies wurde aber aufgrund eines „unerwarteten Anflugs von Ehrgeiz und Begeisterung“ („an unlooked-for charge of ambition and enthusiasm“) verworfen, so Schlagzeuger Neil Peart.
Während Rush im Juli mit der befreundeten Band Max Webster den Song Battle Scar für deren Album Universal Juveniles aufnahm, schlug Webster-Texter Pye Dubois der Band einen Song vor, den er für sie für geeignet hielt. Aus diesem entwickelten Lee, Lifeson und Peart in den nächsten Monaten Tom Sawyer.
Im August 1980 zog sich die Band nach Stony Lake in Ontario auf das Anwesen des Rockabilly-Musikers Ronnie Hawkins zurück und begann dort, Material für das neue Album zu schreiben. Die Lieder wurden bei Proben für die anstehende Tour weiter verfeinert und sowohl Tom Sawyer als auch Limelight wurden bereits vor den Albumaufnahmen Bestandteile des Liveprogramms.
Moving Pictures wurde schließlich im Oktober und November im Le Studio, Morin Heights aufgenommen. Die meisten Stücke waren bei Beginn der Aufnahmen bereits fertig, nur Vital Signs entstand im Wesentlichen erst im Studio. Bei den Aufnahmen legte die Band besonders großen Wert darauf, die Klangqualität so gut wie möglich zu erhalten, indem fertige Abschnitte auf frische Tonbänder übertragen und die Originalkopien eingelagert wurden. Dadurch wurden Beschädigungen oder Verschleiß der Bänder durch häufige Wiedergabe vorgebeugt.
Als Singles erschienen Limelight, Tom Sawyer und Vital Signs. Alle vier Stücke der ersten Plattenseite wurden jedoch zu Dauerbrennern im Classic-Rock-Radio. 2011 spielte die Band das Album auf ihrer Time-Machine-Tournee als einziges ihrer Alben vollständig live. Ein Mitschnitt erschien auf Time Machine 2011: Live in Cleveland.
Zum 40-jährigen Jubiläum des Albums wurde es am 15. April 2022 als „40th Anniversary“-Ausgabe in verschiedenen Varianten wiederveröffentlicht:
| Nr. | Titel | Text | Musik | Länge |
|---|---|---|---|---|
| 1. | Tom Sawyer | Neil Peart & Pye Dubois | Alex Lifeson & Geddy Lee | 4:33 |
| 2. | Red Barchetta | Neil Peart | Alex Lifeson & Geddy Lee | 6:07 |
| 3. | YYZ | Geddy Lee & Neil Peart | 4:23 | |
| 4. | Limelight | Neil Peart | Alex Lifeson & Geddy Lee | 4:18 |
| Nr. | Titel | Text | Musik | Länge |
|---|---|---|---|---|
| 1. | The Camera Eye | Neil Peart | Alex Lifeson & Geddy Lee | 10:55 |
| 2. | Witch Hunt | Neil Peart | Alex Lifeson & Geddy Lee | 4:43 |
| 3. | Vital Signs | Neil Peart | Alex Lifeson & Geddy Lee | 4:45 |
Im eclipsed-Buch Rock (2013) erhält Moving Pictures die Bestnote „Kaufrausch“, die höchste von fünf Kategorien der Skala. Mit dem Album brächen Rush endgültig in die 1980er Jahre auf und lösten ein, was Permanent Waves ein Jahr zuvor versprochen habe. Der „Ballast der 70er“ sei komplett abgelegt, und Geddy Lees Gesang umschiffe fast immer die ganz schnellen Klippen. Tom Sawyer läute das Album „geradezu ikonenhaft“ ein, und The Camera Eye faszinierte als „letzter echter Longtrack“ der Band. Moving Pictures sei „bis heute das vollkommenste Album innerhalb der imposanten Band-Diskographie“ und habe Rush endgültig reif für die großen Arenen gemacht. Der Pressespiegel des Buchs zitiert zwei Stimmen: Der Rock Hard schrieb 2005 in seinem Band Best of Rock & Metal, das Album enthalte sechs der besten Songs, die je von einer Rockband geschrieben worden seien. Der Musikexpress urteilte im April 1981, es sei weniger etwas für Headbanger als für Leute, die eine gute Platte lieber unter Kopfhörern genössen, zumal auch die abgedruckten Texte wie immer recht interessant seien.
Steve Wright vom Onlineauftritt des britischen Magazins BBC Music Magazine (classical-music.com) setzte das Album im Februar 2026 auf Platz 1 seiner Rangliste der 19 Rush-Studioalben. Er nannte es das ultimative Rush-Album mit einer perfekten Synthese aus Progressive Rock, Kraft und Zugänglichkeit. Auch Al Shipley wählte es im Februar 2025 in der Rangliste „Every Rush Album, Ranked“ des Magazins Spin auf Platz 1. Er sah in dem Album den kommerziellen Höhepunkt der Band mit allein in den USA fünf Millionen verkauften Exemplaren, das zugleich ihr schärfstes Songwriting und ihre präzisesten Darbietungen enthalte.
Martin Popoff sah in Moving Pictures 2017 Rush „in Bestform“ und wohl das letzte Album einer goldenen Ära der Band. Die Fans hätten sich an der neuen Kürze der Stücke nicht gestört, The Camera Eye sei das letzte über zehnminütige Stück ihrer Laufbahn geblieben.
Im Juni 2015 wählte das Magazin Rolling Stone das Album auf Platz 3 der 50 besten Progressive-Rock-Alben aller Zeiten.
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| Land/Region | Auszeichnungen für Musikverkäufe (Land/Region, Auszeichnung, Verkäufe) |
Verkäufe |
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| 400.000 | ||
| 5.000.000 | ||
| 100.000 | ||
| Insgesamt | 5.500.000 |