Muda Mathis während der Show «Let's sing Arbeiterin*» von Les Reines Prochaines und Freundinnen*, 2019Sus Zwick, Michele Fuchs und Muda Mathis während der Show «Let's sing Arbeiterin*» von Les Reines Prochaines und Freundinnen*
Von 1986 bis 1988 studierte sie Audiovisuelle Kommunikation (Videokunst) an der Schule für Gestaltung in Basel bei René Pulfer und blieb mit audiovisuellen Produktionen, Band, Performance und Installation in Basel und international aktiv. Seit 1990 hat sie eine Produktions- und Lebensgemeinschaft mit Sus Zwick (* 1950).
Sie ist Mitbegründerin der Frauenmusikperformancegruppe Les Reines Prochaines (1987) und der Atelier- und Produktionsgemeinschaft VIA Basel (AudioVideoKunst, 1988), des Manifest grosser und angesehener Künstlerinnen und Mitautoren des KünstlerInnengruppe Tischgespräche. Seit den frühen 1980er-Jahren pflegte sie wechselnde, oft langjährige Zusammenarbeiten mit verschiedenen Kunstschaffenden und Kollektiven, kontinuierlich mit Fränzi Madörin und mit ihrer Lebenspartnerin Sus Zwick.
1996–2017 übernahm sie eine Lehrtätigkeit an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel. 2003 erhielt sie ein Atelierstipendium IAAB Montréal, 2009 den Prix Meret Oppenheim (beide zusammen mit Sus Zwick). Im Sommer 2022 kuratierten Muda Mathis, Chris Regn, Andrea Saemann und Lena Eriksson die Ausstellung Bang Bang – Translokale Performance Geschichten im Museum Tinguely. 2022 erhielt sie mit Les Reines Prochaines and Friends* den Basler Kulturpreis.
Sie ist Initiatorin und Mitherausgeberin der Performance Chronik Basel (1968–1986 gemeinsam mit Silvana Iannetta, Sabine Gebhard Fink, Andrea Saemann, Anna Schürch, Bernadett Settele, Margarit von Büren, Sus Zwick) und der zweiten Buchpublikation der Performance Chronik Basel „Aufzeichnen und Erinnern“ (Hrsg. v. Sabine Gebhardt Fink, Muda Mathis, Margarit von Büren im Diaphanes Verlag Zürich / Berlin 2016), ein Netzwerk zur historischen Aufarbeitung der Performancekunst im Basler Umfeld. Im Sommer 2022 kuratierten Muda Mathis, Chris Regn, Andrea Saemann und Lena Eriksson die Ausstellung Bang Bang – Translokale Performance Geschichten im Museum Tinguely.
Kollaborationen sind ein Bestandteil und Merkmal der Arbeit der Künstlerin. Zusammen mit verschiedenen Künstlerinnen entwickelt sie Performance- und Bühnenprogramme wie zum Beispiel die Gottlieber Revue, die Bühnenproduktion Let's sing Arbeiterin* . oder die Revue Alte Tiere hochgestapelt für das Theater Basel als Les Reines Prochaines and friends* mit Lucas Acton, Sibylle Aeberli, Michèle Fuchs, Sibylle Hauert, Chris Hunter, David Kerman, Chris Regn, Marcel Schwald, Dorothea Schürch, Oper am Theater Basel.
„Das künstlerische Schaffen von Muda Mathis bewegt sich zwischen den Bereichen der bildenden Kunst – insbesondere Video/Videoinstallation und Performance – und der Musik, wobei sie diese Bereiche auf innige, melodramatische und lustvolle Weise miteinander zu verschmelzen weiss: Worte malen Bilder, Bilder erzeugen Klänge, Töne tragen diese rhythmisch weiter und Aktionen verleihen den Bildern und der Musik eine neue gemeinsame Struktur und Dynamik. Weiteres inhaltliches und zugleich stilbildendes Merkmal ihrer Kunst ist der inszenierte, mit Ironie getränkte Dilettantismus als bewusste Strategie. Von entscheidender Bedeutung in der Kreation der Bilder, die zugleich performativ sind, ist die unorthodoxe Kameraführung. Diese ist keineswegs statisch, sondern am Körper oder an einem verlängerten Teil des Körpers oder der Objekte angebracht und übermittelt dadurch ungewohnte und eigenwillige Ansichten des Geschehens ‚aus dem Innern der profanen Dinge‘.“
2021 wurden die Performances Embracing a Spanish Village aus 2011 und Protuberanzen II von 2004 vom Kunstkredit Basel Stadt angekauft. Die Performances von Muda Mathis & Sus Zwick befinden sich in Form von Notationen, Skripten und audiovisuellen Dokumentationen in der Sammlung, die künftigen Wiederaufführungen als Anleitung zur Verfügung stehen. 2022 wurde die erste Wiederaufführung mit Lea Rüegg (Lean Rüegg), Raffia Li, Wilf Speller im Museum Tinguely realisiert und 2024 gab es eine weitere Performance dieses Werkes von Birgit Kempker und Bärbel Schwarz in der Turbine Giswil.
