| Wappen | Deutschlandkarte |
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| Basisdaten | |
| Bundesland: | Niedersachsen |
| Landkreis: | Stade |
| Fläche: | 193,19 km² |
| Einwohner: | 6870 (31. Dez. 2025) |
| Bevölkerungsdichte: | 36 Einwohner je km² |
| Kfz-Kennzeichen: | STD |
| Gemeindeschlüssel: | 03 3 59 5407 |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hauptstraße 31 21729 Nordkehdingen |
| Website: | nordkehdingen.de |
| Bürgermeister: | Frank Griemsmann (parteilos) |
| Lage der Gemeinde Nordkehdingen im Landkreis Stade | |
Nordkehdingen ist eine niedersächsische Einheitsgemeinde im Landkreis Stade sein. Zum 1. November 2026 ging sie aus der Samtgemeinde Nordkehdingen mit ihren Mitgliedsgemeinden Balje, Freiburg/Elbe, Krummendeich, Oederquart und Wischhafen hervor.
Ortsteile der Gemeinde Nordkehdingen sind Balje (mit Altenwisch, Außendeich, Baljerdorf, Breitendeich, Eggerkamp, Eierdorf, Elbdeich, Faulenhofe, Feldhof, Hörne, Hünkenbüttel, Kukenbüttel, Mühlenwisch, Neuenhof, Rittershausen, Rosenkranz, Süderdeich-West, Süderdeich-Ost, Wehlken, Wetterdeich und Wisch), Freiburg/Elbe (mit Allwörden, Allwördenerdeich, Esch, Kurzenende, Laack, Langenhof, Neuensteden, Rutenstein, Schöneworth und Stellenfleth), Krummendeich, Oederquart und Wischhafen (mit Altendorf, Dösehof, Dösemoor, Hamelwörden, Hamelwördener Defensionsdeich, Hamelwördenermoor, Holenweg, Holenwisch, Hollerdeich, Köckweg, Neuland, Neulandermoor, Schinkel, Wolfsbruch und Wolfsbruchermoor).
Unter dem Druck der niedersächsischen Gebiets- und Verwaltungsreform entschieden sich die Gemeinden Balje, Freiburg/Elbe, Krummendeich, Oederquart und Wischhafen am 28. Dezember 1970 dagegen, eine Einheitsgemeinde zu bilden. Mit Wirkung vom 1. Januar 1971 entstand daher die Samtgemeinde Nordkehdingen.
Im Juli 2015 wurde von den fünf Bürgermeistern der Mitgliedsgemeinden ein Gebietsänderungsvertrag unterzeichnet, mit dem die Samtgemeinde Nordkehdingen zum 1. November 2016 in eine Einheitsgemeinde „Nordkehdingen“ überführt hätte werden sollen. Bei einem entsprechenden Bürgerentscheid in der Gemeinde Wischhafen wurde dies jedoch abgelehnt, wodurch die Samtgemeinde bestehen blieb.
Zehn Jahre später wurde nach einem erneuten Versuch dann die Gründung der Gemeinde Nordkehdingen am 3. März 2026 mit dem Gesetz über die Neubildung der Gemeinde Nordkehdingen, Landkreis Stade vom Niedersächsischen Landtag beschlossen. Zuvor hatten die Räte der Vorgängerkommunen zugestimmt. Es handelte sich um eine Initiative aus den Gemeinden heraus, um die Aufgaben der Verwaltung effizienter zu organisieren und dauerhaft handlungsfähig zu bleiben. Die Gemeinde wurde am 1. November 2026 gegründet.
Die Wahl zum ersten Rat der Gemeinde Nordkehdingen fand im Rahmen der niedersächsischen Kommunalwahlen am 13. September 2026 statt.
Mit 44,97 % der Stimmen erhielt die CDU 9 von 20 Sitzen, gefolgt von der SPD mit 5 Sitzen (22,12 %), der AfD mit 3 Sitzen (17,03 %), der Wählergruppe FWG Oederquart/Nordkehdingen mit 2 Sitzen (10,96 %) und der Partei Die Linke mit einem Sitz (3,48 %). Der Einzelbewerber Matthias Pape erhielt 1,44 % der Stimmen und keinen Sitz.
Die Wahlperiode begann am 1. November 2026 und endet regulär am 31. Oktober 2031. Die nächste Ratswahl findet im Herbst 2031 statt.
Die bisherige Samtgemeindebürgermeisterin Erika Hatecke erklärte, nicht als Bürgermeisterin der neuzugründenden Einheitsgemeinde Nordkehdingen zu kandidieren. Bei der Wahl am 13. September 2026 wurde Frank Griemsmann (parteilos), bisher Sachgebietsleiter in der Samtgemeindeverwaltung, mit 78,31 % der Stimmen zum ersten Bürgermeister Nordkehdingens gewählt. Er wurde von den Parteien CDU, SPD und der Wählergruppe FWG unterstützt und trat gegen Uwe Torner (AfD; 16,86 %) und Helge Winnat (Die Linke; 4,83 %). Die Amtszeit begann am 1. November 2026 und endet regulär am 31. Oktober 2034.
Blasonierung: „In Rot mit grünem Schildfuß auf goldenem Stuhl sitzende, silbern gekleidete, golden gekrönte und nimbierte Mutter Gottes, die mit der Linken das golden nimbierte, silbern gekleidete Jesuskind und mit der Rechten eine silberne Blume am grünen Stiel hält.“