Geschäftskarte der Glasmalerei Oskar Berbig, Zürich (1921)
Leben
Hans Oskar Berbig (genannt Oskar Berbig) war der Sohn des Glasmalers Friedrich Berbig. Berbig besuchte 1899–1901 die Gewerbeschule und Kunstgewerbeschule in Zürich und absolvierte eine Ausbildung zum Glasmaler 1903–1904 in Leipzig. 1904/05 und 1908/09 arbeitete er in der väterlichen Werkstatt in Zürich-Enge. Er war zeitweise in Paris (1906), Wien und Budapest (1907), Hamburg, Berlin und New York (1910–1913) tätig. Ab 1913 war er Teilhaber in der väterlichen Werkstatt an der Schulhausstrasse 8/10 in Zürich-Enge und wurde 1916 Inhaber dieser Firma. Ab 1918 war Berbig Zünfter der Zunft zu den Drei Königen in Zürich-Enge.
Kurz nach der Übernahme des väterlichen Betriebes heiratete Berbig Ida Hilpert und hatte mit ihr die vier Kinder Ida (* 1917), Helen (* 1917), Oskar (* 1920) und Eduard (* 1925). Während der Seegfrörni 1928/29 überquerte Berbig die noch nicht freigegebene Eisfläche im unteren Zürcher Seebecken und brach kurz vor dem Ziel ein. Trotz sofortiger Hilfe zog er sich eine doppelte Lungenentzündung zu, von der er sich nicht mehr richtig erholte. Er verstarb am 21. Juni 1930 in Zürich.
Werk
Glasmalerinschrift «OS. BERBIG GLASMALER ZÜRICH» in Augusto Giacomettis Fenster in der Kirche Küblis (1921)Oskar Berbig. Ungegenständliches Fenster im Chor Süd Kirche St. Nikolaus Küblis.
Er führte das Glasgemälde in der reformierten Kirche von Wiesendangen (1925) von Giuseppe Scartezzini und das Christusfenster in der reformierten Kirche Arbon von Albin Schweri aus.
Diese eigenen Werke von Oskar Berbig sind bekannt: