
Ousmane Batoko (* 15. Mai 1949 in Parakou) ist ein beninischer Jurist und Politiker.
Batoko studierte am Institut International d’Administration Publique (IIAP) in Paris und promovierte im Juni 1992 an der Pariser Université Panthéon-Assas mit einer Arbeit zur Regionalverwaltung in Benin.
Er war Unterpräfekt von Savalou. Von 1985 bis 1988 war er Minister für Kultur, Jugend und Sport sowie von 1988 bis 1990 Minister für Information und Kommunikation. Von 1998 bis 2003 war er Minister für den öffentlichen Dienst, Arbeit und Verwaltungsreform. Ab 2004 war er unter der Regierung von Mathieu Kérékou und ab 2008 unter derjenigen von Boni Yayi Mitglied des Conseil supérieur de la magistrature, dem obersten Justizrat.
Im Januar 2011 wurde er von Präsident Boni Yayi für die Dauer von fünf Jahren zum Präsidenten des Obersten Gerichtshofs (Cour suprême), dem höchsten Gericht Benins der ordentlichen Gerichtsbarkeit sowie in Verwaltungs- und Haushaltsangelegenheiten ernannt. Er trat das Amt im Februar 2011 an. 2016 wurde seine Amtszeit um weitere fünf Jahre verlängert. Im März 2021 schied er wegen der Begrenzung auf zwei Amtszeiten aus dem Präsidentenamt aus.
Seit dem 30. Juli 2026 ist er Mitglied des neu geschaffenen Senats als zweiter Parlamentskammer. Er wurde am 2. Juli 2026 von Staatspräsident Romuald Wadagni berufen.
| Personendaten | |
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| NAME | Batoko, Ousmane |
| KURZBESCHREIBUNG | beninischer Jurist und Politiker |
| GEBURTSDATUM | 15. Mai 1949 |
| GEBURTSORT | Parakou |