| Olivvireo | ||||||||||||
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Olivvireo | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Hylophilus olivaceus | ||||||||||||
| Tschudi, 1844 |

Der Olivvireo (Hylophilus olivaceus) ist eine Vogelart aus der Familie der Vireos (Vireonidae).
Der Vogel kommt in den Osthängen der Anden in Ecuador und Peru (Junín) vor.
Die Art wurde als konspezifisch mit dem nicht im gleichen Verbreitungsgebiet vorkommendem Buschvireo (Hylophilus flavipes) angesehen.
Der Lebensraum umfasst tropischen oder subtropischen feuchten Bergwald, Waldränder, Sekundärwald, Lichtungen zwischen 600 und 1700 m Höhe.
Der Artzusatz kommt von lateinisch olivaceus ‚olivgrün‘.
Die Art ist 11–12 cm groß und wiegt zwischen 11 und 15 g. Charakteristische Merkmale sind einfarbige olivgrüne Oberseite vom Kopf bis zum Schwanz, blass gelbgrüne Unterseite und blasse weißliche Iris sowie ein kurzer, kräftiger und matt oder bräunlich rosafarbener Schnabel. Eine auffällige Zeichnung an Flügeln oder Schwanz fehlt. Die Stirn ist etwas heller und gelblicher als die übrige Oberseite, das Kinn etwas blasser, der Bauch etwas heller gelb gefärbt. Die Geschlechter unterscheiden sich nicht oder kaum. Männchen können während der Brutzeit etwas leuchtenderes Gefieder aufweisen, wenn die Lichtverhältnisse günstig sind. Jungvögel sind oft matter gefärbt.
Die Art ist monotypisch.
Die Lautäußerungen werden als lautes, deutliches „twee-twee-twee“ oder „suwee-suwee-suwee“ beschrieben, als über längere Zeit wiederholten Laut. Die Art ist ruffreudig.
Die Art ist ein Standvogel und verhält sich eher unauffällig, wird meist hoch in den Bäumen einzeln oder als Paar beobachtet, in der Regel nicht in gemischten Jagdgemeinschaften. Nahrung und Brutzeit sind nicht bekannt, lediglich die Fütterung junger Küken wurde im Juni in Peru beobachtet.
Der Vogel lebt monogam oft über mehrere Brutzeiten hinweg. Gebrütet wird in der Trockenzeit. Das Nest wird üblicherweise in dichtem Blattwerk von Bäumen oder Büschen angelegt und besteht aus Gras, kleinen Blättern und Spinnenweben. Das Gelege enthält 2 bis 3 Eier, die über etwa zwei Wochen ausgebrütet werden. Die Nahrung setzt sich aus Insekten, Beerenobst und Spinnentieren zusammen und wird um reife Früchte ergänzt.
Der Bestand gilt als nicht gefährdet (Least Concern).
In den Jahren 2012 und 2016 wurde die Art als potentiell gefährdet (Near Threatened) angesehen.