Lena Eriksson

Lena Eriksson (* 1971 in Brig) ist eine Schweizer Künstlerin.

Leben

Lena Eriksson besuchte nach der Matura die École cantonale des Beaux-Arts in Sierre und Sion. 1998 zog sie nach Basel und startete das Künstlerinnenwohnprojekt die Lodge mit Vera Bourgeois und Andrea Saemann und ebenfalls mit Andrea Saemann das Gästeatelier im Werkraum Warteck pp. Lena Erikssons Arbeit schlägt sich in Zeichnung, Video, Installationen, Performance und Konzepten nieder – sie selbst nennt ihr Werk «polymorph». Sie gründete mit Chris Regn und Lex Vögtli die Galerie Helga Broll, war Teil der Performancegruppe GABI und von 2004 bis 2009 leitete sie mit Andrea Saemann und Chris Regn den Kunstraum Lodypop, der das Motto Leistung ohne Druck und Projekte ohne Panik im Titel verkürzt in Basel und gründete dort mit Nicole Boillat die Kopierschrift KAP. Immer wieder arbeitet sie mit befreundeten Künstlern zusammen, auch für das Projekt Monday 2 Monday, wo sie seit 2011 jeden Montag mit der indischen Künstlerin Varsha Nair per Video, Foto oder Zeichnung korrespondiert. Regelmässig kreiert Lena Eriksson Illustrationen für diverse Medien, z. B. für die Neue Zürcher Zeitung (NZZ). Von 2010 bis 2016 war sie Kuratorin, Autorin und Mitherausgeberin des Magazins Neuland. Seit 2016 unterrichtet sie an der Hochschule Luzern im Masterstudium Fine Arts.

Im Sommer 2022 kuratierten Muda Mathis, Chris Regn, Andrea Saemann und Lena Eriksson die Ausstellung Bang Bang – Translokale Performance Geschichten im Museum Tinguely. Daraus entstanden Publikationen wie 2022 das Megazin, 2024 Revolving Documents, oder 2025 das Lesebuch Revolving Histories. Zur Buchpremiere des Lesebuch Revolving Histories – zu translokaler Performance Kunst Schweiz wurde 2025 in Kooperation mit dem Theater Basel, Radio X und dem Performance Kunst Netzwerk Schweiz PANCH eine 5-stündige Leseperformance im Foyer Public des Theaters als Radio Live Veranstaltung organisiert.

Seit 2021 ist sie Verlegerin bei Existenz und Produkt, dem Verlagswesen für Künstlerinnen von Iris Ganz, Nicole Boillat, Chris Regn und Eriksson.

Projekte (Auswahl)

Ausstellungen (Auswahl)

Performance (Auswahl)

Auszeichnungen und Preise

Publikationen

Einzelnachweise

  1. ↑ Gästeatelier – Werkraum Warteck pp
  2. ↑ Galerie Helga Broll (Memento des Originals vom 29. Juni 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. ↑ KAP Release: Kaskadenkondensator (Memento des Originals vom 31. Januar 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. ↑ Kunsthaus Baselland: In den Träumen der Hunde findet die Welt zusammen. Abgerufen am 15. März 2020 (Schweizer Hochdeutsch).
  5. ↑ http://www.neulandmagazin.net/
  6. ↑ www.lena-eriksson.ch. Abgerufen am 6. Februar 2017.
  7. ↑ BANG BANG – translokale Performance Geschichte:n. Abgerufen am 3. November 2022.
  8. ↑ Bang Bang im Museum Tinguely. Abgerufen am 3. November 2022 (Schweizer Hochdeutsch).
  9. ↑ Jules Pelta Feldman: Looking at the moon: Davide-Christelle Sanvee and the embodiment of Swiss performance history. In: Performance: Conservation, Materiality, Knowledge. 4. August 2022, abgerufen am 4. November 2022 (englisch).
  10. ↑ Die Megazine (2024). Abgerufen am 12. November 2025.
  11. ↑ Revolving documents: narrations of beginnings, recent methods and cross-mappings of performance art (= 745. Kunst Design Medienkultur). Diaphanes, Zürich 2024, ISBN 978-3-0358-0641-0.
  12. ↑ Revolving Histories: Buchpremiere & 5-stündige Leseperformance im Foyer Public. Abgerufen am 12. November 2025.
  13. ↑ Revolving Histories. In: fridamagazin.ch. Abgerufen am 12. November 2025 (Schweizer Hochdeutsch).
  14. ↑ Existenz und Produkt. In: Existenz und Produkt. Abgerufen am 17. September 2023 (Schweizer Hochdeutsch).
  15. ↑ HUMBUG – FREUNDSCHAFTSABEND VON UND MIT LES REINES PROCHAINES & FRIENDS UND IHREN GÄSTEN. Abgerufen am 31. Oktober 2023.
  16. ↑ Spiritus loci. Abgerufen am 4. November 2022.
  17. ↑ Monday 2 Monday. Abgerufen am 15. März 2020 (englisch).
  18. ↑ Agenda. In: La Kunsthalle, centre d'art contemporain Mulhouse. Abgerufen am 4. November 2022 (französisch).
  19. ↑ Kunsthaus Baselland. Abgerufen am 15. März 2020.
  20. ↑ 31.5.19 • Plakatwand Lena Eriksson : Kaskadenkondensator. Abgerufen am 15. März 2020.
  21. ↑ International Performance Art Giswil. In: International Performance Art Giswil. Abgerufen am 4. November 2022 (deutsch).
Personendaten
NAME Eriksson, Lena
KURZBESCHREIBUNG Schweizer Künstlerin
GEBURTSDATUM 1971
GEBURTSORT Brig, Schweiz