Einzelne Werke in Sammlungen oder Kunst am Bau
Kunstkredit Basel-Stadt; Liestal, Sammlung Neue Medien Baselland
Bern, Stiftung Kunst Heute
Arbon-Frasnacht, Seewasserwerk, Klang- und Lichtinstallation, Der Getränkeautomat lebt, 1999
Kunstmuseum des Kantons Thurgau, Kartause Ittingen
Kunsthaus Zürich; Zürich, Swiss Life Art Collection, Foyer Binz Center, Das ideale Leben, 2000
Auszeichnungen
1988: Le Prix du Jeune Créateur de la Semaine International de Video à St.Gervais, Genève, Muda Mathis, Renatus Zürcher für Der Dienstag, Video
1988: Preis der FeminaleKöln Muda Mathis, Pipilotti Rist für Japsen
1989: Videopreis der Viper 10. internationalen Film- und Videotage, Luzern, Muda Mathis, Pipilotti Rist für die Videoinstallation Die Tempodrosslerin saust
1991: 1. Preis der Biennale de Video, Medellin, Kolumbien, Muda Mathis für Der Waschtag, Video
1993: Förderpreis des Kanton Baselland, Muda Mathis
1996: Videopreis VIPER Lucerne für das Video Babette von Fränzi Madörin, Muda Mathis, Sus Zwick
2022: Basler Kulturpreis, Les Reines Prochaines and Friends*, mit Fränzi Madörin, Muda Mathis und Sus Zwick, Chris Regn, Marcel Schwald, Sibylle Aeberli, Sibylle Hauert, David Kerman, Lukas Acton, Dorothea Schürch, Chris Hunter und Michèle Fuchs
Performance
2002: Schnittstellen, Muda Mathis / Sus Zwick / Andrea Saemann, Plug in, Basel
2003: In der Kurve der Ranke, Muda Mathis/Sus Zwick, Generation Gap, Andrea Saemann, Festival Hildesheim
2004: Protuberanzen zum längsten Tag, Muda Mathis/Sus Zwick, Kunsthof, Zürich
2004: Protuberanzen 2, Muda Mathis/Sus Zwick, Festival Bone 7, Bern
2005: Erleuchtete Ritzen, Muda Mathis, Sus Zwick, Fränzi Madörin, Sicht auf das Original, Kunstkredit, Basel
2007: The Great Songbook Of Inspired Clouds, Les Reines Prochaines u.a., Kaserne Basel
2009: Meine Logopädin heisst Sus Zwick, Telling Tales: Lange Nacht der Schweizer Performancekunst, Kartause Ittingen, Gessnerallee Zürich, Muda Mathis / Sus Zwick
2013: Tuch über Stadt, Chur durchwühlen, Chur, Muda Mathis / Sus Zwick
2014: Gottlieber Revue, mit Evi, Nic & C. Chris Regn, Evi Wiemer, Karin Kröll, Katharina Friese, Muda Mathis, Sus Zwick, Michèle Fuchs, Fränzi Madörin, Sibylle Hauert, David Kerman, Dorothea Schürch, Bärbel Schwarz, Bena Zemp, Martin Chramosta, Franziska Welti, Christoph Oertli, Andrea Saemann
2015: Ni Hao, Kunst der Begegnung, Kaskadenkondensator Basel, Muda Mathis / Sus Zwick
2019: Humbug Club, Basel, Freundschaftsabend auf querer Bühne, mit Les Reines Prochaines, Evi, Nic & C und vielen aufregenden Gästen
2020: Alte Tiere hochgestapelt, Les Reines Prochaines and friends, Lucas Acton, Sibylle Aeberli, Michèle Fuchs, Sibylle Hauert, Chris Hunter, David Kerman, Chris Regn, Marcel Schwald, Dorothea Schürch, Oper, Theater Basel
2021 Wenn ich an Polen denke…, Mathis/Zwick, 10th Land Art Festival / Off Land Festival, Kazimirsk Polen
2022: Humbug Club, Basel, Freundschaftsabend, mit Les Reines Prochaines, Evi, Nic & C und Gästen
2022: Performance, Sus Zwick & Muda Mathis, anlässlich der Ausstellung: Anna Daučíková. Not Belonging to and in Solidarity with, Artium Museoa, Bilbao
2023: Performance, Sus Zwick & Muda Mathis, Artium Museoa, Bilbao
2024: performative Release des neuen Albums Scissor*hood , Wettsteinhäuschen, Basel
2025: Performance Festival, opowiesci-stories, Mazovian Museum Płocku, Polen, Basel
2025: Performance mit Fränzi Madörin, Chris Regn und Sus Zwick, LEGS, le ventre, alte Synagoge Hegenheim
Kollektive Projekte, Kunst am Bau und im öffentlichen Raum (Auswahl)
2001: Glückliches Radio: Radio Felix, Hörstück in Folgen, Muda Mathis, Sus Zwick, Fränzi Madörin, Hipp Mathis, Platter Spital, Basel, Kunstkredit, Basel
2001: Nie gesehene Perlen, Fernsehsendung, Muda Mathis, Sus Zwick, Fränzi Madörin, u.a. Wanderlust, Point de Vue und Viper, Basel DV, 57‘
2003: Audiotunnel, Audioinstallationen, Muda Mathis, Sus Zwick, Fränzi Madörin, Museum für Kommunikation, Bern
2007: Bonanza II, Video, Letzigrund Stadion, Amt für Hochbauten, DV, 3’, Muda Mathis/Sus Zwick
2008: The road to nieu Bethesda, ein Kooperationsprojekt organisiert von Monika Dillier und Andrea Saemann mit südafrikanischen und Schweizer Künstlerinnen.
2009: Das prekäre des Vertikalen, Fotografie, Foyer Stadttheater Winterthur Saison 2009/10, Muda Mathis/Sus Zwick
2010: Die Tankstelle, Fotografie, plastische Objekte, UPK Basel, Ökonomiegebäude, Personalrestaurant, Muda Mathis/Sus Zwick
2014: Der Elefant ist da, Zehn imaginäre Skulpturen für den Helvetiaplatz Bern, ein Hörspaziergang von Muda Mathis, Sus Zwick und Fränzi Madörin
2016: Performance Chronik Band II Aufzeichnen und Erinnern (1987–2006), Publikation, Diaphanes Verlag Zürich/Berlin
2018: Performance Art Roll On, Broschüre, zur Ausstellung Performance Process, Cooperation mit dem Kaskadenkondensator, Performance Chronik Basel und ApresPerf
2021: Andrea Saemann und ihr Werk Podcast in 12 Folgen, Muda Mathis, Chris Regn und Andrea Saemann
2022: BANG BANG translokale Performance Geschichte:n, Ausstellungsprojekt von Revolving Histories organisiert und kuratiert von der Performance Chronik Basel, Andrea Saemann, Chris Regn, Muda Mathis, Lena Eriksson und PANCH, Museum Tinguely, Basel
2022/23: Das Projekt Erstes Manifest grosser und angesehener Künstlerinnen war im Rahmen der Ausstellung Fun Feminism täglich vom 16ten Dezember 2022 bis 19ten März 2023 zwischen 18 und 20 Uhr auf dem Lichtfries des Neubaus des Kunstmuseum Basel zu sehen.
2023: Video Total 35 Jahre VIA VideoAudioKunst Ausstellung und Radiosendung, Amerbachstudios und RadioX
2025: Radio Live Veranstaltung zur Buchpremiere des Lesebuch Revolving Histories – zu translokaler Performance Kunst Schweiz, in Kooperation mit dem Theater Basel, Radio X und dem Performance Kunst Netzwerk Schweiz PANCH, 5-stündige Leseperformance im Foyer Public, Theater Basel
1995: Sofies Himmel, Fünf-Kanal Videoinstallation, mit Sus Zwick und Fränzi Madörin, Kunstmuseum Thurgau, Kartause Ittingen, CAN Centre d’art Neuchâtel
1996: Babette, Drei-Kanal Videoinstallation, mit Sus Zwick und Fränzi Madörin, CAN Centre d’Art Neuchâtel, Ausstellungsraum o.T. Luzern, Amtshimmel Baden
1997: Gönn dir ein Schnippchen, Sieben-Kanal Videoinstallation, mit Sus Zwick, Cargo Bar Basel, Viper
1997: Le Ballett Patient, 12-Kanal Videoinstallation, mit Sus Zwick Reitschule Bern
1997: The Plot, Klang-Licht-Installation, mit Sibylle Hauert, Kaskadenkondensator, Basel
2000: Erstkommunikanten, Fotoserie, mit Sus Zwick und Tobias Madörin, Kunstraum Kreuzlingen, Kartause Ittingen, La Centrale Montreal
2001: Das Paradies, (Park eins und zwei) Videoinstallationen, mit Sus Zwick, Kunsthalle Winterthur, Loeffler Museum, Kosice, Slowakei, Kartause Ittingen
2002: Paar, Videostills, mit Sus Zwick, Kunstkasten Winterthur, Nette Homos, Kaskadenkondensator Basel, Female Geographies, Austrien Cultural Forum London
2002: Bad, Videoprojektion, mit Sus Zwick, Kunsthof, Zürich
2003: Monts et Merveilles, Sechs-Kanal Videoinstallation, mit Fränzi Madörin und Sus Zwick, Kunstmuseum Olten, Plug.In, Regionale 2004, Basel
2008: Blume wie ein Haus gedacht, Videoinstallation, mit Sus Zwick, Blumensaft, Kunst Raum Riehen
2010: Das unsichtbare Licht, 11-Kanal Audioinstallation, mit Fränzi Madörin und Sus Zwick, Kunsthalle Arbon
2014: Olga und Olga und die koreanische Grossmutter, 2 Kanal Videoinstallation, Muda Mathis/Sus Zwick, Kunstraum Kreuzlingen, Ausstellungsraum Klingental Basel
2017: My House – your Arms – our own Sleep mit Sus Zwick
2018/2019: L'Universe Germaine Muda Mathis Sus Zwick und Hipp Mathis mit Germaine Winterberg, Kunsthaus Baselland, Basel
2019: Positionen zeitgenössischer Künstlerinnen mit Anna -Tia Buss, Alina Kopytsa, Muda Mathis und Sus Zwick, Maura Wittmer, Shannon Zwicker, o.T. Raum für aktuelle Kunst, Luzern
2022: Elf akustische Portraits, Villa Renata, Basel
2022: Ohren auf, Augen zu, Film ab, S11, Künstlerhaus Solothurn
2022: Fun Feminism, Kunstmuseum Basel
2022 Eine Frau ist eine Frau ist eine Frau – Eine Geschichte der Künstlerinnen, Aargauer Kunsthaus, Aarau
2022: Bang Bang – translokale Performancegeschichten im Museum Tinguely in Basel
2023 Vage Elemente Werkstatt, Installation Single Channel Video, Leuchtkasten Paare, Mathis/Zwick, Kobo Art Space Zürich
2024: Die Erfindung der Welt und alles andere, Videoinstallation, Foto-Installation, Mathis/Zwick, TANK, Basel
2025: wenden und wandeln, Galerie Nicolas Krupp, Basel
Videos
1988: Das Messer im Kompott, Einkanal-Video, 13 Minuten 40 Sekunden, Farbe, Ton, 4:3, PAL, Produktionsformat: U-matic low-band; in Zusammenarbeit mit Käthe Walser
1988: Japsen, 1988, Video U-Matic Low, 14', Muda Mathis und Pipilotti Rist
1990: Der Dienstag, U-Matic Low, 14', Muda Mathis und Renatus Zürcher
1990: Der Waschtag, Video U-Matic Low, 7', Muda Mathis und Sus Zwick
1991: So nimm diese Erbsen, U-Matic Low, 10’, Muda Mathis
1993: Die lustigen Weiber von Windsor, U-Matic Low, 2’20’’ Muda Mathis und Fränzi Madörin,
1996: Babette, Video U-Matic, 15', engl./dt. U.-Titel Fränzi Madörin, Muda Mathis, Sus Zwick mit Babette Zaugg
1998: Die Erfindung der Welt, mit Fränzi Madörin und Sus Zwick
Making off – wie eine Installation entsteht, DV, 4’, Muda Mathis und Sus Zwick
2002: Les Reines Prochaines im Thurgau, 5 Clips, DV, 10‘, Les Reines Prochaines
2004: Das ideale Atelier, Video DV, 16' mit Fränzi Madörin und Sus Zwick
2004: Vermeintlichkeit und Zufall, Video DV, 7', Muda Mathis und Sus Zwick
2005: Carte Postale Sonore, Video DV, 7', Muda Mathis und Sus Zwick
2006: Kiev Connection, Video DV 45', mit Fränzi Madörin und Sus Zwick mit Les Reines Prochaines
2013: The golden Landscape of Feminism – making of, mit Fränzi Madörin und Sus Zwick
2015: Olga und Olga und die koreanische Grossmutter, HD Ton, 25’, Muda Mathis und Sus Zwick
2016: Schlafen, 3 Kanal Arbeit mit Sus Zwick
Diskografie
1990: Jawohl, sie kann’s. Sie hat’s geschafft. (LP/CD)
1993: Lob Ehre Ruhm (LP/CD)
1995: Le coeur en beurre double gras (CD)
1999: Alberta (CD)
2003: Protest und Vasen (CD)
2005: Starke Kränze (CD)
2013: Blut (CD)
2017: Schlafen ist individuelle Anarchie. (limited vinyl single LRP009)
2020: Zu unserer Verfassung (CD)
2021: Let's sing Arbeiterin*! (CD)
2024: Scissor*hood, Album unrecord
Filme
Die Hamburger Filmemacherin Claudia Willke realisierte 2012 den Dokumentarfilm Les Reines Prochaines – alleine Denken ist kriminell mit der Basler Freihändler Filmproduktion als Koproduktion mit: Schweizer Radio und Fernsehen (Dokumentarfilm TV-Fassung 52 min, Festival-Fassung 77 min).
