| Mutterlied | |
|---|---|
| Rudi Schuricke & Alfred Hause mit seinem Tanz-Streichorchester | |
| Veröffentlichung | 1948 |
| Genre(s) | Schlager |
| Autor(en) | Fred Rauch, Gerhard Winkler |
| Produktion | Alfred Hause |
| Verlag(e) | Polydor |
| Coverversionen | |
| 1953 | Frankie Laine |
| 1953 | David Whitfield |
| 1954 | Wolfgang Sauer |
| 1954 | Paul Kuhn |
Mutterlied ist ein Schlager aus der Feder von Fred Rauch und Gerhard Winkler, der 1950 von Rudi Schuricke veröffentlicht wurde. Von einigen Schlagersängern wurde das Lied als Glaube mir veröffentlicht. Englische Coverversionen bestehen unter den Titeln Answer Me und Answer Me, My Love. In Deutschland war die Version mit dem Titel Glaube mir von Wolfgang Sauer erfolgreich und erreichte Platz fünf der Singlecharts. Unter gleichem Titel erlangte Rudi Schuricke Platz 23 und Paul Kuhn Platz 24. Die englischen Versionen von Frankie Laine und David Whitfield wurden erfolgreich und errangen beide die Spitze der britischen im Jahr 1953. In die britischen kamen auch noch die Versionen von Ray Peterson und Barbara Dickson.
Der Sänger spricht mit seiner Mutter und besingt sie mit „Mütterlein“ und denkt an seine Kinderzeit: „Könnt’ es nochmal so wie früher sein“. Er denkt daran, dass seine Mutter ihn bewachte und seine erste Bitte erfüllte. Seine Mutter war auch in späteren Jahren „für ihn da“. Seine Sehnsucht führte ihn in die Ferne, „doch in Not und trüben Tagen war ich wieder ganz allein“.
In der Coverversion unter dem Titel Glaube mir sagt der Sänger seiner Liebsten, dass sie seinen Aussagen glauben soll: „Glaube mir, meine ganze Liebe gab ich dir, denn mit Dir nur wollt ich glücklich sein.“ Er fragt, warum ihre Liebe fortging und sie ihr Herz von ihm abwende. Er meint, er habe ihr nie Schmerz bereitet und sei nur für sie da gewesen.
Die englische Version verwendet ein ähnliches Motiv wie die deutsche Version Glaube mir. Hier bittet der Sänger um eine Antwort, warum er dazu kam, ihre Liebe verloren zu haben. „Welcher Sünde habe ich mich nur schuldig gemacht?“ Er beteuert, ehrlich gewesen zu sein und fragt, ob ein Neubeginn möglich sei.
Rudi Schuricke als Originalinterpret veröffentlichte das Lied 1952 als B-Seite der Single Wir zwei sind die besten Kameraden (Polydor, 48 714). Das Lied auf der A-Seite, das von Heino Gaze und Werner Cyprys geschrieben wurde, sang er mit seinem Sohn Michael. 1958 sang er das Lied mit Julia Axen und veröffentlichte es auf dem Album Der lieben Mutter. Mit Axen sang Schuricke auch das Lied Weine nicht, weine nicht, Mütterlein. Die beiden Lieder auf Seite B, Es gibt eine Frau, die dich niemals vergisst und Das Herz einer Mutter wurden von Willy Schneider interpretiert.
| ChartsChartplatzierungen | Höchstplatzierung | Wochen/ Monate |
|---|---|---|
| 1 (2 Mt.) | 2 Mt. | |
| 1 (2 Mt.) | 2 Mt. | |
| 24 (1 Mt.) | 1 Mt. | |
| 5 (3 Mt.) | 3 Mt. | |
| 23 (3 Mt.) | 3 Mt. | |
| 47 (1 Wo.) | 1 Wo. | |
| 9 (7 Wo.) | 7 Wo. |