Gemeindestand vor der Fusion am 15. Oktober 2001Sala Capriasca und VaglioPfarrkirche Sant’Antonio abateWerner Friedli: Sala Capriasca mit Tesserete im Hintergrund, historisches Flugbild (1950)Werner Friedli: Kapuzinerkloster Bigorio, historisches Flugbild (1950)
Eine erste Erwähnung findet das Dorf im Jahre 1078 unter dem damaligen Namen Sale. In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts musste es dem Herzog von Mailand 51 Soldaten und zahlreiches Kriegsmaterial stellen. In der Ebene von Sala unterzeichnete im Oktober 1413 Kaiser Sigismund ein Abkommen mit dem Herzog Filippo Maria Visconti von Mailand. Im Dezember 1478 nahmen die Schweizer den Ort ein, töteten zwei Einwohner und steckten das Dorf am 9. Dezember in Brand. Damals war es befestigt. 1484 litt es unter der Pest.
Kreuzwegkapellen (1979) mit Kunstwerken von verschiedenen Künstlern: Max Läubli, Carlo Manini, Gianni Paris, Roberto Pasotti, Alberto Salvioni, Pierino Selmoni, Giancarlo Tamagni und Peter Travaglini
Springbrunnen der heiligen Luzia von Carlo Martino Moncrini, errichtet 1770
Edoardo Agustoni, Ivano Proserpi, Il Santuario di Santa Maria dei Miracoli e il suo apparato decorativo. In: Santa Maria dei Miracoli, Morbio Inferiore: arte, storia, messaggio. Morbio Inferiore 2003, S.45–84.
Franco Binda: Il mistero delle incisioni. Armando Dadò Editore, Locarno 2013, ISBN 978-88-8281-353-6.
↑Sala Capriasca (Capriasca).In:Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung ISOS.Bundesamt für Kultur BAK,2005,abgerufen am 25.April 2025(italienisch).