Literatur/Publikationen
Andrea Saemann, Chris Regn, Lena Eriksson, Margarit von Büren, Muda Mathis, Sabine Gebhardt Fink (Hrsg.): Atlas Revolving Histories – zu translokaler Performance Kunst Schweiz. Vexer Verlag, St.Gallen, Berlin 2026, ISBN 978-3-907690-00-0
Andrea Saemann, Chris Regn, Lena Eriksson, Margarit von Büren, Muda Mathis, Sabine Gebhardt Fink (Hrsg.): Lesebuch Revolving Histories – zu translokaler Performance Kunst Schweiz. Vexer Verlag, St.Gallen, Berlin 2025, ISBN 978-3-907690-01-7
Sabine Gebhardt Fink; Muda Mathis; Margarit von Büren (Hrsg.): Aufzeichnen und Erinnern. Performance Chronik Basel (1987–2006). Diaphanes, Zürich, Berlin 2016. ISBN 978-3-03734-634-1.
Alexandra Könz: Die Macht des Erzählens – Narrative Strategien in zeitgenössischer Schweizer Performancekunst: Andrea Saemann, Muda Mathis und Sus Zwick, Yan Duyvendak. Chronos Verlag, Zürich 2015, ISBN 978-3-0340-1278-2.
Sabine Gebhardt Fink; Muda Mathis; Margarit von Büren (Hrsg.): Floating Gaps – Performance Chronik Basel (1968-1986). Diaphanes Verlag, Zürich 2012, ISBN 978-3-03734-172-8.
Klaus Hersche (Red.): Muda Mathis, Sus Zwick. Kulturstiftung des Kantons Thurgau, Frauenfeld; Niggli, Sulgen 2010, ISBN 978-3-7212-0760-6 (Niggli). (Facetten. Kulturstiftung des Kantons Thurgau; 12).
Isabel Zürcher: Interview mit Muda Mathis und Sus Zwick. In: Prix Meret Oppenheim. Bundesamt für Kultur (Hrsg.), Bern 2010, ISBN 978-3-9523580-1-6.
Annina Zimmermann; Pierre-André Lienhard: échanges 4, Fränzi Madörin, Muda Mathis, Sus Zwick. Schwabe Verlag 2003, ISBN 978-3-7965-2039-6.
Katharina Steffen (Hrsg.): Alles wird gut!: Visionen und Experimente aus der Schweiz. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1998, ISBN 978-3-518-39407-6 (früher: ISBN 3-518-39407-X).
Margrit Brehm; Axel Heil (Hrsg.): Muda Mathis & Sus Zwick – die Erfindung der Welt. Staatliche Kunsthalle, Baden-Baden 1998, ISBN 3-925521-44-5. (yet on the other Hand; 5).
Zum 35-jährigen Jubiläum der Ateliergemeinschaft VIA Audio Video Kunst präsentierten die Amerbach Studios in Basel 2023 eine Radiosendung bei Radio X und eine grosse Videoausstellung mit über 70 Videoproduktionen von Beteiligten dieser ehemaligen Videogenossenschaft, die 1988 aus der Videoklasse der Schule für Gestaltung Basel entstand. Zur Sendung