Obergreuth Gemeinde Frensdorf | |
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| Koordinaten: | 49° 50′ N, 10° 52′ O |
| Höhe: | 288 m ü. NHN |
| Einwohner: | 99 (1. Jan. 2024) |
| Postleitzahl: | 96158 |
| Vorwahl: | 09502 |
Luftbild (2024) | |

Obergreuth ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Frensdorf im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern). Obergreuth liegt in der Gemarkung Frensdorf.
Nordöstlich des Dorfes erhebt sich der Distelberg (370 m ü. NHN), eine bewaldeter Höhenrücken des Steigerwaldes. Die Staatsstraße 2254 führt nach Frensdorf (1,9 km südlich) bzw. nach Waizendorf (2,2 km nördlich). Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Reundorf zur Kreisstraße BA 29 (1,8 km südöstlich) und nach Untergreuth (0,8 km westlich).
Ober- und Untergreuth wurden erst im 15. Jahrhundert angelegt.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Obergreuth aus 12 Anwesen (11 Söldengüter, 1 Halbsölde) und ein Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht hatte das bambergische Centamt Burgebrach. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über sämtliche Anwesen hatte das Amt Burgebrach. Der Feldbau galt als mittelmäßig und der Wieswachs als gering.
Im Jahre 1802 kam Obergreuth an das Kurfürstentum Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde 1811 der Steuerdistrikt Obergreuth gebildet, zu dem Untergreuth gehörte. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde Obergreuth der Ruralgemeinde Frensdorf zugewiesen.
| Jahr | 1799 | 1818 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 | 2024 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 60 | 60 | 74 | 72 | 93 | 83 | 80 | 92 | 74 | 71 | 74 | 99 |
| Häuser | 13 | 16 | 15 | 14 | 13 | 13 | 14 | 19 | ||||
| Quelle |
Obergreuth ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Johannes der Täufer (Frensdorf) gepfarrt.