Oberebersbach
Geschichte
Oberebersbach wurde 1230 in einem Vertrag zwischen dem Bischof von Würzburg und Graf Boppo von Henneberg erstmals urkundlich erwähnt. Über Jahrhunderte hinweg bis zum Ende des Alten Reichs gehörte Oberebersbach zum würzburgischen Amt Neustadt an der Saale.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) entstand die Ruralgemeinde Oberebersbach. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Neustadt an der Saale zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Oberebersbach am 1. Januar 1978 nach Niederlauer eingemeindet.
Baudenkmäler
In Oberebersbach gibt es zwölf Baudenkmäler:
- Saalestraße 2: Katholische Friedhofskapelle
- Saalestraße 15: Bauernhaus mit Pforte
- Saalestraße 16: Kellertür
- Saalestraße 21: Wohnhaus
- Saalestraße 22: Bauernhaus
- Saalestraße 26: Pforte
- Saalestraße 28: Bauernhof
- drei Bildstöcke, ein Kreuzschlepper und ein Steinkreuz
Persönlichkeiten
- Martin Anton Voll (1867–1947), Landwirt, Bürgermeister und Landtagsabgeordneter (BVP)
Literatur
- Reinhold Albert, Herausgeber Gemeinde Niederlauer: Chronik Unter- und Oberebersbach (2012)
- Johann Kaspar Bundschuh: Oberebersbach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 160 (Digitalisat).
- Michael Josef Hoh: Pfarrbuch von Ober- und Oberebersbach
- Georg Paul Hönn: Ober-Ebersbach. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 141 (Digitalisat).
- Anton Rottmayer (Hrsg.): Statistisch-topographisches Handbuch für den Unter-Mainkreis des Königreichs Bayern. Sartorius’sche Buchdruckerei, Würzburg 1830, OCLC 248968455, S. 300 (Digitalisat).
Fußnoten
- 1 2 Gemarkung Oberebersbach (090101). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 13. Februar 2026.
- ↑ Zahlen Daten und Fakten aus Niederlauer. In: Mainpost. 3. Januar 2013, abgerufen am 13. Februar 2026.
- ↑ Gemeinde Niederlauer, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 13. Februar 2026.
- ↑ Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 13. Februar 2026.
- ↑ Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 13. Februar 2026 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).
- ↑ Josef Hoh: Zwei Rhöndörfer. Geschichte von Oberebersbach und Oberebersbach (1946), S. 4.
- 1 2 A. Rottmayer: Statistisch-topographisches Handbuch für den Unter-Mainkreis des Königreichs Bayern, S. 300.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 741 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
- ↑ Niederlauer > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 13. Februar 2026.
- ↑ Denkmalliste für Niederlauer (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege