Rattelshof Gemeinde Frensdorf | |
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| Koordinaten: | 49° 50′ N, 10° 54′ O |
| Höhe: | 256 m ü. NHN |
| Einwohner: | 10 (1. Jan. 2024) |
| Postleitzahl: | 96158 |
| Vorwahl: | 09502 |
Rattelshof ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Frensdorf im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern). Rattelshof liegt in der Gemarkung Reundorf.
Der Weiler Rattelshof bildet mit dem Pfarrdorf Reundorf im Westen eine geschlossene Siedlung. Diese liegt am linken Ufer der Rauhen Ebrach. Die Kreisstraße BA 29 führt nach Reundorf (0,6 km südwestlich) bzw. nach Eichenhof (1,7 km nordöstlich).
Der Ort wurde im Jahr 1238 als „Rat tuellechshoven“ erstmals schriftlich erwähnt, 1434 „Ratelshove“ genannt. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist der Personenname Ratwelech. Rattelsdorf bestand ursprünglich aus vier Lehen, die dem Kloster Schlüsselau steuerbar waren.
Rattelshof gehörte zur Realgemeinde Reundorf. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Rattelshof 5 Anwesen (1 Hof, 1 Halbhof, 1 Viertelgütlein, 1 Sölde, 1 Halbsölde). Das Hochgericht hatte das bambergische Centamt Burgebrach. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über sämtliche Anwesen hatte das Kloster Michelsberg. Der Ertag an Getreide, Heu und Obst war sehr gut.
Im Jahre 1802 kam Rattelshof an das Kurfürstentum Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Rattelshof dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Reundorf und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Reundorf zugewiesen. Am 1. Mai 1978 wurde Rattelshof im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Frensdorf eingemeindet.
| Jahr | 1818 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 | 2024 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 19 | 30 | 25 | 32 | 24 | 33 | 38 | 25 | 17 | 14 | 10 |
| Häuser | 3 | 4 | 4 | 4 | 4 | 4 | 4 | ||||
| Quelle |
Rattelshof ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Otto (Reundorf) gepfarrt.