| Oberfucha (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Oberfucha | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Krems (KR), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Krems an der Donau | |
| Pol. Gemeinde | Furth bei Göttweig | |
| Koordinaten | 48° 22′ 42″ N, 15° 37′ 56″ O | |
| Höhe | 282 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 147 (1. Jän. 2026) | |
| Fläche d. KG | 1,04 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 04192 | |
| Katastralgemeindenummer | 12152 | |
| Zählsprengel/ -bezirk | Oberfucha (31309 004) | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Oberfucha (früher auch Oberfuga) ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Furth bei Göttweig im Bezirk Krems in Niederösterreich. Die Ortschaft hat 147 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026). Bis Ende 1970 war Oberfucha eine eigenständige Gemeinde.
Das kleine Haufendorf östlich von Furth ist vom Weinbau geprägt und nur über Nebenstraßen zu erreichen. Im Westen befindet sich ein ehemaliger Gutshof. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 75 Adressen.
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 21 Häusern genannt, das nach Brunnkirchen eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Göttweig besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Oberfucha zwei Gastwirte, zwei Gemischtwarenhändler, ein Schmied und ein Gutsbesitzer ansässig. Weiters betrieb die Firma Göttweiger Tonwerke und Dampfziegelei GmbH außerhalb des Ortes eine Ziegelei.
Mit 1. Jänner 1971 wurde im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung die bis dahin selbständige Gemeinde Oberfucha nach Furth bei Göttweig eingemeindet.