Origlio

Origlio
Wappen von Origlio
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Tessin Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Luganow
Kreis: Kreis Capriasca
BFS-Nr.: 5208i1f3f4
Postleitzahl: 6945
Koordinaten: 716439 / 101413Koordinaten: 46° 3′ 15″ N, 8° 56′ 35″ O; CH1903: 716439 / 101413
Höhe: 452 m ü. M.
Höhenbereich: 407–637 m ü. M.
Fläche: 2,08 km²
Einwohner: 1534 (1. Januar 2026)
Einwohnerdichte: 738 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
17,0 %
(1. Januar 2026)
Gemeindepräsident: Alessandro Cedraschi (FDP)
Website: www.origlio.ch
Lage der Gemeinde
Karte von OriglioLago MaggioreLago DelioLago di PianoLago di OriglioLago di MuzzanoLuganerseeComer SeeItalienItalienItalienKanton GraubündenBezirk BellinzonaBezirk LocarnoBezirk MendrisioAgno TIBioggioCademarioMuzzano TIVernate TIAlto MalcantoneArannoLema TICapriascaCapriascaOriglioPonte CapriascaPonte CapriascaKommunanz Capriasca/LuganoCollina d’OroGranciaMelide TIMorcoteParadiso TIVico MorcoteArognoBissoneBrusino ArsizioVal MaraLuganoCaslanoCurio TICurio TIMagliasoNeggioTresa TIPura TIBediglioraBedanoGravesanoManno TIMezzovico-ViraMezzovico-ViraMonteceneriTorricella-TaverneCadempinoCanobbioComano TICuregliaLamoneMassagnoPorzaSavosaSorengoVezia
Karte von Origlio
{ww

Origlio ist eine politische Gemeinde im Schweizer Kanton Tessin. Sie besteht aus den Ortsteilen Origlio und Carnago und gehört zum Kreis Capriasca im Bezirk Lugano. Der Lago di Origlio auf dem Gemeindegebiet steht unter Naturschutz.

Geographie

Das Dorf liegt auf 450 m ü. M. bei dem kleinen Origliosee und 3 km östlich des Bahnhofs Taverne-Torricella der Linie Bellinzona-Lugano-Chiasso der Schweizerischen Bundesbahnen.

Die Nachbargemeinden sind im Nordwesten Torricella-Taverne, im Norden Ponte Capriasca, im Osten Capriasca, im Süden Comano und Cureglia und im Südwesten Lamone.

Geschichte

Das Dorf wurde 1335 als Orellio erstmals erwähnt. Im Mittelalter befand sich hier ein befestigter Turm. Dieser wurde später umfunktioniert und dient jetzt als Wohnhaus im Dorfkern. Die Gemeinde hatte in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts dem Herzog von Mailand 27 Soldaten und Kriegsmaterial zu stellen.

Mit der Gemeinde Ponte Capriasca waren Fusionsbestrebungen am Laufen; als neuer Gemeindename wurde Ponte Origlio beantragt. Das Projekt wurde im Dezember 2013 nach ablehnenden Abstimmungen in den Gemeinden aufgegeben. Origlio hat eine eigenständige Bürgergemeinde.

Bevölkerung

Einwohnerzahlen: Volkszählungsdaten

Sehenswürdigkeiten

Paul Bösiger

Sport

Persönlichkeiten

Literatur

Bilder

Commons: Origlio – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Höhenbereiche zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
  2. ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
  3. ↑ Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991-2025. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 22. August 2026 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2025 zusammengefasst).
  4. ↑ Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeit 2010-2025. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2025 zusammengefasst. Abruf am 22. August 2026
  5. ↑ Patriziato di Origlio (italienisch) auf ti.ch/di/sel/patriziati
  6. ↑ Martin Schuler: Cantone Ticino – L’effettivo della popolazione a livello locale prima del 1850. (CSV; 34 KB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 16. Juni 2023, abgerufen am 20. April 2025.
  7. ↑ Daten der Eidgenössischen Volkszählungen ab 1850 nach Gemeinden. (XLSX; 10 MB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 12. Juli 2024, abgerufen am 20. April 2025 (Öffnung in Excel nur über "Anhang/Excel-Datensatz" möglich).
  8. 1 2 3 4 5 6 7 Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 371.
  9. ↑ Lago di Origlio auf ETHorama
  10. ↑ Franco Binda: Il mistero delle incisioni. Armando Dadò editore, Locarno 2013, S. 100.
  11. ↑ Football Club Origlio-Ponte Capriasca