Unterebersbach

Unterebersbach
Gemeinde Niederlauer
Koordinaten: 50° 18′ N, 10° 8′ OKoordinaten: 50° 17′ 50″ N, 10° 7′ 43″ O
Höhe: 222 m ü. NHN
Fläche: 3,08 km²
Einwohner: 422 (31. Dez. 2012)
Bevölkerungsdichte: 137 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1978
Postleitzahl: 97618
Vorwahl: 09771
Bild von Unterebersbach
Peterskirche in Unterebersbach
Maria-Schnee-Kirche in Unterebersbach

Unterebersbach ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Niederlauer im Landkreis Rhön-Grabfeld (Unterfranken, Bayern). Die Gemarkung Unterebersbach hat eine Fläche von 3,075 km². Sie ist in 990 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 3105,63 m² haben.

Geographie

Das Pfarrdorf liegt an der Fränkischen Saale und am Ebersbach, der innerorts als rechter Zufluss in die Saale mündet. Im Norden grenzt die Steinacher Forst rechts der Saale an, im Süden die Steinacher Forst links der Saale. Die Staatsstraße 2292 führt entlang der Saale nach Steinach (2,5 km südwestlich) bzw. nach Bad Neustadt an der Saale (5,5 km nordöstlich). Die Kreisstraße NES 17 führt nach Oberebersbach (0,8 km östlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Nickersfelden (0,9 km südwestlich). Durch Unterebersbach führt der Fränkische Marienweg.

Geschichte

Unterebersbach wurde 1230 in einem Vertrag zwischen dem Bischof von Würzburg und Graf Boppo von Henneberg erstmals urkundlich erwähnt. Über Jahrhunderte hinweg bis zum Ende des Alten Reichs gehörte Unterebersbach zum würzburgischen Amt Neustadt an der Saale.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) entstand die Ruralgemeinde Unterebersbach. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Neustadt an der Saale zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Unterebersbach am 1. Januar 1978 nach Niederlauer eingemeindet.

Von 2006 bis 2007 wurde die Palmsbergstraße von der Maria-Schnee-Kirche bis zum Sägewerk verbreitert. Dabei wurde auch das Wehr der Fränkischen Saale umgebaut und die Häuser an die Kanalisation angeschlossen.

Baudenkmäler

In Unterebersbach gibt es neun Baudenkmäler, darunter:

Bodendenkmäler

In der Gemarkung Unterebersbach gibt es zwei Bodendenkmäler.

Literatur

Commons: Unterebersbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

  1. 1 2 Gemarkung Unterebersbach (090087). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 13. Februar 2026.
  2. ↑ Zahlen Daten und Fakten aus Niederlauer. In: Mainpost. 3. Januar 2013, abgerufen am 27. Februar 2025.
  3. ↑ Gemeinde Niederlauer, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 29. Dezember 2024.
  4. ↑ Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 13. Februar 2026.
  5. ↑ Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 13. Februar 2026 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).
  6. ↑ Josef Hoh: Zwei Rhöndörfer. Geschichte von Unterebersbach und Oberebersbach (1946), S. 4.
  7. ↑ A. Rottmayer: Statistisch-topographisches Handbuch für den Unter-Mainkreis des Königreichs Bayern, S. 301.
  8. ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 741 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
  9. ↑ Niederlauer > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 13. Februar 2026.
  10. 1 2 Denkmalliste für Niederlauer (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege
  11. ↑ Peterskirche. Ein kleiner Führer durch die Geschichte der Peterskirche. Gemeinde Unterebersbach, 1992