Steinaweg

Steinaweg (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Steinaweg
Steinaweg (Österreich)
Steinaweg (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Krems (KR), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Krems an der Donau
Pol. Gemeinde Furth bei Göttweig
Koordinaten 48° 22′ 5″ N, 15° 35′ 40″ OKoordinaten: 48° 22′ 5″ N, 15° 35′ 40″ Of1
Höhe 228 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 196 (1. Jän. 2026)
Fläche d. KG 99,29 ha (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04194
Katastralgemeindenummer 12171
Bild
Blick vom Stift Göttweig auf den Ort
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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196

Steinaweg ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Furth bei Göttweig im Bezirk Krems in Niederösterreich. Die Ortschaft hat 196 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026). Bis Ende 1966 bildete Steinaweg eine eigenständige Gemeinde.

Geografie

Das von den Landesstraßen L7104 und L7105 erschlossene Dorf erstreckt sich längs der Fladnitz, wo von links auch der Halterbach einfließt. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 96 Adressen.

Geschichte

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit zwölf Häusern genannt, das nach Stift Göttweig eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Göttweig besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Göttweig und Hollenburg.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Steinaweg ein Drechsler, ein Gastwirt, ein Gemischtwarenhändler, ein Kammacher, eine Mühle, ein Schuster und ein Trafikant ansässig. Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1967 die damaligen Ortsgemeinden Aigen, Furth, Palt und Steinaweg.

Literatur

Commons: Steinaweg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
  2. 1 2 Gemeindeänderungen ab 1945. Statistik Austria, S. 18. In: Änderungen in der Verwaltungsgliederung. Statistik Austria (ZIP, 1,3  MB; Inhalt PDF); abgerufen am 30. Januar 2025.
  3. ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  4. ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 286f (Steinaweg in der Google-Buchsuche).
  5. ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 460