Oberebersbach

Oberebersbach
Gemeinde Niederlauer
Koordinaten: 50° 18′ N, 10° 8′ OKoordinaten: 50° 17′ 49″ N, 10° 8′ 29″ O
Höhe: 224 m ü. NHN
Fläche: 1,66 km²
Einwohner: 191 (31. Dez. 2012)
Bevölkerungsdichte: 115 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1978
Postleitzahl: 97618
Vorwahl: 09771
Friedhofskapelle in Oberebersbach

Oberebersbach ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Niederlauer im Landkreis Rhön-Grabfeld (Unterfranken, Bayern). Die Gemarkung Oberebersbach hat eine Fläche von 1,663 km². Sie ist in 508 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 3273,29 m² haben.

Geographie

Das Dorf liegt an der Fränkischen Saale. Im Norden grenzt die Steinacher Forst rechts der Saale an. Die Kreisstraße NES 17 führt entlang der Saale nach Unterebersbach zur Staatsstraße 2292 (0,8 km westlich) bzw. nach Niederlauer (2,5 km östlich).

Geschichte

Oberebersbach wurde 1230 in einem Vertrag zwischen dem Bischof von Würzburg und Graf Boppo von Henneberg erstmals urkundlich erwähnt. Über Jahrhunderte hinweg bis zum Ende des Alten Reichs gehörte Oberebersbach zum würzburgischen Amt Neustadt an der Saale.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) entstand die Ruralgemeinde Oberebersbach. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Neustadt an der Saale zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Oberebersbach am 1. Januar 1978 nach Niederlauer eingemeindet.

Baudenkmäler

In Oberebersbach gibt es zwölf Baudenkmäler:

Religion

Oberebersbach ist römisch-katholisch geprägt und nach Mariä Verkündigung (Unterebersbach) gepfarrt.

Persönlichkeiten

Literatur

Commons: Oberebersbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

  1. 1 2 Gemarkung Oberebersbach (090101). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 13. Februar 2026.
  2. ↑ Zahlen Daten und Fakten aus Niederlauer. In: Mainpost. 3. Januar 2013, abgerufen am 13. Februar 2026.
  3. ↑ Gemeinde Niederlauer, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 13. Februar 2026.
  4. ↑ Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 13. Februar 2026.
  5. ↑ Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 13. Februar 2026 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).
  6. ↑ Josef Hoh: Zwei Rhöndörfer. Geschichte von Oberebersbach und Oberebersbach (1946), S. 4.
  7. 1 2 A. Rottmayer: Statistisch-topographisches Handbuch für den Unter-Mainkreis des Königreichs Bayern, S. 300.
  8. ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 741 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
  9. ↑ Niederlauer > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 13. Februar 2026.
  10. ↑ Denkmalliste für Niederlauer (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege