| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 50° 9′ N, 6° 30′ O | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Eifelkreis Bitburg-Prüm | |
| Verbandsgemeinde: | Prüm | |
| Höhe: | 545 m ü. NHN | |
| Fläche: | 8,94 km² | |
| Einwohner: | 129 (31. Dez. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 14 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 54597 | |
| Vorwahl: | 06553 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BIT, PRÜ | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 2 32 307 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Tiergartenstraße 54 54595 Prüm | |
| Website: | www.pruem.de | |
| Ortsbürgermeister: | Herbert Alff | |
| Lage der Ortsgemeinde Seiwerath im Eifelkreis Bitburg-Prüm | ||
Seiwerath ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Prüm an und liegt im Zentrum eines Dreiecks von Prüm, Gerolstein und Bitburg.
Der Ort Seiwerath liegt im Landschaftsraum Prümer Kalkmulde der noch zur Osteifel gehört, das südliche Gemeindegebiet liegt bereits auf der „Lascheider Hochfläche“ in der Westeifel. Zur Gemeinde gehören auch die Weiler Dürrbach, Herchenberg und Schartzberg sowie der Wohnplatz Gerstenbergerhof. Schartzberg liegt teilweise auf der Gemarkung von Wawern.
Der Ort liegt an der ehemaligen Heerstraße der Römer Trier–Köln und war bereits zu römischer Zeit besiedelt. Belegt werden konnte dies durch den Fund von römischen Brandgräbern, die 1925 entdeckt wurden. Die Gründung der heutigen Ortschaft deutet ausweislich der Ortsnamensendung auf eine Rodungssiedlung aus der Zeit um das Jahr 1000. Urkundlich erwähnt wird der Ort erstmals 1570 als Syvert. Er gehört bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zur Schultheißerei Wetteldorf im kurtrierischen Amt Prüm. Unter französischer Verwaltung im frühen 19. Jahrhundert war Seiwerath Teil des Kantons Prüm im Saardepartement und unter Preußen gehörte es zur Bürgermeisterei Schönecken.
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Seiwerath, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:
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Der Gemeinderat in Seiwerath besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.
Herbert Alff wurde am 27. August 2024 Ortsbürgermeister von Seiwerath. Da für die Direktwahl am 9. Juni 2024 kein Wahlvorschlag eingereicht wurde, oblag die Neuwahl des Bürgermeisters gemäß rheinland-pfälzischer Gemeindeordnung dem Rat, der sich auf seiner konstituierenden Sitzung für Herbert Alff entschied.
Alffs Vorgänger als Ortsbürgermeister war Michael Schweisthal, der das Amt von 2014 bis 2024 ausübte.
Seiwerath ist am Ostermontag Zielort der Schönecker Eierlage, eines seit 1764 beurkundeten, aber vermutlich erheblich älteren Osterbrauchtums. Hierbei muss Läufer von Schönecken ausgehend insgesamt 7,2 km zurücklegen, um in Seiwerath eine Bestätigung des Barriere-Empfängers zu erhalten. Er steht im Wettbewerb mit dem Raffer, der zeitgleich in Schönecken eine festgelegte Anzahl Eier einsammeln muss.
Außerdem gehen die Kinder in der Karwoche, ab Gründonnerstag, „Klappern“ und ersetzen das Kirchengeläut vor dem Osterfest.
Wichtig ist auch der Sonntag nach Karneval, an dem der Winter symbolisch verbrannt wird (Strohmann). Neben dem St. Martinszug wird auch jährlich der Maibaum in der Nacht zum 1. Mai aufgestellt.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Seiwerath
Siehe auch: Liste der Naturdenkmale in Seiwerath
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