| NDR Fernsehen | |
| Das Beste am Norden | |
| Fernsehsender (öffentlich-rechtlich) | |
| Programmtyp | Vollprogramm |
|---|---|
| Empfang | Antenne, Kabel, Satellit, Streaming digital |
| Bildauflösung | 720p (HDTV) DVB-S2, DVB-C, IPTV |
| Sendestart | 4. Jan. 1965 |
| Sitz | Hamburg, |
| Sendeanstalt | Norddeutscher Rundfunk |
| Intendanz | Hendrik Lünenborg (NDR) |
| Liste der Listen von Fernsehsendern | |
| Website | |
NDR Fernsehen ist das regionale Fernsehprogramm des Norddeutschen Rundfunks, das gemeinsam mit Radio Bremen für die Länder Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein produziert wird. Der Sitz der Programmdirektion, vieler Redaktionen sowie der Sendeleitung ist in Hamburg-Lokstedt. Im On-Air Design wird auf den Zusatz „Fernsehen“ verzichtet (umgangssprachlich nennt sich das Programm „NDR“).
Am 4. Januar 1965 startete der NDR zusammen mit Radio Bremen und dem damaligen Sender Freies Berlin (SFB) mit der Ausstrahlung eines eigenen dritten Fernsehprogramms zunächst als „Drittes Fernsehprogramm NDR/RB/SFB“ (Alternativ wurden verschiedene andere Bezeichnungen benutzt, kurz auch Nordkette oder Nordschiene, von den Zuschauern auch einfach „Das Dritte“ genannt) für die Länder Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bremen sowie für West-Berlin.
1968 starteten die ersten Sendungen in Farbe.
1988 startete das Teletextangebot Nordtext. Zum Jahresbeginn 1989 erhielt der Sender den neuen Namen N3 und ein neues Logo.

Das Programm wurde Zug um Zug zu einem Vollprogramm ausgebaut und ist seit September 1991 auch über Satellit in nahezu ganz Europa zu empfangen. Zum 1. Januar 1992 trat das Land Mecklenburg-Vorpommern per Staatsvertrag dem NDR als viertes Land bei. Dadurch vergrößerte sich das Sendegebiet von N3 entsprechend, doch bereits im Oktober 1992 schied der SFB aus dem Dritten Fernsehprogramm N3 aus und strahlte danach ein eigenständiges drittes Fernsehprogramm für Berlin unter dem Namen B1, einem Vorgänger des heutigen rbb Fernsehens, aus. Damit erreichte N3 (welches zeitgleich den Beinamen „Norddeutsches Fernsehen“ erhielt) sein heutiges Verbreitungsgebiet.
Im Januar 1993 wechselten die NDR-Landesprogramme aus dem Ersten zu N3.
Seit dem 28. Februar 1994 sendet N3 rund um die Uhr, die nächtliche Sendepause entfiel.
Am 3. Dezember 2001 wurde das Programm in NDR Fernsehen umbenannt. Produktionen von Radio Bremen wurden fortan für einige Jahre mit dem Logo von Radio Bremen gekennzeichnet. Mittlerweile wird durchgängig das NDR-Logo verwendet.
Seit dem 3. Januar 2005 werden die Regionalsendungen von Radio Bremen nicht mehr in das Gemeinschaftsprogramm der ARD Das Erste eingespeist, sondern auf einem eigenständigen dritten Programm ausgestrahlt, welches Radio Bremen TV heißt.
Seit September 2013 ist das Programmschema von Radio Bremen TV reformiert. Dies hatte zur Folge, dass das eigenständige Regionalfenster auf die gleichen Ausmaße wie die Sendungen der NDR-Landesfunkhäuser heruntergekürzt wurde. In der übrigen Zeit ist das Programm von Radio Bremen TV und NDR Fernsehen identisch.
Am 8. Oktober 2007 stellte NDR Fernsehen seine analoge Ausstrahlung über Antenne ein.
Am 30. April 2012 startete ein HD-Simulcast im hochauflösenden Format 720p. Seit April 2024 entfällt der HD-Zusatz im Logo, da die Sendeabwicklung seitdem vom Mitteldeutschen Rundfunk geführt wird.
Am 10. November 2012 strahlte das NDR Fernsehen zum ersten Mal die 18-stündige Fernsehdokumentation Der Tag der Norddeutschen in Echtzeit aus.
Entwicklung des Senderlogos:
Von 18:00 bis 18:15 Uhr und von 19:30 bis 20:00 Uhr sendet das NDR Fernsehen in Regionalfenstern landesbezogene Sendungen.
| NDR regional | Sendung um 18 Uhr | Sendung um 19:30 Uhr |
|---|---|---|
| NDR Fernsehen Hamburg | Hamburg Journal 18.00 | Hamburg Journal |
| NDR Fernsehen Mecklenburg-Vorpommern | Nordmagazin – Land und Leute | Nordmagazin |
| NDR Fernsehen Niedersachsen | Niedersachsen 18.00 | Hallo Niedersachsen |
| NDR Fernsehen Schleswig-Holstein | Schleswig-Holstein 18:00 | Schleswig-Holstein Magazin |
Sendungen für Das Erste
Sendungen im NDR Fernsehen (Stand 2022, Regionalmagazine siehe Abschnitt darüber):
Ehemalige Sendungen
Eine Auswahl aktueller Moderatoren des NDR Fernsehens:
Eine Auswahl ehemaliger Moderatoren des NDR Fernsehens:
| Moderator | von (beim NDR) | bis (beim NDR) | Sendung(en) |
|---|---|---|---|
| Lutz Ackermann | 1969 | 2021 | Das große Wunschkonzert |
| Marc Bator | 2006 | 2013 | Nordtour |
| Gerhard Delling | 1990 | 2019 | Sport 3, Sportclub, NDR Talk Show |
| Bärbel Fening | 1994 | 2020 | Nordtour (2008–2020) |
| Ellen Frauenknecht | 2011 | 2019 | NDR Aktuell |
| Steffen Hallaschka | 2006 | 2010 | Markt, Plietsch |
| Anke Harnack | 2000 | 2019 | Entdeckerlust!, Nordmagazin |
| Frank Plasberg | 2008 | 2010 | Die klügsten Kinder im Norden |
| Kirsten Rademacher | 2010 | 2016 | Mein Nachmittag |
| Tobias Schlegl | 2007 | 2011 | Extra 3 |
| Simone von Stosch | 2008 | 2009 | Nordmagazin |
| Sarah Tacke | 2010 | 2014 | Niedersachsen 18.00, Hallo Niedersachsen |
| Carlo von Tiedemann | 1971 | 2012 | Aktuelle Schaubude, Die NDR Quizshow |
| Dénes Törzs | 1977 | 2004 | Programmsprecher (letzter dieses Standes) |
| Hanni Vanhaiden | 1968 | 2000 | Emm wie Meikel, Fernsehansage |
| Ulla Zitelmann | 1972 | 2000 | Programmsprecherin |