Ortatschala

Ortatschala (georgisch ორთაჭალა, engl. Ortatschala) ist ein Viertel der Altstadt der georgischen Hauptstadt Tiflis, im Stadtbezirk Krzanissi am rechten Ufer der Kura.

Ursprünglich handelte es sich um eine Flussinsel der Kura. Der Name wurde später auf ein Gebiet rechts der Kura ausgedehnt. Der Name setzt sich zusammen aus türkisch Orta (Mitte) und georgisch Tschala (Aue). Im 18. Jh. war auch der Name Tschala-Garten bekannt. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich das Gebiet zu einem Erholungsort für die Einwohner Tiflis'. Durch die Errichtung eines Staudamms im Jahr 1954 (georg. Ortatschal Hessi, dt. Wasserkraftwerk Ortatschala) wurde ein Flussarm begradigt und die ehemalige Insel mit dem Festland verbunden.

Einzelnachweise

  1. ↑ ორთაჭალა. Georgische Nationalbibliothek
  2. ↑ Irakli Abaschidse et al.:Georgische Sowjetenzyklopädie (ქართული საბჭოთა ენციკლოპედია). Bd. 7. Tbilissi: Hauptwissenschaftliche Redaktion, 1984, S. 569.