| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 50° 9′ N, 6° 23′ O | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Eifelkreis Bitburg-Prüm | |
| Verbandsgemeinde: | Prüm | |
| Höhe: | 450 m ü. NHN | |
| Fläche: | 6,2 km² | |
| Einwohner: | 252 (31. Dez. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 41 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 54595 | |
| Vorwahl: | 06556 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BIT, PRÜ | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 2 32 290 | |
| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Tiergartenstraße 54 54595 Prüm | |
| Website: | www.pruem.de | |
| Ortsbürgermeister: | Jens Schürer | |
| Lage der Ortsgemeinde Orlenbach im Eifelkreis Bitburg-Prüm | ||

Orlenbach ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Prüm an.
Die beiden Ortsteile Orlenbach und Schloßheck liegen am südlichen Rand der Prümer Kalkmulde und südlich von Prüm an der A 60. Während der Ortsteil Orlenbach am Übergang der Straße nach Matzerath über den Lünebach liegt, befindet sich Schloßheck nahe der Autobahnausfahrt Prüm an der L 16 nach Pronsfeld, wobei die Gemeindegrenze durch Schloßheck verläuft und dessen westlicher Teil somit zu Pronsfeld gehört. Die höchste Erhebung ist ein Waldrücken nördlich des Ortsteils Orlenbach mit 551 m ü. NHN.
Brandgräber, die im Wald „Debertshecke“ nördlich von Orlenbach gefunden und 1930 vom Rheinischen Landesmuseum Trier untersucht wurden, weisen auf eine erste Besiedlung in der Spätlatènezeit (5. bis 1. Jahrhundert v. Chr.) hin. Wenig südöstlich der Brandgräber wurden zudem drei Hügelgräber entdeckt, die 1954 unautorisiert untersucht wurden. Hierbei fand man eine Terra-Nigra Schale sowie einen Nagel. Im Flurstück Steinchen wurden 1990 Reste römischer Keramik gefunden, die eine kleine römische Siedlungsstelle vermuten lassen.
Schloßheck, der größere Ortsteil von Orlenbach, wird erstmals in einer Urkunde von 1516 erwähnt. Das namensgebende Orlenbach ist zwischen 1544 und 1621 in der Beschreibung des Bannes Oberlauch beurkundet.
Bis Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Orlenbach zur gemeinschaftlichen luxemburgischen Meierei bzw. zum kurtrierischen Hof Pronsfeld.
Im Zusammenhang mit dem Ersten Koalitionskrieg kam die Region 1794 unter französische Verwaltung und gehörte von 1798 an zum Kanton Arzfeld im Département Forêts.
Nachdem wesentliche Teile des Rheinlands im Jahre 1815 aufgrund der auf dem Wiener Kongress geschlossenen Verträge an das Königreich Preußen gekommen waren, gehörte Orlenbach zur Bürgermeisterei Pronsfeld in dem 1816 neu geschaffenen Kreis Prüm.
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Orlenbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:
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Der Gemeinderat in Orlenbach besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.
Jens Schürer wurde am 5. Oktober 2026 Ortsbürgermeister von Orlenbach. Bei der Direktwahl am 30. August 2026 war er als einziger Bewerber mit 93,7 % der abgegebenen Stimmen gewählt worden.
Schürers Vorgänger Matthias Maas hatte das Amt 2004 übernommen. Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 war er mit einem Stimmenanteil von 88,72 % in seinem Amt bestätigt worden. Da für die Direktwahl am 9. Juni 2024 kein Wahlvorschlag eingereicht wurde, oblag die Neuwahl des Bürgermeisters gemäß rheinland-pfälzischer Gemeindeordnung dem Rat, der auf seiner konstituierenden Sitzung am 4. September 2024 den bisherigen Ortsbürgermeister Matthias Maas für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigte. Maas legte sein Ehrenamt jedoch mit Wirkung zum 30. September 2026 vorzeitig nieder, wodurch eine vorgezogene Neuwahl erforderlich wurde.
Das Wappen wurde vom Heraldiker Christian Credner aus Lambertsberg gestaltet.
Die Walburgiskirche wurde 1743 errichtet und 1960 nach Kriegsschäden wieder aufgebaut, ein bauzeitlicher Säulenaltar zeigt den Hl. Peregrinus.
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Orlenbach