Nickersfelden Markt Bad Bocklet | |
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| Koordinaten: | 50° 17′ N, 10° 7′ O |
| Höhe: | 222 m ü. NHN |
| Fläche: | 1,53 km² |
| Einwohner: | 65 (31. Dez. 2023) |
| Bevölkerungsdichte: | 42 Einwohner/km² |
| Eingemeindung: | 1. April 1971 |
| Eingemeindet nach: | Steinach an der Saale |
| Postleitzahl: | 97708 |
| Vorwahl: | 09708 |
Nickersfelden ist ein Gemeindeteil des Marktes Bad Bocklet im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen in Bayern. Die Gemarkung Nickersfelden hat eine Fläche von 1,526 km². Sie ist in 228 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 6694,17 m² haben.
Das Dorf liegt am rechten Ufer der Fränkischen Saale. Gegen Norden schließen sich ebene Felder an, gegen Süden jenseits des linken Ufers befindet sich die Nickersfelder Leite, ein bewaldeter Hang, der um 130 Höhenmeter schroff ansteigt. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Unterebersbach zur Staatsstraße 2292 (0,9 km nordöstlich) bzw. nach Roth an der Saale (1 km westlich).
Nickersfelden gehörte ursprünglich dem Kloster Bildhausen. Es lag im Fraischbezirk des würzburgischen Amtes Neustadt an der Saale. In der Grundherrschaft unterstand der Ort bis Ende des 18. Jahrhunderts dem Kloster Bildhausen. Um 1750 gab es 18 Untertansfamilien.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) entstand die Ruralgemeinde Nickersfelden. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Münnerstadt zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Nickersfelden am 1. April nach Steinach an der Saale eingemeindet. Diese Gemeinde wurde wiederum am 1. Mai 1978 nach Bad Bocklet eingemeindet.
In Nickersfelden gibt es sechs Baudenkmäler:
Nickersfelden ist römisch-katholisch geprägt und nach St. Nikolaus und Katharina (Steinach) gepfarrt.